Darmverschluss bei Kleinkindern

Darmverschluss bei Kleinkindern

Der Darmverschluss bei Kleinkindern wird durch eine so genannte Invagination (Einstülpung eines Darmabschnittes in einen anderen) herbeigeführt. Durch die Einstülpung kann der Inhalt des Darms nicht mehr ungehindert passieren und staut sich. Der Darmverschluss bei Kleinkindern kommt vor allem im Alter von einem oder zwei Jahren vor und tritt dann relativ plötzlich bei eigentlich gesunden Babys auf. Wenn eine Invagination einen Darmverschluss bei Kleinkindern verursacht hat, ist die Verdauung blockiert, das heißt, der Verdauungsbrei staut sich und kann die Darmwand schädigen.

Wenn dann noch Bakterien aus dem Darm in den Bauchraum gelangen, kann eine unter Umständen lebensbedrohliche Bauchfellentzündung enstehen. Ebenfalls ist der Darm dafür zuständig, der Nahrung Flüssigkeit zu entziehen, dann dann ins Blut übergeht. Wenn der Darm diese Aufgabe nicht mehr richtig erfüllen kann, drohen Austrocknung und Kreislaufversagen. Wenn er nicht richtig und rechtzeitig behandelt wird, kann der Darmverschluss bei Kleinkindern tödlich sein. Ein Darmverschluss bei Kleinkindern ist keine selbständige Erkrankung sondern wird durch unterschiedliche Ursachen ausgelöst.

Hierzu gehören zum Beispiel verschluckte Fremdkörper, Würmer, Gallensteine oder Tumore (die so genannten mechanischen Hindernisse), verwickelte Darmschlingen, bestimmte entzündliche oder angeborene Veränderungen (Polypen, Ausstülpungen), eingeklemmte Darmschlingen als Folge von Operationen oder Bauchwandbrüchen und in seltenen Fällen auch angeborene Fehlentwicklungen. Durch die Behinderung kann der Darminhalt nicht weiter transportiert werden und staut sich.


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Symptome und Diagnose bei Darmverschluss

Ein Darmverschluss bei Kleinkindern äußert sich durch plötzlich auftretende heftige Bauchschmerzen. Die Kinder krümmen sich vor Schmerzen und erbrechen im weiteren Verlauf zunächst den Inhalt des Magens, später nur noch Gallenflüssigkeit und noch später Stuhl. Einen Darmverschluss bei Kleinkindern erkennt man außerdem daran, dass die Kinder sichtlich Angst haben, die Haut von kaltem Schweiß bedeckt und außerdem sehr blass ist. Die Schmerzattacken bei einem Darmverschluss können so stark sein, dass die Kinder ebenfalls Symptome eines Schocks zeigen können.

Zwischendurch sind jedoch auf Phasen möglich, in denen die Kinder gar keine Schmerzen haben. Weitere Symptome bei einem Darmverschluss bei Kleinkindern sind ein aufgeblähter Bauch, der durch den aufgestauten Darminhalt entsteht sowie auffällige Darmgeräusche und ein Sekret, das in der Farbe und Konsistenz an Himbeergelee erinnert und das dem Arzt meistens bei der rektalen Untersuchung auffällt. Im Extremfall kann man einen Teil der Darmeinstülpung sogar ertasten. Um die Diagnose zu stellen, erhebt der Arzt zunächst die so genannte Anamnese (Krankengeschichte). Er erkundigt sich insbesondere nach dem Verlauf der Schmerzen. Die oben genannten Symptome sind sehr charakteristisch für einen Darmverschluss bei Kleinkindern und lassen meistensn keinen anderen Schluss zu. Besteht eine Unsicherheit hinsichtlich der Diagnose, kann eine Ultraschalluntersuchung Klarheit verschaffen. 

Ursache, Therapie und Prophylaxe von Darmverschluss

Ein Darmverschluss bei Kleinkindern muss im Ernstfall schnell behandelt werden. Wird die Diagnose jedoch bereits im Anfangsstadium gestellt, kann der Arzt den Darmverschluss durch eine spezielle Massage oder durch einen Einlauf auflösen. Der Einlauf sorgt dafür, dass durch den Druck der benutzten Kochsalzlösung die Einstülpung zurück an die ursprüngliche Stelle geschoben und der Darmverschluss aufgehoben wird. Wenn der Darmverschluss bei Kleinkindern nicht im Anfangsstadium bemerkt wurde oder es dem Arzt nicht möglich ist, die Invagination von außen zu beheben, wird er sich möglichst schnell für eine Operation entscheiden. Nur so lässt sich ein Absterben des schlecht durchbluteten Darmgewebes vermeiden.

Bei einer solchen Operation kann der Darm im Allgemeinen vollständig erhalten bleiben. Nur in einem bereits sehr weit fortgeschrittenen Stadium kann sein, dass bereits abgestorbenes Gewebe entfernt werden muss. Bei einer Bauchfellentzündung bekommt der Betroffene außerdem Infusionen, um den Kreislauf stabil zu halten und Keime abzutöten. Einem Darmverschluss bei Kleinkindern kann man vorbeugen, es ist jedoch nicht einfach. Unterstützend wirken eine ausgewogene und richtige Ernährung sowie gute hygienische Verhältnisse in der Wohnung und Umgebung des Kindes. Viel Bewegung ist auch sinnvoll, des Weiteren sollte man darauf achten, dass Kleinkinder keine Kleinteile verschlucken, die im Magen-Darm-Trakt nichts zu suchen haben. In einigen Fällen ist dies jedoch nicht so einfach, da man Kinder nicht immer vollständig im Blick haben kann. Im Zweifel gilt jedoch: Lieber einmal zuviel zum Arzt als einmal zu wenig.

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