Darmkrebs

In westlichen Ländern ist Darmkrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen. Zur Entstehung von Darmkrebs tragen genetische Faktoren sowie den Lebens-und Ernährungsgewohnheiten bei.  Für diese heimtückische Erkrankung bedeutet eine familiäre Vorbelastung ein erhöhtes Risiko. Um Darmkrebs so gut es geht für sich und Ihre Familie zu vermeiden nutzen Sie das Wissen.

Viel häufiger tritt Darmkrebs auf als Sie denken. Rund 65.390 Menschen erkranken jährlich und 26.662 Menschen sterben daran. Männer wie Frauen sind dabei gleichermaßen betroffen. Zusammengenommen ist Darmkrebs die häufigste Krebsform in Deutschland.  Umso erschreckender ist, da Darmkrebs im Gegensatz zum Lungenkrebs- durch Früherkennung nahezu komplett verhindert bzw. geheilt werden kann.

Warnhinweise kommen zu spät

Ohne Symptome zu verursachen wächst er oft jahrelang im Darm und wird größer, was sehr tückisch für Krebs ist. Erste Anzeichen können auch leicht mit anderen, harmlosen Beschwerden verwechselt werden. Ganz besonders wichtig sind, Vorsorgeuntersuchungen bei Darmkrebs. Da die Heilungschancen entscheiden davon abhängen, dass ein bösartiger Tumor so früh wie möglich entdeckt wird. Abgeklärt sollten immer Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, wie etwa häufige Verstopfung, Krämpfe oder wiederkehrender Durchfall mit dem Arzt.


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Darmkrebs ist durch Früherkennung heilbar

Darmtumore wachsen langsam. Es könnte bereits ein Jahrzehnt vergangen sein bis sie endlich Symptome verursachen. Man kann davon ausgehen, dass bei einer Vorsorgedarmspiegelung bei einem Menschen im Alter von 50 Jahren ein Tumor gefunden wird, hat dieser sich bereits im Alter von 35 oder 40 Jahren gebildet. Noch bevor der Darmpolyp zu bösartigem Krebs entartete hätte er mit einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt und entfernt werden können. Im Unterschied zu vielen anderen Krebserkrankungen gibt es bei Darmkrebs die einmalige Chance, die Krankheit durch Vorsorgemaßnahmen komplett zu verhindern oder sie in einem so frühen Stadium zu entdecken, dass sie geheilt werden kann. Ein Darmkrebs der sich noch nicht auf andere Organe ausgebreitet hat, ist heute zu 90 bis 100 Prozent heilbar.

Die Familie: ganz Wichtig

Darmkrebs ist ein Thema, das die ganze Familie betrifft. Es besteht ein erhöhtes Risiko an Darmkrebs zu erkranken, wenn bei einem Familienmitglied Darmpolypen oder ein bösartiger Tumor gefunden wird. Erforschen Sie Ihre Familiengeschichte: Wurden bei Großeltern, Tanten oder Geschwistern oder anderen Verwandten Darmkrebs oder Darmpolypen festgestellt oder ist ein Angehöriger der Eltern- oder Großelterngeneration an Darmkrebs gestorben?

Eine familiäre Belastung lässt sich bei fast einem Drittel aller Darmkrebsfälle feststellen.  Auch hier kann Früherkennung Leben retten! Unausweichliches Schicksal ist Darmkrebs nicht, auch nicht bei familiärer Vorbelastung. Mit Hilfe der regelmäßigen Früherkennungsmaßnahmen lasst sich die Gefahr durch Darmkrebs auch bei erblicher Belastung gering halten. Denn ein erbliches Risiko bedeutet keineswegs zwangsläufig eine Darmerkrankung.

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