Wenn es unter den Füßen knackt und wackelt – die perfekte Fußbodensanierung

Einen neuen Fussboden

Jeder Bauherr, der ein altes Haus gekauft hat, muss damit rechnen: Möbel stehen wackelig wegen der Unebenheiten im Boden, der Estrich ist bröckelig, die Holzdielen wellen sich und machen unschöne Geräusche. Vor dem Einzug in das neue Eigenheim ist in diesem Fall eine Fußbodensanierung fällig. Natürlich bringt das einen hohen zeitlichen Aufwand mit sich. Der lohnt sich aber in jedem Fall.

 

Es macht wenig Sinn, das Haus einzuräumen und nach wenigen Monaten zu erkennen, dass es doch nicht ohne eine Reparatur geht. Dann doch lieber gleich das Problem bei den Hörnern packen. Egal, um welche Fußbodenart es sich handelt: Nicht immer muss der Boden komplett erneuert werden. In vielen Fällen lassen sich kleinere Schäden auch durch gezielte Maßnahmen beheben. 


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Holzböden – schnell und effektiv erneuert

In vielen alten Häusern finden sich Holzkonstruktionen als Fußbodenbelag. Es ist nur natürlich, dass sich die Dielen im Laufe der Zeit verziehen oder abnutzen. Auch die Schalldämmung zwischen Fußboden und Dielen löst sich mit den Jahren in seine Bestandteile auf. Hier macht es Sinn, zunächst alle Dielen von den darunter liegenden Holzbalken abzulösen. Die darunter liegende Füllung, die meistens noch aus Heu, Stroh oder Häcksel besteht, sollte komplett entfernt werden.

 

Im Baumarkt werden mehrere Alternativen zur Schall- und Wärmedämmung angeboten. Mineralfasern, Zellulose oder Kokos sind Materialien, die nicht nur schalldämmend wirken, sondern auch die Wärme erhalten. Sind die Zwischenräume sorgfältig mit neuem Material gefüllt, kann es mit dem Bodenbelag weitergehen. Auch hier bieten die Baumärkte durchaus auch schon günstig Holzdielenbretter an, die nur noch auf die Holzkonstruktion geschraubt werden müssen.

 

Dem Raum wird dieser neue Fußboden ein völlig neues Ambiente verschaffen. Aber nicht immer ist eine derart umfassende Sanierung nötig. Ist die Wohnung mit einem massiven Parkettboden ausgelegt, der an einigen Stellen Schäden aufweist, ist auch eine „kleine“ Lösung möglich. Im Baumarkt sind verschiedene Pasten erhältlich, mit denen solche Unebenheiten farblich perfekt abgedeckt oder offene Fugen zwischen den Brettern geschlossen werden können. 

Der alte Estrich ist uneben – jetzt ist Pfusch fehl am Platze

Auch ein Estrichfußboden muss dann und wann erneuert werden. Besonders in älteren Häusern können Risse zu Unebenheiten führen. Diese wirken sich nicht nur negativ beim Aufstellen der Möbel aus, die dann eher wackelig stehen. Auch ein Teppichboden macht sich auf einem unebenen Estrichboden nicht gut. Einige Bauherren versuchen, das Problem damit zu lösen, dass sie einen Laminatboden auf dem unebenen Estrich verlegen. Das kann allerdings böse und kostspielige Folgen haben.

 

Denn auch die Laminatbretter müssen auf einem absolut ebenen Boden liegen, damit sie sich beim Begehen nicht stellenweise durchbiegen und damit die Gesamtansicht des Bodens gefährdet wird. Ist der alte Estrich also schwer beschädigt oder gar schief, lohnt es sich in jedem Fall, einen neuen Estrichbelag aufzubringen. Wer dies noch nie gemacht hat, sollte in jedem Fall einen Fachmann zu Rate ziehen. Er kann sachdienliche Hinweise zu der Frage geben, ob die geplante Maßnahme mit der Statik des Hauses vereinbar ist und welche Art Bodenbelag gewählt werden soll. Bei manchen Unterkonstruktionen eignet sich auch eine Trockenbauweise, die weniger Schmutz verursacht als das Aufbringen eines schwimmenden Estrichs. Aber auch, wenn dieser sich als beste Möglichkeit erweist, gibt es mehrere Arten von Estrich, die verarbeitet werden können. Gerade bei den neuen Materialien kann der Boden schon sehr schnell wieder betreten werden. Wartezeiten von mehreren Tagen – wie früher üblich – gibt es heute nicht mehr.

 

Der Begriff „schwimmend“ ist auf die Art der Verlegung zurückzuführen. Die Estrichmasse wird auf eine Schalldämmung aufgebracht und darf die Zimmerwände nicht berühren. Inzwischen gibt es auch Systeme, unter denen eine Fußbodenheizung verlegt werden können. Auch hierzu sollte in jedem Fall der Fachmann befragt werden. Auf dem schwimmenden Estrich gibt es keine lauten Trittgeräusche, was gerade in oberen Räumen wichtig ist, damit den Hausbewohnern im Erdgeschoss nicht bei jedem Schritt „die Decke auf den Kopf fällt“. Besonders wichtig ist ein ebenmäßiger Untergrund auch in Räumen, in denen Fußbodenfliesen verlegt werden sollen.

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