Autismus bei Kinder

Kinder beim Arzt

Unter Autismus versteht man eine Störung, die in unterschiedlichen Altersstufen bei Kindern auftritt und diese stark in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit einschränken kann. Ein Autist neigt typischerweise dazu, sich von seinem sozialen Umfeld zu isolieren. Er hat gestörte zwischenmenschliche Beziehungen, die Sprachentwicklung und die Kommunikationsfähigkeit sind stark beeinträchtigt. Bei betroffenen Kindern kann außerdem eine komplette Änderung der Persönlichkeit auftreten, was für das Umfeld und die Familie oft nicht leicht zu verstehen ist. Weiterhin neigen Menschen, die unter Autismus leiden, zu so genannten Stereotypen, also bestimmten Verhaltensmustern, die immer wieder auftreten, außerdem ist seine Interessen, Hobbys und Freizeitaktivitäten im Vergleich mit Gleichaltrigen sehr begrenzt. Es gibt verschiedene Formen (frühkindlicher und atypischer Autismus, Asperger-Syndrom und das so genannte Rett-Syndrom), die sich durch unterschiedliche Auswirkungen unterscheiden.

 

Es wurde bisher nicht eindeutig geklärt, wie Autismus eigentlich entsteht. Es ist jedoch ziemlich sicher, dass biologische Faktoren eine nicht unbedeutende Rolle spielen. Da nahe Verwandte von Autisten in vielen Fällen selbst autistische, bzw. einem Autismus ähnliche Symptome zeigen, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass genetische Faktoren eine große Rolle spielen. Ebenfalls für diese Theorie spricht, dass bei Zwillingen, von denen einer autistisch ist, der andere ebenfalls überdurchschnittlich oft einen Autismus entwickelt. Die Wahrscheinlichkeit dafür beträgt bei eineiigen Zwilligen 95, bei zweieiigen 23 Prozent. Forscher vermuten inzwischen, dass zwischen vier und zehn genetischen Faktoren an der Entstehung eines Autismus beteiligt sind. Dies wäre ebenfalls eine Erklärung, warum es so viele verschiedene Typen und Symptome gibt. 



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Symptome und Diagnose bei Autismus

Autisten kann man an vielen verschiedenen Symptomen erkennen. Jedoch zeigen sich nicht zwangsläufig immer die gleichen Symptome. Ebenfalls charakteristisch ist, dass die Symptome je nach Typ in unterschiedlichen Altersspannen auftreten. Wie der Name schon sagt, beginnt der frühkindliche Autismus bereits im Säuglingsalter. Viele der Betroffenen sind dabei geistig stark eingeschränkt. Das Asperger Syndrom beginnt meistens erst im Kindergarten- oder Grundschulalter, wobei die Symptome in den meisten Fällen nicht so stark ausgeprägt sind. Das Rett-Syndrom fängt meistens zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 4. Lebensjahr an und zeigt Symptome einer tiefen Entwicklungsstörung.

Für einen Autismus sind Symptome wie Störungen von zwischenmenschlichen Beziehungen, eine gestörte Kommunikations- und Sprachfähigkeit sowie sehr stereotype Bewegungen und Verhaltensweisen sehr charakteristisch. Die Diagnose von Autismus ist nicht ganz einfach. Ein erstes Anzeichen könnte sein, dass sich ein Baby nicht für seine Umwelt interessiert, jedoch trifft dies nicht auf jedes Baby zu. Oder auch bei Kindergartenkindern, die auch gerne für sich sind, muss nicht zwangsläufig ein Asperger Syndrom dahinterstecken. Es kann sich auch um andere Auslöser wie zum Beispiel Angststörungen handeln. Bei Verdacht auf autistische Störungen werden zunächst die Eltern nach den Verhaltensweisen des Kindes gefragt und danach müssen systematisch andere Erkrankungen ausgeschlossen werden. Untersuchungen von Sozialverhalten, Sehen und Hören, Sprache, Motorik und Intelligenz sowie Stärken und Schwächen können die Diagnose stützen.

Ursache, Therapie und Prophylaxe bei Autismus

Bei Autisten richtet sich die individuelle Therapie nach den Betroffenen und ihren Einschränkungen und Stärken. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich und daher auch nicht das Ziel der Therapie. Vielmehr zielt die Therapie bei Autismus darauf ab, dass die Betroffenen trotz der Störung möglichst ohne Einschränkung leben können.

Es ist daher wichtig, die normale Entwicklung zu fördern, stereotype und eingefahrene Verhaltensweisen langsam zu reduzieren, die Familie von Autisten zu unterstützen, bzw. Hilfe im Umgang mit anderen Menschen immer wieder anzubieten. Unter Umständen kann auch eine medikamentöse Therapie angewandt werden. Hierbei werden jedoch nur die Begleiterscheinungen behandelt, da es bisher kein wirksames Medikament gegen die ursprüngliche Krankheit gibt. Medikamentös werden also vor allem Neuroleptika und Benzodiapine gegeben, damit Spannungszustände abgebaut werden.

Außerdem kann man epileptische Anfälle, die bei Autisten häufig vorkommen, medikamentös behandeln. Bisher haben Forscher und Wissenschaftler keine Maßnahmen gefunden, mit denen man Autismus vorbeugen könnte. Je früher die Störung jedoch festgestellt wird, desto eher kann man die Betroffenen, meistens handelt es sich um Kinder“ behandeln und individuell fördern, um ihnen ein Leben zu ermöglichen, in dem sie sich möglichst unbeschwert und ohne Einschränkungen zurecht finden können.

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