Armaturen zum Wassersparen

Unter Knappheit an Süßwasser hat Deutschland nicht zu leiden. Was jedoch beim Wasserverbrauch Sorgen bereitet, dass sind die steigenden Kosten für Trinkwasser und die Abwasserentsorgung. In unserem Land gelten sehr hohe Qualitätsstandards für das Trinkwasser. Ein Umstand, der in erheblichen Maße zur Volksgesundheit beiträgt, denn Wasser ist nur ein natürlicher Rohstoff, sondern auch ein Lebensmittel von unersetzlichem Wert. Allerdings werden von dem Wasser, das Menschen täglich verbrauchen lediglich um die 2 % wirklich in der Qualität des hochwertigen Trinkwassers benötigt. Der übergroße Teil des Verbrauchs von Wasser setzt sich aus Nutzungen wie Duschen, Baden, Gebrauch der Toiletten, Reinigungstätigkeiten, Bewässerung von Pflanzen, Waschen der Wäsche und mehr zusammen.

Von den etwa 120 Litern Trinkwasser, die hierzulande jeder täglich verbraucht, werden insgesamt mehr als 80 Liter für solche Nutzungen verbraucht. In Anbetracht der kostspieligen Gewinnung des Trinkwassers sollte also schon unter Gesichtspunkten der Ersparnis auf den Wasserverbrauch geachtet werden. Hinzu kommen noch die ökologischen Aspekte, denn die umfangreichen Wasserentnahmen und Aufbereitungen wirken sich auch auf den gesamten natürlichen Kreislauf des Wassers aus.

 

Der Wasserverbrauch ist bereits bei uns um ca. 20 Liter zurückgegangen. Doch auch wenn Deutschland zu den Industrieländern mit niedrigstem Wasserverbrauch gehört, kann ohne Einschränkung eines normalen Tagesablaufs noch mehr gespart werden.

 

Es gibt viele Möglichkeiten, um sparsamer mit dem kostbaren Gut Wasser umzugehen. Eine Möglichkeit ist, im Haushalt wassersparende Armaturen zu installieren und die Toilettenspülung umzurüsten. Weitere Möglichkeiten liegen im insgesamt überlegten Umgang mit Wasser. So sinkt der Wasserverbrauch schon, wenn öfter geduscht statt gebadet wird, für die Pflanzen im Garten Regenwasser mit verwendet wird, Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen und Geschirrspüler mit modernen Wassersparsystemen ausgerüstet sind.


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Neue Armaturen können Wasser sparen

Besonders im Badezimmer lässt sich sehr einfach und ohne hohe Kosten Wasser einsparen. Dazu bedarf es noch nicht einmal einer umfassenden Badezimmer Sanierung. Alle Maßnahmen für das Wassersparen können direkt an den Armaturen vorgenommen werden. So kann der Wasserverbrauch am Handwaschbecken und der Dusche durch Durchflussbegrenzer und Strahlregler gedrosselt werden. Wenn solche Regler auch noch mit einem Luftsprudler kombiniert sind, erscheint auch der Wasserstrahl nicht mager.

 

Ein hoher Wasserverbrauch ist gerade auch auf die Toiletten zurückzuführen, wo alte Spülkästen zwischen 9 und 14 Liter durchspülen. Hier kann mit modernen Spülkästen oder einfach mit Spülkastengewichten ein Wasserverbrauch entsprechend des tatsächlichen Bedarfs erreicht werden. Durchflussbegrenzer machen sich besonders bei Einhebelmischern bezahlt, denn hier wird eher zu viel Wasser verbraucht als bei der Regulierungsmöglichkeit bei Zweihebelmischern.

 

Ist eine Badezimmer Modernisierung geplant, sollten daher gleich Armaturen nicht nur nach dem Design, sondern auch nach einer effektiven Wasserersparnis gewählt werden.

Ersparnisse und Kosten bei Armaturen und Spülungen

Durchflussregler machen aus Armaturen wassersparende Armaturen. Die ringförmigen Metalleinsätze werden am Wasseraustritt von Wasserhahn oder Duschkopf einfach angebracht. Dadurch wird der Wasserdurchlauf gemindert. Diese Regler können bereits zwischen vier und zehn Euro gekauft werden. Die Montage ist einfach, und der Effekt hoch. Es können bis zu 50 % des Wassers an der betreffenden Armatur eingespart werden. Werden bei einer Badezimmer Sanierung die Armaturen ohnehin ersetzt, so sollten gleich solche angeschafft werden, die bereits die Reduzierung des Durchflusses integriert haben.

 

Für die Dusche lohnt sich ohne hin der moderne Sparduschkopf. Die Funktion ist ähnlich dem Durchflussregler, hier wird aber auch noch ein kleinerer Strahlwinkel angestrebt und nicht genutztes Duschwasser zu begrenzen. Außerdem lassen sich die modernen Sparduschköpfe bedarfsgerecht regeln. Sie ermöglichen ein Ersparnis um die 9,4 Liter/Minute.

 

Mehr Wasser als benötigt wird gerade oft bei der Toilettenspülung jedes Mal verbraucht. Hier können durch Wasserspar-Maßnahmen um die 60 % eingespart werden. Nicht erst bei einer Badezimmer Sanierung, sollten neue Spülkästen installiert werden. Gegenüber von bis zu 14 Litern Verbrauch bei alten Kästen, liegt der Verbrauch nur bei 6 bis 9 Litern. Sie verfügen auch über Stopp- und Spartasten, die den Wasserbrauch regulieren. Die Kosten sind für einfach Designs mit um die 30 Euro nicht hoch. Es kann auch mit Wasserspargewichten beim  alten Spülkasten nachgerüstet werden. Diese kosten unter 8 Euro und garantieren eine ebenso hohe Ersparnis.

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