Dekubitus vom Hautarzt behandeln lassen

Dekubitus behandeln

Als Dekubitus oder Wundliegen wird eine Schädigung der Haut und des darunter liegenden Gewebes bezeichnet, die durch länger einwirkenden Druck auf die betroffenen Stellen entsteht. Besonders Menschen, die altersbedingt oder durch eine schwere Krankheit oder Lähmung pflegebedürftig sind, sind davon betroffen. Das bedeutet, dass sich die Betroffenen durch eine längere Bettlägerigkeit regelrecht wundliegen und dadurch solche Druckgeschwüre entwickeln.


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Symptome und Diagnose von Dekubitus

Einen Dekubitus erkennt man je nach Form und Schweregrad zunächst daran, dass die betroffenen Stellen jucken, brennen oder stark schmerzen. Bei einer Infektion des Dekubitalgeschwürs kann außerdem ein übler Geruch entstehen. Dieser unangenehme Geruch und die ständigen Schmerzen können für die Betroffenen so belastend sein, dass sogar Ängste oder Depressionen die Folge sind.

 

Einen Dekubitus erkennt man je nach Schwere der Schädigung an verschiedenen Symptomen. Man unterscheidet hier zwischen Grad I bis Grad IV. Einen Grad I erkennt man daran, dass die betroffene Stelle gerötet ist und diese Rötung auch noch bis zu zwei Stunden nach Entlastung vorhanden sein kann. Bei einem Grad II ist die Haut an der betroffenen Stelle geschädigt oder es haben sich sogar Blasen gebildet. Einen Grad III erkennt man an der Schädigung aller Gewebsschichten. Unter Umständen können hier auch die umliegenden Muskeln, Sehnen oder das Fettgewebe betroffen sein. Den schwersten Grad, einen Grad IV, erkennt man daran, dass die Knochen oder die Knochenhaut entzündet sind.

 

Bei diesem Schweregrad ist das Gewebe außerdem in vielen Fällen bereits abgestorben und dadurch schwarz verfärbt. Der Hautbefund ist jedoch nur die erste, optische Möglichkeit, den Dekubitus in Schweregrade einzuteilen und entsprechend zu diagnostizieren. Gewebeabstriche können jetzt als wichtige Anhaltspunkte für die richtige Versorgung des Dekubitus dienen. Besteht der Verdacht, dass bereits der Knochen in Mitleidenschaft gezogen ist, kann eine Röntgenaufnahme oder andere ähnliche Verfahren notwendig werden, um den Schweregrad des Dekubitus zu ermitteln.

Dekubitus – Ursachen, Therapie und Prophylaxe

Ursache für einen Dekubitus ist meistens eine Druckeinwirkung auf die Haut, die zu einer Schädigung der kleinsten Blutgefäße führen kann. Ein Mensch wechselt normalerweise im Schlaf mehrmals seine Position, damit einzelne Hautstellen nicht zu lange diesem Druck ausgesetzt sind. Bettlägerige Patienten können diesen Stellungswechsel oft nicht alleine bewältigen und liegen oft sehr lange in einer Position. Durch den dadurch entstehenden Druck werden kleine Blutgefäße zusammengedrückt und die Versorgung durch sauerstoffreiches Blut wird erschwert. Im schlimmsten Fall stirbt dadurch das Gewebe ab und ein Geschwür entsteht. Besonders betroffen sind hier Stellen, die nicht durch Muskeln oder Fettgewebe geschützt sind, zum Beispiel die Ellbogen oder die Knöchel an den Füßen. Begünstigende Faktoren für einen Dekubitus sind außerdem Fieber und damit verbundenes Schwitzen sowie Harninkontinenz, da die Feuchtigkeit der Säure-Fett-Mantel der Haut verändert und sich an diesen Stellen verstärkt Keime ansiedeln können. Ein Dekubitus benötigt eine aufwändige Behandlung, deshalb ist es besser, von vorneherein vorzubeugen. Ein wichtiger Schritt ist hier, den Druck auf die betroffenen Bereiche zu vermindern, zum Beispiel, indem die Betroffenen dazu angeregt werden, aufzustehen und sich zu bewegen. Wenn dies nicht möglich ist, sollten die Betroffenen mindestens alle zwei Stunden in eine andere Position gebracht werden. Ebenfalls helfen können spezielle Lagerungskissen sowie Dekubitusmatratzen oder Hüftprotektoren.

 

Sollte trotz aller Maßnahmen ein Dekubitus entstanden sein, muss die betroffene Stelle konsequent behandelt werden, um eine Ausbreitung des Geschwürs zu verhindern. Zu den Therapiemöglichkeiten gehört zum Beispiel die wechselnde Lagerung oder wenn möglich, eine Bewegungsförderung sowie die richtige Versorgung der entstehenden Wunden. Hierbei sollte das Geschwür mindestens zweimal täglich mit sterilen feuchten Verbänden zugedeckt werden. Die Feuchtigkeit ist in diesem Fall sehr wichtig, um ein Verkleben mit der Wunde zu vermeiden. Ansonsten können die Verbände meistens nur schwer entfernt werden und es könnte zu einem erneuten Aufreißen der Dekubitus-Wunde kommen. Die Feuchtigkeit fördert des Weiteren die Wundheilung. Beim Wechsel der Verbände sollten die Wunden mit einer Natriumchloridlösung gespült und feucht abgedeckt werden, um ein Eindringen von Bakterien in die Wunde zu vermeiden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Wundauflagen keine Desinfektionsmitteln, Parfüme oder Öle enthalten, da sie allergische Reaktionen auslösen können.

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