Durch Ausbau vom Dachraum neue Räume schaffen

Bei der Sanierung eines Hauses geht es oft auch darum, zusätzliche Räume zu gewinnen oder vorhandene Räume zu vergrößern, beziehungsweise zu verändern. In den meisten Räumen des Hauses kann dies durch das Ziehen zusätzlicher Wände oder durch die Entfernung von nicht stützenden Wänden geschehen. Eine andere Möglichkeit ist ein Anbau ans Haus. Neue Räume schaffen ohne Anbauten und Veränderung von Wandstellungen, das ermöglicht der Dachausbau.

 

Durch den Ausbau von Dachgeschossen können entweder Stauräume für die Lagerung von Dingen geschaffen oder auch Wohn- und Arbeitsräume. Die Möglichkeiten dafür hängen natürlich von der Größe des Dachgeschosses ab. Hier spielt nicht nur die Fläche die entscheidende Rolle, sondern vor allem der Neigungswinkel vom Dach. Laufen die Dachfronten mit einer flachen Schräge aufeinander zu, so reicht der Raum darunter meist nicht für eine sinnvolle Wohnnutzung aus. Hier gäbe es höchstens die Möglichkeiten, entweder das Dach neu zu gestalten oder in die Räume darunter neue Zwischendecken entsprechender Stabilität einzuziehen.

Beides sind nicht gerade preisgünstige und immer praktikable Lösungen. Bei einem hohen Winkel, der auch noch genügend Fläche gibt, ist ein Dachausbau eher sinnvoll. Ebenso kann der Dachraum gut ausgebaut werden, wenn das Dach nur seitliche Schrägen, in der Mitte jedoch eine ebene Fläche hat. Ist ein Flachdach sanierungsbedürftig, kann hier gleich eine neue Konstruktion für ein Schrägdach geplant werden, die ausreichend Platz für einen Dachausbau lässt.

 

Ein weiterer Aspekt, der für den Ausbau vom Dachboden beachtet werden muss, ist die eventuelle Notwendigkeit einer Genehmigung durch das zuständige Bauamt. So kann es sich bei Umgestaltung des Flachdachs zum Schrägdach um eine Nutzungsänderung handeln, die genehmigungspflichtig ist. Zwar zählt seit 1990 das Dachgeschoss nicht mehr zur Zahl der Geschossflächen, jedoch sollte der Sicherheit halber immer zuvor beim Bauamt nachgefragt werden.


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Energiesparverordnung schafft Grundlagen für Dämmung

Wird eine Sanierung durchgeführt, ist die Wärmedämmung generell entsprechend der Energiesparverordnung vorzunehmen. Mit oder ohne Dachausbau, ist das Dach eine Schwachstelle am Haus, die einer besonders guten Dämmung und Dichtung bedarf. Auch wenn am Haus sonst keine weiterem Umbauten vorgenommen werden, sondern nur das Dachgeschoss ausgebaut werden soll, gelten die Maßgaben dieser Verordnung für den Ausbau, wenn hier zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden soll und nicht nur eine Abstellfläche.

Bevor überhaupt mit dem Ausbau vom Dach und der Dämmung innen begonnen wird, muss das Dach unbedingt auf unbedingte Dichte untersucht werden. Dies sollte nach Möglichkeit bei einem Fachmann in Auftrag gegeben werden.

Für die Wärmedämmung bei einem solchen Ausbau gibt es feste Vorschriften für die Wärmedämmung. So sind mindestens 16 Zentimeter dicke Dämmstoffe für den Ausbau erforderlich. Da gerade beim Ausbau von Dachräumen noch besonders strenge Brandvorschriften gelten, sind hier auch solche Dämmstoffe zu verwenden, die sehr schwer bis gar nicht entzündlich sind. Glaswolle und Steinwolle sind zum Beispiel Dämmstoffe, die nicht entzündlich sind. Mit ihnen wird die sicherste Dämmung erreicht. Schwer entflammbar, zumindest normal entzündlich sind Kork, Naturfasern oder Polystyrol.

Baumaßnahmen gründlich planen

Der Dachausbau ist eine sehr umfangreiche Baumaßnahme und setzt eine genaue Planung voraus. Je nach geplanter Nutzung muss der Einbau entsprechend großer Fenster eingeplant werden. Es gilt das Ziehen von Zwischenwänden zu planen, die Legung der notwendigen Leitungen für Strom, Heizung, beim Einbau von Dusche, WC oder zusätzlicher Küche auch die nötigen Wasserzuleitungen und Abflussleitungen. Für alle geplanten Baumaßnahmen ist ein gründlicher Materialbedarf zu erstellen. Das betrifft die Wärmedämmung, Wände, Böden, Fenster, Heizkörper, Installationen jeder Art und geplante Einbauten.

 

In Eigenleistung sollten nur solche Arbeiten durchgeführt werden, von denen der Bauherr auch sicher ist, dass er über die notwendigen fachlichen Fähigkeiten verfügt. Das gilt allerdings für die gesamte Sanierung am Haus. Beim Einbau muss zum Beispiel bedacht werden, dass hierzu die Dachabdeckung entfernt und Durchbrüche geschaffen werden müssen und anschließend für eine undurchlässige Abdichtung zu sorgen ist.

 

Am Ende wird sich ein solcher Dachausbau jedoch lohnen. Sei es, dass hier Wohnraum, ein zusätzliches Schlafzimmer oder eine kleine, vollständige Mansardenwohnung entsteht. Im Haus wurde neuer Raum gewonnen. Dafür lohnt sich der Aufwand meist. 

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