Demenz - Behandlung von Demenzerkrankungen

Demenzerkrankungen richtig behandeln und erkennen

Wir neigen dazu, Demenz mit älteren Menschen zu verknüpfen, und sehen das Leiden oft als Teil des natürlichen Alterungsprozesses. Tatsächlich beschreibt der Begriff Demenz nur Symptome, die durch vielerlei Krankheiten verursacht werden und alle Altersgruppen betreffen können.

 

Schädigungen der Gehirnzellen (Neurone) oder verbindenden Fasern oder verringerte Mengen an chemischen Botenstoffen im Gehirn können zu Demenz führen. Vermutliche Ursache der Alzheimer-Krankheit ist die Ablagerung eines abnormen Proteins in den Neuronen, das diese Gehirnzellen schließlich abtötet. Weniger Neurone führen zu einem niedrigen Spiegel an Neurotransmittern, ohne die keine Botschaften entlang der Nervenbahnen befördert werden können. Außer hohem Alter scheinen die persönliche Familiengeschichte, ein Down-Syndrom und schwere Kopfverletzungen die Alzheimer-Krankheit zu begünstigen.

 

Der Schlaganfall führt in rund 20 % aller Fälle zu Demenz. Sie kann auftreten, wenn ein Schlaganfall Teile des Gehirns betrifft, die geistige Funktionen wie Sprechen, Rechnen oder Erinnern steuern. Demenz nach Schlaganfall ist häufiger bei Älteren und nach mehrfachem Schlaganfall. Die Parkinsonkrankheit verursacht Demenz bei etwa 10 – 15% der davon betroffenen Personen. Kleinere Kopfverletzungen können zu Blutungen führen, das folgende Blutgerinnsel kann Druck auf das Gehirn ausübt unter Demenz vortäuschen.

 

Giftige Substanzen, z. B. Alkohol, längere Einwirkung mancher Chemikalien und Schwermetalle oder Störungen des chemischen Gleichgewichts durch Nierendialyse oder Leberversagen können Demenz-Symptome auslösen. Die Frontallappen-Demenz und das Pick-Syndrom sind viel seltener. Die Symptome beginnen oft im Alter zwischen 40 und 65 Jahren und werden von der allmählichen Zerstörung von Neuronen im Gehirn verursacht. Seltene Ursachen sind Gehirntumoren, Enzephalitis, HIV- Infektion, Wasserkopf, CJK und Chorea Huntington.


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Symptome und Diagnose von Demenzerkrankungen

Die Symptome können für Betroffene und Angehörige sehr bedrückend sein. Am auffälligsten sind Gedächtnisverlust und Vergesslichkeit, die so weit reichen, dass die Person Angehörige nicht erkennt, sich nicht an jüngste Ereignisse oder vertraute Wörter erinnert und neue Fertigkeiten nicht erlernen kann. In fortgeschrittenem Stadium scheint eine Persönlichkeitsveränderung einzutreten, soziale Fähigkeiten gehen verloren, die Person ist deprimiert, erregt und irrt ziellos umher.

 

Auf eine Demenz schließt der Arzt meist durch Gespräche mit der Familie und durch Beobachtung des Verhaltens der Person. Bestimmte Auskünfte helfen, die Ursache zu erkennen: Die Symptome mancher Demenzarten entwickeln sich in jüngeren Jahren und schreiten verschieden schnell fort. Auch kann eine bestimmte Art von Demenz vermehrt in einer Familie vorkommen. Außerdem führen die Ärzte häufig eine Kernspintomographie oder Computertomographie des Gehirns durch, um Hinweise auf frühere Schlaganfälle, Blutungen, Wasserkopf oder Hirntumoren zu finden. Oft werden Tests der höheren Gehirnfunktion durchgeführt, um den Grad der Demenz zu beurteilen, und Blutproben geben Aufschluss, ob die Symptome durch Vitamin- oder Hormonmangel verursacht werden, was behandelbar ist.

Therapien von Demenzerkrankungen

Manch eine Demenzen verschwindet nach Beseitigung der Ursache - z. B. der Entfernung eines Hirntumors oder Blutgerinnsels. Meist jedoch lassen sich geschädigte Gehirnzellen nicht reparieren, sodass die Behandlung eher darauf abzielt, das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen, Alltagshilfe zu geben und seelischen Beistand zu leisten.

Die Alzheimer-Krankheit kann mit Cholinesterase Hemmern behandelt werden, die den Spiegel des Botenstoffs Acetylcholin im Gehirn erhöhen. Diese verbessern nachweislich das Gedächtnis und die geistigen Fähigkeiten bei nicht zu stark ausgeprägten Symptomen. Bei allen Demenzformen lassen sich Symptome wie  Depression oder Aggressivität medikamentös lindern.

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