Wichtige Aspekte der Außensanierung

Das Haus von aussen sanieren

Wann ein Haus reif für eine Außensanierung ist, das hängt vom Baujahr und dem Zustand des Hauses ab. Früher wurden Erneuerungsarbeiten und gründliche Sanierungen viel seltener und eher stückweise vorgenommen als heute. Der Grund liegt darin, dass sich gerade nach dem Jahr 2000 die Ansprüche an die Wärmedämmung und Energieeffizienz grundsätzlich verändert haben.

 

Häuser, die vor 20 oder 30 Jahren gebaut wurden, wurden nach anderen Richtlinien errichtet. Daher weisen sie nach heutigen Gesichtspunkten meist erhebliche Mängel auf. Sie lassen zu viel Wärme entweichen, die Fenster genügen nicht den Aspekten moderner Isolierung und Lichtgewinnung. Besonders an der Außenfassade, dem Dach und den Grundmauern des Hauses werden Mängel sichtbar und auch bei der heute erwarteten Wohnqualität spürbar.

 

Im Unterschied zu einer grundlegenden Sanierung der Außenfronten des Hauses kann auch die kleine Außensanierung angesagt sein. Hier wurde zwar bereits Wärmedämmung und moderne Bauweise berücksichtigt, jedoch soll das Haus verschönert und verändert werden. Ein Balkon soll saniert werden oder das Dach erneuert werden. Eine solche Sanierung ist natürlich weniger arbeits- und kostenaufwendig als die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen bei einem älteren Haus.


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Umbau oder Erhalt und Verschönerung

Besonders, wenn ein Haus bezogen wird, das bereits etliche Jahre steht, stellt sich die Frage: Ist eine umfassende Sanierung notwendig oder geht es lediglich um Maßnahmen des Fassadenschutzes, des Erhalts und der Verschönerung des Baus. Um dies festzustellen, sollten auf jeden Fall umfangreiche Prüfungsmaßnahmen der Bausubstanz vorgenommen werden. Im Fall eines Hauskaufs ist zu empfehlen, solche Überprüfungen vor dem Kauf vorzunehmen, damit das Ausmaß der Sanierungskosten am Ende nicht einen vielleicht günstigen Kaufpreis zunichte macht. Bei ererbten Häusern entscheiden sich neue Besitzer eher für Maßnahmen des Umbaus und einer umfassenden Bausanierung im Außenbereich.

 

Die Überprüfung sollte unbedingt von qualifizierten Baufachleuten vorgenommen. Manche Mängel sind für einen unkundigen Betrachter nicht offensichtlich. Im Laufe der Zeit können jedoch Risse in der Fassade, Mauerschäden und mehr erhebliche Schäden entstehen. Es kann an bestimmten Stellen Feuchtigkeit eindringen, viel Wärme entweichen und zu späteren Zeiten werden dann noch einmal sehr umfangreiche Maßnahmen notwendig.

 

Die Außensanierung unter Gesichtspunkten der Wärmedämmung und fachgerechter Trockenlegung bestimmter Mauerbereiche ist sehr umfangreich. Hier geht es zumeist um eine Grunderneuerung der Mauerstrukturen, bevor an den neuen Anstrich gedacht werden.

 

Entspricht der Bau bereits neueren Standards, wird das Sanierungsaufkommen geringer sein. Allerdings sollten gerade dann alle Außenarbeiten unter dem Gesichtspunkt des langfristigen Schutzes der Bausubstanz vorgenommen werden. Die Hausbesitzer sollten sich also eingehend über hoch qualitative Außenanstriche und andere Materialen informieren.

 

Neben dem Keller und seinen Wänden spielt das Dach immer eine ganz besondere Rolle bei der Außensanierung. Dach und Keller gehören zu oft kritischen Bereichen, wo am ehesten Mängel durch schadhafte Teilbereiche auftreten. Auch kleinste Schäden an einem Dach und an Kellermauern sollten umgehend gründlich und dauerhaft beseitigt werden. Eine unsachgemäße, vorübergehende Ausbesserung zieht oft nachhaltige Spätschäden nach sich.

Förderungen für die Sanierung mit Energieeffizienz

Gerade die umfangreichen Energie-Sanierungen erfordern langwierige und kostspielige Arbeiten. Diese entstehen nicht nur durch Materialien, Maschinen, Geräte und Gerüst, sondern in der Regel auch den Einsatz eines Fachbetriebes für die Außensanierung. Wer sich aufgrund von beruflichen Vorkenntnissen die meisten Arbeiten und deren Leitung zutraut, wird solche Maßnahmen ohne Helfer kaum in annehmbarer Zeit durchführen können. Zudem ist es gerade, wenn es um Energie geht, nicht mit der Sanierung der äußeren Bereiche getan. Unweigerlich sind dazu auch umfangreiche Innenarbeiten erforderlich.

 

Die beträchtlich hohen Kosten einer solchen Sanierung lassen sich allerdings begrenzen. Für Sanierungen unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz, bei denen ein Haus neuesten Standard der Wärmedämmung und Energieersparnis, eventuell als Niedrigenergiehaus, umgerüstet wird, gibt es umfangreiche Fördermaßnahmen. Sanierungsmaßnahmen, die eine solche Zielstellung haben werden durch Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt. Die Förderungen können teils bis zu 50 % der Kosten für eine solche Sanierung betragen. Auf diese Weise lässt sich mit sehr attraktiven Vergünstigungen nicht nur die eigene Lebensqualität im Haus, sondern auch der Wert des Gebäudes erheblich steigern. Die günstigen Kredite können bei der regional zuständigen KfW beantragt werden.

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