ADHS bei Kinder

Kinder und ADHS

Mit der Abkürzung ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung) wird eine besonders starke Aufmerksamkeitsstörung bezeichnet, an der in Deutschland fast 7% der unter 18-jährigen leiden. Bei den Erwachsenen sind es etwas mehr als 3%, wobei diese meistens schon als Kinder an ADHS litten. Jungen sind bis zu 3 x häufiger erkrankt als Mädchen, doch im Erwachsenenalter werden die geschlechtsspezifischen Unterschiede geringer. Auffällig ist, dass bei eineiigen Zwillingen meist beide an ADHS leiden. Die Symptome bleiben bei der Hälfte der Kinder auch im Erwachsenenalter bestehen, aber durch richtige Behandlung und entsprechende Medikamente können ADHS-Betroffene ein ganz normales Leben führen.

 

Das Krankheitsbild wurde erstmals 1845 vom Frankfurter Nervenarzt Heinrich Hoffmann in seinem Buch „Der Struwwelpeter“ dargestellt, aber erst gegen Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde der medizinische Begriff ADHS allgemein gültig. Man vermutet dahinter eine genetische Ursache, die im Gehirn zu einer gestörten Signalübertragung führt. Dabei scheint der Botenstoff Dopamin eine Schlüsselrolle zu spielen. Verstärkt wird die Veranlagung zu ADHS vermutlich auch durch äußere Einflüsse. Rauchen oder Alkohol während der Schwangerschaft gehören zu den begünstigenden Faktoren.

 

Die Krankheit selbst wird in verschiedene Typen eingeteilt: Den hyperaktiv-impulsiven Typ, den vorwiegend unaufmerksamen Typ und den kombinierten Typ.


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Symptome und Diagnose bei ADHS

Die genauen Ursachen für ADHS sind bisher nicht vollständig erforscht. Die Medizin hat mittlerweile drei offenbare Hauptauslöser dafür festgestellt. Zum einen die genetische Veranlagung, bei der die Übertragung der Signale durch den Botenstoff Dopamin gestört ist. Dopamin kommt bei ADHS-Betroffenen seltener als normal im Gehirn vor und dadurch ist die Signalübertragung und Reizverarbeitung der Nervenzellen beeinträchtigt. Bisher hat man noch nicht genau festgestellt, welches Gen dafür verantwortlich ist und man vermutet vielmehr mehrere Gene, die an der Entstehung der Krankheit beteiligt sind. Ein anderer, aber nicht alleiniger Auslöser für ADHS ist der sogenannte erworbene Auslöser, wodurch der Ausbruch der Krankheit unter anderem durch Rauchen oder Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft begünstigt wird. Der dritte Hauptauslöser, der jedoch auch nicht alleine für den Ausbruch von ADHS verantwortlich ist, ist das psycho-soziale Umfeld. Durch traumatische oder einschneidende Erlebnisse kann bei den Betroffenen der Ausbruch von ADHS begünstigt werden.

 

Die Betroffenen leiden oft unter mehreren Symptomen, wie zum Beispiel motorischen Schwierigkeiten, leichte Ablenkbarkeit, heftige impulsive Reaktionen und Konzentrationsschwäche. Die Symptome zeigen sich oft schon sehr früh. Betroffene Säuglinge haben meist Schlafprobleme, schreien viel und sind oft gereizt. Als Kleinkinder sind Erkrankte meist hyperaktiv und unberechenbar in ihren Handlungen bzw. ihrem Verhalten. Sie haben oft Bindungsprobleme, leiden an starken Wutausbrüchen und motorischen Schwierigkeiten zum Beispiel beim Essen mit Besteck. Die Schwierigkeiten fallen dann im Grundschulalter im Vergleich mit gleichaltrigen Kindern noch mehr auf, da die Betroffenen oftmals eine Lese-Rechtschreibschwäche bzw. auch Rechenschwäche entwickeln. Sie stören den Unterricht, leiden an einem zu geringen Selbstwertgefühl und wirken unausgeglichen und aggressiv. In der sowieso schon anstrengenden Pubertät steigern sich Probleme noch weiter und können in Drogen- und Alkoholproblemen gipfeln, um einen Ausweg aus den Problemen zu finden.

 

Trotz aller Probleme sind Betroffene oftmals ungemein kreativ, intelligent und begeisterungsfähig mit einem starken Gerechtigkeitssinn.

Therapie von ADHS bei Kindern

Eine Beseitigung der Dopamin-Störung ist bis heute nicht möglich. Die Betroffenen können also bis ins hohe Alter an ADHS leiden. Aber die Erkrankung muss nicht in allen Fällen behandelt werden. Einen genauen Zeitpunkt kann die Medizin nicht festlegen. Die Behandlung sollte dann eingeleitet werden, wenn die Probleme den Betroffenen zu sehr einschränken oder belasten.

 

Zuerst sollte immer eine genaue Diagnose von Ärzten und Psychologen erstellt werden, um sich ein Bild von den psychischen und sozialen Beeinträchtigungen zu machen, denn eine erfolgreiche Therapie hängt von den individuellen Symptomen ab. Ziel ist immer, die negativen Auswirkungen der Erkrankung zu minimieren, um den Betroffenen die Möglichkeit zu geben, wieder voll in das soziale Umfeld integriert zu werden und somit auch wieder ein gesundes und stabiles Selbstwertgefühl aufzubauen. Dafür gibt es mehrere Ansätze, die in Kombination angewendet werden (Maßnahmen wie Verhaltens- und Psychotherapie und ergänzend die Verabreichung von Medikamenten). Aber auch einfache Dinge, wie ein geregelter Tagesablauf können dem Betroffenen helfen.

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