Was tun bei Diphterie ? Informationen und Behandlungsmöglichkeiten

Diphterie richtig behandeln

Die Diphterie ist eine akute Infektionserkrankung, die in manchen Fällen auch lebensbedrohlich sein kann. Diese Erkrankung wird durch das so genannte Corynebacterium diphtheriae, ein Bakterium, das Toxine bildet, ausgelöst. Dieses Bakterium kommt ausschließlich bei Menschen vor. Die Übertragung des Diphterie-Erregers erfolgt durch Tröpfcheninfektion, zum Beispiel beim Husten, Niesen oder Küssen.


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Formen der Diphterie

Innerhalb weniger Tage kommt es nach der Ansteckung zu einem allgemeinen Krankheitsgefühl, verbunden mit den typischen Symptomen (Fieber, Halsweh, Bauch- und Gliederschmerzen sowie der so genannten Rachendiphterie, die man an der roten Rachenschleimhaut und den grau-weißlicehen Belägen erkennen kann. Außerdem kann das Diphterie-Bakterium bei den so genannten toxischen Verläufen Herzmuskelentzündung, Lähmungen (meistens in Form von Schluckstörungen), Leber- und Nierenfunktionsstörungen. Die Diphterie-Symptome in den gemäßigteren Klimazonen betreffen oft den Mandel- und Rachenraum, manchmal können auch der Kehlkopf, die Nase, die Luftröhre und die Bronchien betroffen sein.

 

Die Diphterie beginnt langsam mit Halsschmerzen, Fieber bis 39° C und Schluckbeschwerden. Im weiteren Verlauf kommen Heiserkeit, Atemgeräusche, Lähmungserscheinungen des Gaumensegels und Schwellungen der Lymphknoten dazu. Kurze Zeit danach entsteht eine Mandel- und Rachenentzündung mit grau-weißen Belägen, die sich ebenfalls auf den Gaumen und das Gaumenzäpfchen und manchmal auch bis zum Kehlkopf ausbreiten können. Beim Versuch, diese Beläge zu entfernen, treten meistens Blutungen auf. Ein weiteres Anzeichen für Diphterie ist ein süßlicher Mundgeruch, den man auch schon wahrnehmen kann, wenn man sich noch ein paar Meter von der betroffenen Person entfernt befindet. Andere Diphteriearten sind die Kehlkopf-Diphterie,  bei der man unter Husten und Heiserkeit leidet.

 

Die nasale Diphterie kommt oft bei Säuglingen oder Kleinkinder vor und macht sich durch einen Ausfluss aus der Nase bemerkbar. Die Hautdiphterie kommt vor allem in den Tropen vor, während in westlichen Ländern diese Art von Diphterie vor allem Risikogruppen (Obdachlosen, Alkoholiker, Drogenabhängige) befällt. Der Erreger tritt in diesem Fall durch kleine Wunden in der Haut ein und die entstehende Krankheit äußert sich in ähnlichen Symptomen wie andere bakterielle Hautinfektionen. Bei der Bindehautdiphterie werden blutigwässrige Absonderungen und Membranbildungen der Bindehaut am Auge beobachtet. In vielen Fällen ist auch die Hornhaut mit betroffen. Die Diagnose kann vom Arzt schon anhand der ersten Symptome gestellt werden. Bestätigt wird diese Diagnose durch einen Abstrich der Schleimhautbeläge aus dem Rachen oder der Nase. Im Labor wird dann versucht, in diesen Abstrichen den Erreger der Diphterie nachzuweisen. Dieser Nachweis kann jedoch ein paar Tage dauern, so dass der Arzt auch bereits im Verdachtsfall mit der Therapie beginnt.

Symptome und Behandlung von Diphterie

Die Diphterie wird ausgelöst durch eine Infektion mit einem Bakterium aus der Ordnung der Actinomycetales, bzw. durch das Gift, das von ihm gebildet wird. Dieses Gift stört die Stabilität der Zellmembran, wodurch die infizierte Zelle geschädigt oder sogar abgetötet werden kann. Die Übertragung erfolgt meistens durch Tröpcheninfektion, zum Beispiel durch Niesen oder Husten, bei der Hautdiphterie über den direkten Kontakt. Das Risiko einer Übertragung ist höher, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist. Bei Personen, die zwar mit dem Erreger infiziert sind, bei denen aber die Krankheit noch nicht ausgebrochen ist, ist die Gefahr einer Ansteckung niedriger.

 

Solange der Diphterieerreger in Sekreten und Wunden nachgewiesen werden kann, besteht auch Ansteckungsgefahr. Wurde die Krankheit bereits erkannt und ist der Betroffene in Behandlung, beträgt die Dauer der Ansteckungsgefahr etwa zwei bis vier Tage, ohne Behandlung zwei bis vier Wochen. Die Diphterie hat eine Inkubationszeit (Zeit von der Infektion bis zum Ausbruch der Krankheit) von etwa zwei bis fünf, in Ausnahmefällen auch bis zu acht Tage.

 

Bereits bei Verdachtsfällen muss der Arzt mit der Therapie beginnen, die die Isolierung des Erkrankten, die Behandlung mit einem Antitoxin und in schweren Fällen eine Beatmung beinhaltet. Gerade in dem letzten Fall ist eine engmaschige Kontrolle wichtig, um Komplikationen vorzeitig zu erkennen und entsprechend handeln zu können. Um der Ansteckung und dem Ausbruch vorzubeugen, empfiehlt sich eine Impfung mit einem so genannten Toxoid-Impfstoff, der für Immunität sorgt und die Erkrankung weitgehend verhindert. Geimpfte Personen können den Erreger trotzdem weiterhin in sich tragen und auch an andere weitergeben.

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