Dreitagefieber - Allgemeine Informationen und Ursachen

Kinder mit Dreitagefieber beim Arzt

Das Dreitagefieber wird auch als Exanthema subitum oder Roseola infantum bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine Virusinfektion, die zwar akut ist, aber in den meisten Fällen harmlos verläuft. Im Normalfall sind Kinder zwischen sechs Monaten und drei Jahren vom Dreitagefieber betroffen. D’ie Infektion ist eine Krankheit, die typisch für Kinder ist und besonders im Frühling und im Herbst auftritt. Als Ursache für diese Krankheit gilt Typ 6 und seltener Typ 7 des humanen Herpesvirus (HHV). Vom HHV-6 gibt es zwei Serotypen. Der Typ kommt überwiegend in Afrika und Typ B in Europa vor.

Europäische Kinder erkranken also häufig am humanen Herpesvirus Typ 6B. Die Krankheit wird durch Niesen, Spucken oder Husten (die so genannte Tröpfcheninfektion) übertragen. Üblicherweise passiert dies in Einrichtungen, in denen viele Menschen, bzw. Kinder aufeinander treffen, zum Beispiel in Kindergärten, Schulen oder auch beim Arzt. Wer einmal ein Dreitagefieber gehabt hat, ist dagegen immun und bekommt es wahrscheinlich nicht noch ein zweites Mal. Jedoch ist es wichtig zu wissen, dass auch Personen, die gegen die Erreger immun sind, als Ansteckungsherd für Menschen dienen können, die gegen die Krankheit nicht immunisiert sind. Die Inkubationszeit des Dreitagefieber (also die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Krankheit, bzw. dem Auftreten der ersten Krankheitbeschwerden) liegt bei drei bis fünfzehn Tagen. 


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Symptome und Diagnose bei Dreitagefieber

Die ersten Symptome treten beim Dreitagefieber ganz plötzlich auf. Es beginnt mit sehr hohem Fieber, das bis zu 40 Grad steigen kann und etwa drei bis vier Tage anhält. Jedoch wird davon das Allgemeinbefinden wenig oder gar nicht beeinträchtigt. Wenn Säuglinge vom Dreitagefieber betroffen sind, können sie jedoch Fieberkrämpfe bekommen, die jedoch in der Regel auch harmlos verlaufen. Wenn der Zeitraum von drei bis vier Tagen vorbei ist, sinkt das Fieber wieder auf die normale Körpertemperatur.

Es tritt dann ein Hautausschlag (Exanthem) aus, der aus kleinen blassroten Pusteln besteht und dem Hautausschlag der Röteln ähnelt. Das Exanthem bildet sich seltener im Gesicht, dafür aber am Rest des Körpers und ist nach zwei bis drei Tagen wieder verschwunden. Um das Dreitagefieber zu diagnostizieren, muss man sich den Verlauf und die typischen Symptome anschauen, die in den meisten Fällen nur eine Diagnose zulassen. Der charakteristische Ausschlag und das schnell entstehende hohe Fieber deuten auf das Dreitagefieber. Die Abgrenzung zu anderen Kinderkrankheiten mit ähnlichen Symptomen (Scharlach, Ringelröten, Masern oder Röteln) ist in den meisten Fällen nicht schwierig. Ist der Fall einmal unklar, kann eine Blutuntersuchung die Diagnose festigen. Bei dieser Blutuntersuchung wird zum Beispiel ein Mangel an weißen Blutkörperchen festgestellt. 

Ursache, Therapie und Prophylaxe von Dreitagefieber

Zur Behandlung von Dreitagefieber werden in erster Linie Mittel eingesetzt, die das Fieber senken. In schwereren Fällen können auch Antiepileptika in Form von Zäpfchen eingesetzt werden. Wer keine chemischen Mittel einsetzen möchte, kann bei nicht zu hohem Fieber auch versuchen, das Fieber mit Wadenwickeln zu senken. Hierbei wird ein Tuch mit warmem Wasser getränkt, dann um die Waden gewickelt und zugedeckt. Das Prinzip ist, dem Körper überschüssige Hitze (z. B. durch Fieber) durch Verdunstungskälte zu entziehen.

Das lauwarme Wasser aus den Wadenwickeln verdunstet durch die hohe Körperwärme und kühlt so den Körper wieder ab. Wenn man am Dreitagefieber erkrankt ist, ist es wie bei allen Fieberkrankheiten sehr wichtig, viel zu trinken, da der Körper durch die Hitze sehr viel Flüssigkeit verliert. Dies gilt gerade bei Kindern, die sehr schnell austrocknen können, wenn das Fieber über mehrere Tage anhält. Und natürlich ist gerade bei Kindern viel Zuwendung von Seiten der Eltern notwendig, damit sie das Dreitagefieber gut überstehen.

Um dem Dreitagefieber vorzubeugen, gibt es bisher keine Medikamente oder andere hilfreiche Maßnahmen. Da die Krankheit eine niedrige Komplikationsrate hat, ist es meistens auch nicht notwendig, andere Maßnahmen zu ergreifen. Man kann nur versuchen, das Fieber zu senken und dem Patienten alles so angenehm wie möglich zu machen. Bisher ist auch keine Impfung bekannt, mit der man die Immunität herstellen kann. Dies ist nur durch Antikörper möglich, die während der Krankheit gebildet werden. 

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