Informationen zur Chorea Huntington

Chorea Huntington behandeln

Die Krankheit Chorea Huntington wurde 1872 von dem New Yorker Arzt George Huntington medizinisch beschrieben, aber erste Aufzeichnungen gehen schon bis weit in das 16. Jahrhundert zurück. Damals wurde die Krankheit in Deutschland als Veitstanz bezeichnet, was auf die mittellateinische Bezeichnung Chorea Sancti Viti und die Heilung versprechende Wallfahrt zur Veitskapelle in Ulm zurückgeführt werden kann. Meistens bricht diese Nervenkrankheit, welche durch eine Veränderung des Erbguts entsteht, zwischen dem 30. und 45. Lebensjahr aus. Im Verlauf sterben in bestimmten Bereichen im Gehirn Nervenzellen ab und es kommt zu unkontrollierbaren Bewegungen, Demenz und psychischen Symptomen.

 

Diese plötzlichen Bewegungen im ansonsten normalen Bewegungsablauf erinnern an einen Tanz, den der Betroffene aufführt. Auch Grimassenschneiden ist ein Symptom von Chorea Huntington. An der Krankheit leiden Männer und Frauen gleichermaßen. Chorea Huntington gilt weltweit als eine der häufigsten erblich bedingten Hirnerkrankungen, mit im Schnitt 5 bis 10 Betroffenen pro 100.000 Menschen. Nachweisen kann man die Krankheit durch einen Gentest bzw. durch Fruchtwasseruntersuchung oder einer Biopsie an Teilen der noch in der Entwicklung befindlichen Plazenta eines Ungeborenen. Allerdings werden diese Untersuchungen aufgrund des hohen Risikos für das ungeborene Kind nur in begründeten Verdachtsfällen vorgenommen. Chorea Huntington ist bisher nicht heilbar und die Behandlung zielt auf eine Linderung der Symptome.


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Ursachen und Symptome von Chorea Huntington

Durch eine Veränderung in der Struktur des Eiweißes kommt es bei Chorea Huntington zu einem unaufhaltsamen Absterben von Nervenzellen in bestimmten Hirnregionen. Die Ursache liegt in einer krankhaften Genveränderung. Genauer gesagt in dem Gen, welches für die Produktion des Proteins Huntingtin verantwortlich ist. Die Ursache für die Genveränderung ist meistens erblich bedingt. Chorea Huntington ist autosomal-dominant, was bedeutet, dass schon ein kranker Elternteil ausreicht, um die Krankheit mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an das Kind weiterzugeben. Dies erklärt auch die annähernd gleiche Verteilung von Chorea Huntington auf Männer und Frauen. Nur ein äußerst geringer Anteil der Betroffenen hat die Krankheit durch Neumutation, d.h. ohne dass ein Elternteil daran leidet, erworben.

 

Die Diagnose von Chorea Huntington ist im Anfangsstadium schwierig und die ersten deutlichen Symptome der Erkrankung zeigen sich bei den meisten Betroffenen erst zwischen dem 30. und 45. Lebensjahr. Die Erkrankung führt im Durchschnitt innerhalb von 15 Jahren zum Tod. Ihre Symptome lassen sich in neurologische und psychische Symptome aufteilen. Zu den neurologischen Symptomen gehört die Bewegungsunruhe, die fast den gesamten Körper erfasst. Diese Unruhe steigert sich im Verlauf der Krankheit zu unwillkürlichen und plötzlichen Bewegungen der Muskeln. Die anfänglich noch kleinen Bewegungen versuchen die Betroffenen als beabsichtigt aussehen zu lassen, indem sie diese in den normalen Bewegungsablauf einbauen. Das wird aber mit immer weiter zunehmenden unkontrollierbaren Bewegungen, wie Arme schleudern und Grimassen schneiden, unmöglich.

 

Dies führt bei den Betroffenen zu psychischen Belastungen, die wiederum zu einer Steigerung der Bewegungsunruhe führen. Im weiteren Verlauf werden einfache Dinge wie Schlucken oder Atmen ebenfalls gestört und somit kann Chorea Huntington bei den Betroffenen zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen. Auch zwingt die Krankheit die Betroffenen zu oftmals stundenlangem verharren in einer Fehlstellung. Sind die Betroffenen in ihren geistigen Fähigkeiten anfangs nur leicht eingeschränkt, entwickeln sie im fortschreitenden Verlauf eine Demenz und verlieren immer mehr ihrer geistigen Fähigkeiten.

Therapie von Chorea Huntington

Die Krankheit ist genetisch bedingt, daher kann man sich gegen Chorea Huntington nicht schützen. In Bezug auf eigene Kinder sollte man sich umfassend beraten lassen, da die Krankheit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf das Kind übertragen wird. Daneben ist die Untersuchung des Ungeborenen auf Chorea Huntington ebenfalls wieder mit hohen Risiken verbunden.

 

Da Chorea Huntington unheilbar ist, ist die Therapie auf eine Linderung der Symptome ausgerichtet. Weil auch hier, wie bei vielen Nervenerkrankungen, der Verlauf individuell ist, muss die Therapie genau auf den Betroffenen abgestimmt werden. Da die Nahrungsaufnahme durch die unkontrollierbaren Bewegungen gestört ist, wird bei Betroffenen auf eine möglichst reichhaltige Ernährung geachtet, damit sie nicht zu viel Gewicht verlieren. Kaffee und Alkohol stören die Kontrolle über die Muskeln ohnehin und werden daher vermieden. Auch haben diese Genussmittel Einfluss auf die Wirksamkeit der Medikamente.

Zellschutzvorsorge

Salvestrole Basic 350 schützt Ihre Zellen.

Bestellen Sie hier!

Natürlich Verhüten

Natürlich Verhüten, nur mit der ganzen Wurzel.

Das ABO mit 10 % Rabatt!

Mexican Wild Yam.

Allergien lindern!

Lindern Sie Ihre Beschwerden bei Allergien.

MSM kann helfen!

Nierenreinigung

Reinigen Sie Ihre Nieren nach Dr. Clark

Gleich hier bestellen!

Wechseljahre

Bei Beschwerden in den Wechseljahren.

Yams Wurzel hilft!