Kellerräume und ihre Bedeutung für ihren Besitzer

Alte und ältere Häuser haben fast immer einen Keller. Als Keller wird das Untergeschoss eines Hauses bezeichnet, das unterhalb oder zum größten Teil unterhalb der Erdoberfläche liegt. Keller werden auch als Tiefparterre oder Souterrain bezeichnet. Ein Keller besteht aus seinem Fundament, einer Grundplatte und den Wänden. Die Grundplatte und das Fundament sind aus Stahlbeton angefertigt, die Wände aus dem Mauerwerk des Hauses oder aus Beton. Wenn es baulich möglich ist, verfügen Keller über ein oder mehrere Fenster. Das ermöglicht wiederum eine vielseitigere Nutzung, da die Räume im Keller jederzeit gelüftet werden können.

Die Größe des Kellers hängt von der Größe des Hauses ab. Ist also das ganze Haus unterkellert, ist die Kellerfläche genauso groß wie die des Erdgeschosses. Ist das Haus jedoch nur teilunterkellert, verringert sich natürlich die Kellergröße um den entsprechend fehlenden Teil.

Da Keller seit einigen Jahrzehnten kaum noch ausschließlich zur Lagerung von Lebensmitteln und Vorräten genutzt werden, wurde ihre Verwendung sehr vielseitig. In mehrstöckigen Mehrfamilienhäusern ist für jeden Mieter nur ein kleiner Keller vorgesehen, der zur Aufbewahrung privater Gegenstände dient. Weitere Kellerräume können als Fahrrad- und Trockenräume gemeinschaftlich genutzt werden. Hausbesitzer hingegen nutzen Kellerräume sehr vielseitig. 


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Voraussetzungen für eine breite Nutzung der Kellerräume

Allgemein sind Keller kalt, dunkel und unbeheizt. Im Keller findet man meist nur den Heizungsraum und bei einer Ölheizung nicht selten auch den Öllagerraum. Ein zusätzlicher Abstellraum und ein Arbeitsraum, in dem meist auch die Waschmaschine steht,  sind auch vorhanden. Da diese Räumlichkeiten nur einen Teil des ganzen Kellerraumes einnehmen, kann der Keller auch noch anderweitig genutzt werden, da viel freie Fläche zur Verfügung steht.

Doch niemand kann in seinem Haus so ohne weiteres bauliche Maßnahmen durchführen ohne gesetzliche Regelungen einzuhalten. Sollen Wohnräume im Keller entstehen,  muss die Raumhöhe 2,30 Meter betragen. Außerdem muss die Fensterfläche in Wohnräumen, die sich im Kellergeschoss befinden,  zehn Prozent der Grundfläche des Raumes ausmachen.

Auch die Treppe muss bestimmten Anforderungen gerecht werden. So ist eine Mindestbreite vorgeschrieben und ein Handlauf vorgegeben. Der Ausbau des Kellers ist genehmigungsfrei, wenn er nur zur Erweiterung des Wohnraumes dient. Eine separate Wohnung ist hingegen genehmigungspflichtig. Ein Architekt oder Statiker wird nur benötigt, wenn tragende Wände entfernt oder versetzt werden sollen. Zusatzwände können jedoch problemlos eingebaut werden. 

Die optimale Aufteilung der Kellerräume

Wer schon beim Bau seines Hauses oder dem Kauf einer Immobilie weiß, dass er auch die Kellerräume nicht nur zur Lagerung von Dingen und Gegenständen nutzen möchte, lässt dies schon beim Bau oder einem möglichen Umbau mit einfließen. Wenn jedem Kellerraum seine Bestimmung zugeteilt wurde, muss dies bei den baulichen Maßnahmen berücksichtigt werden. Gerade Wohn- und Schlafräume müssen auch wegen der täglichen Lüftung über ein Fenster verfügen. Außerdem ist eine eingebaute Heizung in diesen Räumen von großem Vorteil, da sie rund ums Jahr genutzt werden kann.

Wird eine komplette Wohnung im Kellergeschoss eingerichtet, spricht man auch von Souterrain- oder Tiefparterre- Wohnungen. Wird einer der Kellerräume als Arbeitszimmer genutzt, sollte er die gleichen Voraussetzungen bieten wie ein Wohnraum. Bei einem als Büro eingerichteten Kellerraum ist ein separater Eingang von Vorteil. Kunden oder Mandanten müssen nicht durch die Wohnräume und die Privatsphäre bleibt gewahrt. Gern werden auch Gästezimmer in den Kellerräumlichkeiten untergebracht. So ist zum einen die Privatsphäre eines jeden gewahrt, die Zeit kann gemeinsam verbracht werden und jeder hat die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, wann immer er es gern möchte.

Allgemein wird im Keller ebenfalls eine Dusche oder zusätzliche Toilette eingebaut. Da weder Toiletten noch Bäder den Aufenthaltsräumen zugerechnet werden, sind hier genau wie für Abstell- und Vorratsräume, Gänge und Flure sowie Treppenräume Fenster nicht vorgeschrieben. Auch die vorgeschriebene Raumhöhe muss nicht eingehalten werden. Wird jedoch in einer separaten Kellerwohnung eine Küche eingebaut, wird diese als Aufenthaltsraum gerechnet. Sie muss nur dann über kein eigenes Fenster verfügen, wenn sie mit einem Esszimmer kombiniert ist. Die Aufteilung der Kellerräume sollte schon individuell, aber zweckmäßig sein, denn nur so ist eine optimale Nutzung zum Vorteil aller Hausbewohner möglich. 

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