Informationen zu Achillessehnenriss

Informationen zu Achillessehnenriss

Die Achillessehne ist die dickste und längste Sehne im menschlichen Körper und ihr Name geht auf einen der bekanntesten Helden der antiken griechischen Sagenwelt zurück: Achilles. Er galt als unverwundbar und seine einzige verletzbare Stelle war an der Ferse.

Die Achillessehne verbindet die Wadenmuskeln mit der Ferse und steht täglich unter besonderer Belastung. Wenn Sie reisst, klingt es meistens wie ein Peitschenknall. Ein Riss der Achillessehne ist selten auf äußere Gewalteinwirkung, sondern auf Überbeanspruchung zurückzuführen und betrifft hauptsächlich Sportler zwischen 30 und 50 Jahren. Da sie für das Gehen und Laufen unverzichtbar ist, muss ein Achillessehnenriss umgehend und richtig behandelt werden, da sonst irreparable Folgeschäden auftreten können. Im Einzelfall kann dann entschieden werden, ob operiert werden muss oder nicht. Denn besonders nach einer Operation treten oftmals Komplikationen auf, wie z.B. eine Wundheilungsstörung.

Bei der Nachbehandlung ist eine intensive Physiotherapie unabdingbar, um die Bewegungsfähigkeit und Belastbarkeit der Achillessehne wieder herzustellen. Vom Riss bis zum Ende der Therapie dauert es bis zu 16 Wochen, egal ob der Achillessehnenriss nun operativ oder konservativ (also ohne Operation) behandelt wurde. Alle von einem Achillessehnenriss Betroffenen haben aber grundsätzlich eine sehr gute Aussicht darauf, die alte Leistungsfähigkeit fast vollständig wieder zu erlangen. Allerdings müssen Spitzensportler mit Leistungseinbußen rechnen. 



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Symptome und Diagnose von Achillessehnenriss

Die Ursache für einen Achillessehnenriss ist meistens eine plötzliche und hohe mechanische Belastung der Sehne. Im Allgemeinen trifft diese Verletzung den Betroffenen bei sportlichen Aktivitäten. Sehr selten ist eine äußere Gewalteinwirkung, wie eine Verletzung durch ein Messer oder einen anderen Gegenstand, Ursache für einen Achillessehnenriss. Eine gesunde Sehne ist normalerweise den Belastungen im gewachsen. Nur wenn sie durch eine andere Verletzung oder Erkrankung geschädigt ist, reisst sie. Aber auch altersbedingter Verschleiß kann zu einer solchen Verletzung führen.

 

Es gibt Symptome, die für einen Achillessehnenriss typisch sind. Da die Sehne unter extremer Spannung steht, klingt es im Moment der Verletzung wie ein Peitschenknall. Die Betroffenen verspüren einen stechenden Schmerz und meistens treten neben den Schmerzen auch Symptome wie Dellen oder kleinere Blutungen um die Ferse auf. Diese sind aber selten, weil die Sehne selbst von einer Art Schlauch umgeben ist, der ein Einsickern des Blutes in das umgebende Gewebe weitestgehend verhindert.

 

Durch den Achillessehnenriss ist es den Betroffenen unmöglich, sich auf das verletzte Bein zu stellen und die Ferse anzuheben. Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass ein Riss der Achillessehne vorliegt. Eine andere Möglichkeit ist der Thompson-Test, wobei eine Reflexbewegung der Zehen getestet wird. Bei einem Achillessehnenriss funktioniert dieser Reflex nicht mehr.

Ursache, Therapie und Prophylaxe bei Achillessehne

Da die Achillessehne für das Gehen und Stehen unverzichtbar ist, zielt eine Therapie auf die möglichst vollständige  Wiederherstellung der Bewegungs- und Belastungsfähigkeit der Achillessehne. Dabei muss die Behandlung schnellstmöglich erfolgen. Als erste Hilfemaßnahmen am Unfallort sollte die betroffene Stelle umgehend gekühlt werden und der Betroffene sollte nach Möglichkeit das Bein nicht belasten.

 

Egal ob in der weiteren Behandlung der Achillessehnenriss operativ oder konservativ behandelt wird, ist man im Gegensatz zu früher in der Nachbehandlung davon abgerückt, den Fuß für eine gewisse Zeit ruhig zu stellen. Heutzutage wird eine sogenannte funktionelle Behandlung eingesetzt, bei der das betroffene Bein schon kurze Zeit nach der Operation wieder belastet werden kann. Dabei helfen z.B. Spezialschuhe, die zwar die Bewegung der Achillessehne einschränken, aber ansonsten wieder eine Bewegung der Beine zulassen. Trotzdem ist ein Achillessehnenriss erst nach Wochen vollständig ausgeheilt.

 

Komplikationen bei der Heilung treten oft bei der operativen Behandlung auf. Die durch die Operation entstandenen Wunden können sich infizieren oder heilen schlecht ab, weil die Wundstelle immer wieder unter Belastung steht.

Inwieweit dann die ursprüngliche Leistungsfähigkeit der Achillessehne wieder hergestellt ist, hängt sehr stark von der Behandlung ab. Wird der Achillessehnenriss schnell und konsequent behandelt und diese dann auch später mit Physiotherapie fortgesetzt, dann haben die Betroffenen gute Aussichten auf eine annähernd vollständige Heilung. Allerdings wird die Achillessehne auch bei bester Behandlung die volle Leistungsfähigkeit nie wieder erreichen. Daher bedeutet ein Achillessehnenriss für Spitzensportler oft das Aus für ihre weitere sportliche Karriere.

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