Infrarotheizung – die etwas andere Alternative

Wer nach einer ökologisch sinnvollen und dazu noch sparsamen Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen sucht, sollte sich auch einmal mit der Wirkungsweise einer Infrarotheizung auseinandersetzen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizungen, die die Raumluft erwärmen, funktioniert eine Infrarotheizung ähnlich wie die Sonne. Das bedeutet, die ausgehenden Wärmestrahlen – Infrarotstrahlen – heizen nicht die Luft auf, sondern werden von Gegenständen oder Menschen aufgenommen.

Die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Raum, es wird vermieden, dass sich warme Luft unter der Decke sammelt. So sorgt eine Infrarotheizung auch in großen und hohen Räumen schnell für ein angenehmes Raumklima. Diese effektive Heizmethode birgt ein erhebliches Einsparpotential. Die Lufttemperatur liegt immer etwas unter der gefühlten Temperatur, so kann schon einiges an Energie gespart werden. Das kann, unter günstigen Bedingungen, bis zu 50% weniger Heizkosten ausmachen, dazu kommen die erheblich günstigeren Anschaffungskosten und es muss kein Geld für Wartungsarbeiten oder für den Schornsteinfeger ausgegeben werden.

Auch die gesundheitlichen Aspekte einer Infrarotheizung sind nicht zu unterschätzen. Da die Luft kaum umgewälzt wird, wird auch entsprechend weniger Staub aufgewirbelt – ein großes Plus für Allergiker und Asthmatiker. Rheumatiker oder Personen, die unter Gelenkschmerzen oder Verspannungen leiden, wissen die angenehme und entspannende Wärme der Infrarotstrahlen ebenfalls zu schätzen. Eine große Gefahr für die Gesundheit geht von Schimmel aus – die Spanne reicht von Allergien bis hin zu Krebserkrankungen. Eine Infrarotheizung sorgt für warme und damit trockene Wände – hier haben Schimmelpilze keine Chance. 


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Infrarotheizung – wie und wo einsetzbar ?

Eine Infrarotheizung ist äußerst vielseitig einsetzbar. Die einzige Voraussetzung: eine Steckdose. Die Heizelemente lassen sich mühelos und einfach installieren. Sie sind ideal als Zusatzheizung für kalte Räume, aber es ist natürlich auch möglich, einen oder mehrere Räume ausschließlich per Infrarotheizung zu heizen. Dafür sollte im Vorfeld der genaue Wärmebedarf ermittelt werden, um die Größe der Heizung optimal auf die Räumlichkeiten abzustimmen. Durchschnittlich kann mit einem Strombedarf von etwa 50 Watt pro Quadratmeter Raumfläche gerechnet werden, für das Badezimmer sollte etwas mehr eingeplant werden. Falls die Heizleistung doch nicht ausreichen sollte, kann jederzeit problemlos nachgerüstet werden. In der Regel sind mehrere kleinere Heizflächen effektiver und sparsamer als eine große.

Lohnenswert ist der Einsatz von Infrarotheizungen ganz besonders in Räumen, die nur kurzfristig oder gelegentlich beheizt werden sollen. So sind Infrarotheizstrahler beispielsweise eine gute Lösung für Hobbyräume, Wochenendhäuser oder Ferienhäuser. Auch in großen oder hohen Räumen wie Festzelten oder Kirchen können Infrarotelemente wirkungsvoll eingesetzt werden. In großen Hallen können einzelne Arbeitsplätze oder Bereiche punktuell und direkt beheizt werden. Sogar im Freizeitbereich findet die Infrarotheizung ihre Anwendung. Boote, Wohnmobile oder Zelte können damit kostensparend und effizient beheizt werden. Hier macht sich vor allem auch der geringe Platzbedarf und die einfache Handhabung positiv bemerkbar.

Infrarotheizung – Investition in die Zukunft

Gegner von Infrarotheizungen führen gerne den Stromverbrauch einer Infrarotheizung als Gegenargument ins Feld. Hohe Stromkosten und eine negative CO2-Bilanz durch Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken seien die Nachteile der Infrarotwärme. Zu bedenken ist jedoch, dass – trotz der teuren Energieform –  die Gesamtkosten durch geringe Anschaffungskosten, geringen Wärmeverlust und gute Regelbarkeit einer Infrarotheizung gering gehalten werden können. Auch sind jetzt schon die CO2-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen wie mit Gas oder Öl deutlich geringer. Und in Verbindung mit dem geplanten Ausstieg aus der Atomenergie, verlieren solche Argumente noch mehr an Bedeutung. Der Anteil an Strom aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind oder Wasser wird in Zukunft erheblich ansteigen. Wird auf solche Energiequellen zurückgegriffen, schneidet die Infrarotheizung noch einmal besser ab. Durch diese Lösung werden – besonders bei Neubauten – auch die Anforderungen der neuen ENEV (Energieeinsparverordnung) erfüllt. Allerdings ist in einigen Bundesländern der Einsatz einer Infrarotheizung als Hauptheizung nicht zugelassen – vor der Planung sollten also genaue Informationen über die jeweiligen Baubestimmungen eingeholt werden. Eine gute Dämmung von Haus oder Wohnung ist natürlich immer die Grundvoraussetzung für effizientes und sparsames Heizen – ganz gleich, welches Heizsystem eingesetzt wird.

 

Schadstoffarm mit Strom aus erneuerbaren Energien, sparsam und mit einem dicken Plus für die Gesundheit – wer sich für eine Infrarotheizung entscheidet, investiert in die Zukunft.

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