Die Brille - Informationen und wie man die richtige Brille findet

Brille und Kontaktlinsen

Die so genannte Korrektionsbrille wird überwiegend für die Korrektur von Stellungsfehlern der Augen und Fehlsichtigkeit eingesetzt und dient meistens therapeutischen Zwecken und dem Schutz der Augen vor äußeren Einwirkungen, Verletzungen und Überreizungen. Überlieferungen zufolge wurde die Brille, wie wir sie heute kennen, Ende des 13. Jahrhunderts in Italien erfunden. Wer genau für die Entwicklung der ersten Brille verantwortlich war, ist bis heute nicht endgültig geklärt. Es ist jedoch bekannt, dass optische Hilfsmittel bereits in der Antike eingesetzt wurden, diese hatten jedoch noch keine Bügel und besaßen ausschließlich konvex geschliffene Linsen, die sie nur für weit- oder alterssichtige Menschen benutzbar machten. Im Jahre 1784 entwickelte Benjamin Franklin die so genannte Bifokalbrille, da es ihm lästig war, ständig seine Lesebrille gegen seine Fernbrille auszutauschen.

 

Er montierte also pro Seite seiner Brille Linsen mit verschiedenen optischen Wirkungen, das so genannte Franklinglas. Das Franklinglas war quasi der Vorgänger des modernen Gleitsichtglases, mit dem man heute in der Lage ist, zwei verschiedene Sehstärken mit einem Glas abzudecken. Ebenfalls im frühen 18. Jahrhundert entwickelten sich die ersten Brillenfassungen mit Bügeln, die sich jedoch zu Beginn nicht durchsetzen konnten, so dass sich die bekannten Alternativen wie das Lorgnon, das Monokel oder der Zwicker teilweise bis ins 20. Jahrhundert hinein hielten. Heute dient die Brille nicht nur als Korrekturwerkzeug von Sehschwächen, sondern gerade bei Prominenten auch als Erkennungsmerkmal (Elton John, Buddy Holly, Ray Charles, Karl Lagerfeld, Heino, Woody Allen oder Mahatma Gandhi, um nur einige zu nennen). Des Weiteren gilt sie als sowohl positives als auch negatives Zeichen von Intelligenz und Intellektualität. Diese Vorurteile entstammen der Zeit, als sich nur besser verdienende Menschen eine Brille leisten konnten.


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Die Wahl der richtigen Brille

Beim Bemerken einer Fehlsichtigkeit (die wohl bekanntesten und am weitesten verbreiteten sind die Weitsichtigkeit und die Kurzsichtigkeit) ist der Gang zum Augenarzt unumgänglich, der die richtige Stärke der Brille bestimmen kann. Wird dies nicht oder nur unzureichend gemacht, kann die falsche Sehstärke die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Die Augen sind zwar in der Lage, sich über einen längeren Zeitraum an die falsche Gläserstärke anzupassen und den nötigen Unterschied durch Muskelarbeit auszugleichen, es kann aber im Ernstfall zu jahrelangen Einschränkungen zum Beispiel durch Kopfschmerzen und Konzentrationsschwächen kommen. Deshalb sollte man sofort einen Augenarzt aufsuchen, sobald man Beeinträchtigungen seines Sehvermögens feststellt. Den Brillenkauf selbst erledigt man beim Optiker, die Wahl der richtigen Brille wird hier dem modischen Geschmack des Trägers untergeordnet. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine Brille in den meisten Fällen nicht vollständig. Es besteht in Deutschland jedoch die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung abzuschließen, die die Kosten für eine neue Brille übernimmt.

Alternativen zur Brille

Als Alternative zur Brille hat sich in den letzten Jahren die Kontaktlinse durchgesetzt. Der Hauptgrund für das Tragen von Kontaktlinsen besteht, gerade bei Frauen, höchstwahrscheinlich darin, dass der optische Gesamteindruck als besser wahrgenommen wird als bei Brillenträgern. Eine weitere Alternative zu einer Brille ist die operative Korrektur, bei der mittels Laser Gewebe abgetragen wird, um so eine Korrektur der Sehstärke zu erreichen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, künstliche Linsen, so genannte Intraokularlinsen aus Acryl oder Silikon in das Auge einzusetzen und somit die Gesamtbrechkraft zu verändern. Jedoch sind diese Eingriffe, wie alle anderen Operationen auch, nicht ohne Risiko. Es kann nach einem solchen Eingriff zum Beispiel zu Einschränkungen in der Dämmerungs- oder Nachtsichtigkeit kommen. Es besteht außerdem die Möglichkeit von Über- oder Unterkorrekturen. Auch Infektionen am Auge können nach einem solchen Eingriff, insbesondere aber nach dem Einsetzen von Implantaten vorkommen.

 

Neben der medizinischen Notwendigkeit von Korrektionsbrillen gibt es noch viele verschiedene Brillenarten, die die Augen schützen sollen. Hierzu zählen zum Beispiel Sonnenbrillen, die die Augen vor zuviel schädlichem UV-Licht schützen sollen oder Taucherbrillen, die verhindern, dass zuviel Chlor- oder Salzwasser in die Augen eindringt. Bei Industriearbeitern, zum Beispiel Schweißern, verhindern spezielle Schutzbrillen die Beeinträchtigung der Augen durch zu helles Licht oder große Hitzeeinwirkung.

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