Brustkrebs – Ursachen, Risikofaktoren

Die häufigste Krebserkrankung bei Frauen ist Brustkrebs. In Deutschland erhalten jedes Jahr mehr als 71.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs. Die Hälfte der Betroffenen sind zum Zeitpunkt der Diagnose unter 65 Jahre, etwa jede zehnte Betroffene sogar unter 45 Jahre. Auch Männer können Brustkrebs bekommen. Dies ist aber sehr selten der Fall. Nur etwa jeder hundertste Erkrankte ist ein Mann. Den zweifellos erschreckenden Zahlen lässt sich jedoch eine positive Entwicklung gegenüberstellen: Brustkrebs ist inzwischen nicht mehr der bedrohlichste Tumor bei Frauen.

Hin und wieder entarten spontan Zellen im Körper: Sie verlieren ihre normale Form und Funktionen, werden jedoch aussortiert. Jeder Krebs, so auch Brustkrebs, beruht auf allmählich fortschreitenden Veränderungen im Erbgut einer Zell-Linie.

Sich ungehemmt zu vermehren, nunmehr Krebszellen, hat sich diese Tendenz erst einmal festgesetzt, beginnen die entarteten Zellen.

Die Veranlagung zu Brustkrebs wird manchmal direkt vererbt (Brustkrebs -Gene oder Hochrisiko -Gene). Bestimmte Faktoren im Laufe des Lebens tragen jedoch viel häufiger dazu bei, dass sich fundamentale Fehler im Erbgut einer Zelle einschleichen und es zur Entartung kommt. Ein ungesunder Lebensstil und die weiblichen Geschlechtshormonen gehören zu diesen Faktoren. Dabei kommen vor allem Übergewicht, Alkoholkonsum und Bewegungsmangel zum Tragen. Allerdings ist meistens keine direkte Ursache von Brustkrebs erkennbar.


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Symptome & Diagnose – Brustkrebs

Meist keine Beschwerden verursacht Brustkrebs die Anfangsphase. Warnzeichen sind unter anderem, Knoten, Absonderungen aus der Brustwarze und Gewebeverhärtung. Gutartig ist die Mehrheit der Knoten in der Brust. Jeder neu auftretenden Veränderung sollte aber immer auf den Grund gegangen werden.





Folgende Symptome können ein Hinweis auf Brustkrebs sein:

  • Es finden sich Tötungen oder Schuppungen der Haut, die sich nicht wieder zurückbilden

  • Die Brüste sind in ihrer Größe oder Form neuerdings unterschiedlich

  • Bein Abtasten der Brust oder Achselhöhle fallen ungewöhnliche Knoten oder Verhärtungen auf

  • Die Brustwarze ist eingezogen

  • Die Brustwarze sondert klares oder blutiges Sekret ab

  • An einer bestimmten Stelle erscheint die Haut der Brust Grübchen artig eingezogen (sogenannte Apfelsinenhaut)

 

 

 

Zum selben Zeitpunkt sollte jede Frau einmal im Monat ihre Brüste selbst abtasten, vor den Wechseljahren am besten in den ersten Zehn Tagen des Zyklus, also an den Tagen nach der Regelblutung.

Auffälligkeiten bewusster wahrzunehmen und die Beschaffenheit der Brust zu entwickeln ist der Vorteil, die Selbstuntersuchung. Wie es am besten geht, kann man sich vom Arzt bei der Früherkennungsuntersuchung zeigen lassen und danach zu Hause in Ruhe nachvollziehen.

Mit der vom Arzt bevorzugten Tast-Technik untersucht und betrachtet er die Brust. Dabei nimmt die Frau verschiedene Körperhaltungen ein: Stehen, Sitzen, Arme in die Hüften gestemmt, über den Kopf gehoben.

Außerdem tastet er die Lymphabflusswege ab und begutachtet diese: die Achselhöhlen und die Bereiche über und unter dem Schlüsselbein. Bei auffälligen Tastbefunden in der zweiten Zyklushälfte sollte in der ersten Hälfte des nächsten Zyklus eine Kontrolle stattfinden. Der Frauenarzt notiert sich auch die wichtigen Punkte der individuellen Familien- und Krankengeschichte und Informationen über eingenommene Medikamente.

 

Therapie & Nachsorge - Brustkrebs

Verschiedene Ärzte sind in die Behandlung von Brustkrebs verschiedener Fachrichtungen eingebunden, zum Beispiel: Gynäkologen, Chirurgen, Pathologen, Onkologen und Strahlentherapeuten. Die einzelnen Schritte besprechen sie mit den Patienten und auch untereinander stimmen sie sich ab (interdisziplinäre Konferenz). Diese Form der Therapieplanung gilt für alle an zertifizierten Brustzentren durchgeführten Behandlungen von Brusterkrankungen. Unter anderem hängt die Wahl der Behandlung von der Art des Tumors, dem Stadium der Erkrankung, vom Alter der Patienten (vor oder nach den Wechseljahren) sowie, ob der Brustkrebs hormonempfindlich ist, also auf Hormone reagiert. Muss die Brust entfernt werden, kann der Operateur sie auf Wunsch der Patientin wieder aufbauen (rekonstruieren).

Die Nachsorge zielt vor allem darauf ab, einen möglichen Rückfall rechtzeitig zu entdecken. Effektiv kann der Tumor behandelt werden, wenn er zum Beispiel an der ursprünglichen Stelle wieder auftritt. Zudem sollen mögliche Nebenwirkungen der Tumortherapie festgestellt und behandelt werden.

Zum Beispiel geht es dabei um Probleme wie klimakterische Beschwerden, Osteoporose oder ein Lymphödem des Armes. Angesprochen, und nicht beiseitegeschoben werden soll, Anzeichen eines Müdigkeitssyndroms (Tumor-Fatigue). Vorangetrieben und Koordiniert werden können außerdem Rehabilitationsmaßnahmen und psychosoziale Hilfestellungen zum Zeitpunkt der abgeschlossenen Erstbehandlung.

Wenn Sie Auffälligkeiten an der Brust oder am Brustkorb feststellen informieren Sie Ihren Arzt daher auch unabhängig von den vorgesehenen Kontrollterminen. Im Abstand von 3 Monaten nach Abschluss der Brustkrebsbehandlung erfolgen in den ersten 3 Jahren die Kontrolltermine. Bis zum 5. Jahr finden die Kontrolltermine alle sechs Monate statt, dann jährlich. Die Untersuchungen umfassen vor allem das Gespräch mit dem Arzt, der die Patienten ausführlich nach ihrem körperlichen und seelischen Befinden fragt und sie körperlich untersucht. Bei Frauen untersucht der Arzt außerdem die Unterleibsorgane.

 

-Leben Sie gut und gesund-

Die wichtigsten Empfehlungen hierzu lassen sich in wenige Worte fassen:

Gesund essen, sich so oft wie möglich bewegen, normales Gewicht beibehalten- das ist die beste Methode um fit zu bleiben und sich wohl zu fühlen.

Aminosäuren

Lassen Sie Ihre Muskeln wachsen, mit dem richtigen Eiweiss.

Bestellen Sie gleich hier!

Tarifvergleich

Online Ihre Versicherungen vergleichen und einfach abschließen.

Hier zum Vergleich!

Vitamine

Vitamine lebensnotwendig für Ihren Körper.

Erfahren Sie mehr!

Leberreinigung

Reinigen Sie Ihre Leber nach Dr. Hulda Clark.

Gleich bestellen!