Bauchhöhlenschwangerschaft - Allgemeine Informationen und Ursachen

Bauchhöhlenschwangerschaft bei Frauen

Die Bauchhöhlenschwangerschaft ist genau so wie die Eileiterschwangerschaft eine extrauterine Gravidität, das heißt, dass die befruchtete Eizelle sich außerhalb der Gebärmutter einnistet. Von den extrauterinen Schwangerschaften kommt die Bauchhöhlenschwangerschaft am seltensten vor. Für eine solche Schwangerschaft kommen viele Ursachen in Frage. Zu den Risikofaktoren gehören vorangegangene extrauterine Schwangerschaften, eine Bauch- oder Beckenoperation, Eilteiterentzündungen, die durch die Spirale oder Chlamydien begünstigt werden.

 

Des Weiteren können Fruchbarkeitsstörungen und zum Beispiel künstliche Befruchtungen sowie geschädigte Eileiter durch Schwangerschaftsabbrüche, chirurgische Eingriffe, die Pille danach oder Krankheiten wie Endometriose oder Tuberkulose eine Bauchhöhlenschwangerschaft begünstigen. Dabei entwickelt sich der Embryo zunächst völlig normal, stirbt jedoch meistens innerhalb der ersten drei Monate ab. Diese Fehlgeburt wird als natürlicher Schwangerschaftsabbruch bezeichnet und von den meisten Frauen gar nicht bemerkt.

 

Die Ursachen für eine Bauchhöhlenschwangerschaft können sowohl anatomischer als auch funktioneller Art sein. Zu den anatomischen Ursachen gehören zum Beispiel ein verklebter oder abgeknickter Eileiter sowie Verwachsungen um den Eileiter herum. Durch die Verwachsungen werden die Eileiter eingeengt und für ein befruchtetes Ei unpassierbar. Auch Eileiterpolypen können die Durchgängigkeit des Eileiters einschränken und eine extrauterine Schwangerschaft auslösen. Zu den funktionellen Ursachen zählen Funktionsstörungen des Eileiters durch eingeschränkte Beweglichkeit, eine Muskelschwäche oder ein eingeschränkter Zilienbesatz im Eileiter. Die Zilien sorgen durch dafür, dass die befruchtete Eizelle zur Gebärmutter transportiert wird.


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Symptome und Diagnose einer Bauchhöhlenschwangerschaft

Eine Bauchhöhlenschwangerschaft zeigt zunächst die gleichen Symptome wie eine „normale“ Schwangerschaft. Im weiteren Verlauf können jedoch ein einseitiges Druckgefühl oder ein Ziehen im Unterbauch sowie Kreislaufbeschwerden mit Kurzatmigkeit, Herzrasen, Übelkeit und Erbrechen, leicht erhöhte Temperatur und Schmier- bzw. Dauerblutungen auftreten. Da diese Blutungen in unterschiedlicher Intensität auftreten, werden sie von den Betroffenen meistens als Zyklusstörung angesehen. Bei einer Bauchhöhlenschwangerschaft treten anfangs weniger Platzprobleme auf als bei einer Eileiterschwangerschaft und auch die Symptome sind nicht eindeutig.

 

Im Allgemeinen endet jedoch auch eine Bauchhöhlenschwangerschaft durch die mangelhafte Versorgung mit einer Fehlgeburt innerhalb der ersten drei Monate. Die Diagnose einer Bauchhöhlenschwangerschaft findet mittels einer gynäkologischen Untersuchung, einen Ultraschall oder eine Bauchspiegelung statt. Dieser Eingriff findet unter Vollnarkose statt und dient dazu, den Einnistungsort der Eizelle zu finden. Der Arzt wird weiterhin nach Angaben zur Regelmäßigkeit der Monatsblutungen, den Beschwerden, früheren Fehlgeburten, eventuellen Unterleibsentzündungen und nach den Verhütungsmethoden fragen.

 

Charakteristisch ist außerdem der einseitig auftretende Schmerz, der zusammen mit einer Blutung der Gebärmutter auftritt. Im Falle einer Bauchhöhlenschwangerschaft dauert es jedoch meistens etwas länger, bis ein solcher Verdacht aufkommt, da lange keine Symptome oder nur krampfartige Schmerzen im Unterbauch auftreten. Wird bei der Ultraschalluntersuchung trotz positivem Schwangerschaftstest eine leere Gebärmutter festgestellt und steigt trotzdem der Wert des Schwangerschaftshormons HCG im Blut an, liegt die Vermutung einer Bauchhöhlenschwangerschaft sehr nahe.

Therapie und Prophylaxe einer Bauchhöhlenschwangerschaft

Eine Therapie ist bei einer Bauchhöhlenschwangerschaft nur dann notwendig, wenn diese nicht von selbst mit einer Fehlgeburt endet. Dann muss die falsch eingenistete Eizelle operativ oder durch die Einnahme von Medikamenten entfernt werden. Bei der Operation stellt sich die Frage, ob der komplette Eileiter entfernt oder ob dieser bei der Operation erhalten bleiben soll.

 

Dabei ist wichtig zu wissen, inwiefern der Eileiter verändert ist, ob die Betroffene weiterhin versuchen möchte, schwanger zu werden und wie der Allgemeinzustand ist. In den meisten Fällen ist es möglich, die eingenistete Eizelle mittels einer Bauchspiegelung operativ zu entfernen. Bei einer frühzeitig festgestellten extrauterinen Schwangerschaft ist es möglich, über eine Medikamentengabe die Schwangerschaft zu beenden. Dabei wird ein Mittel als Infusion verabreicht, das das Zellwachstum der Eizelle hemmt, wodurch das befruchtete Ei abstirbt und abgestoßen wird. Die Voraussetzungen hierfür sind eine Beschwerdefreiheit, dass das Blutbild, die Leberwerte und Nierenfunktion normal sind sowie das Vorliegen eines weiteren Kinderwunsches sowie einem Fehlen des kindlichen Herzschlags.

 

Einer Bauchhöhlenschwangerschaft lässt sich nicht 100%ig vorbeugen. Die Wahrscheinlichkeit ist allerdings höher, wenn bestimmte Vorerkrankungen bzw. begünstigende Bedingungen bestehen. So haben Frauen, die mit der Spirale verhüten oder bereits Eileiterentzündungen oder Fehlgeburten hatten, bzw. bei denen bereits mindestens einmal eine extrauterine Schwangerschaft vorlag, ein sehr viel höheres Risiko, dass sich die Eizelle außerhalb der Gebärmutter einnistet.

Zellschutzvorsorge

Salvestrole Basic 350 schützt Ihre Zellen.

Bestellen Sie hier!

Natürlich Verhüten

Natürlich Verhüten, nur mit der ganzen Wurzel.

Das ABO mit 10 % Rabatt!

Mexican Wild Yam.

Allergien lindern!

Lindern Sie Ihre Beschwerden bei Allergien.

MSM kann helfen!

Nierenreinigung

Reinigen Sie Ihre Nieren nach Dr. Clark

Gleich hier bestellen!

Wechseljahre

Bei Beschwerden in den Wechseljahren.

Yams Wurzel hilft!