Eierstockkrebs - Allgemeine Informationen und Ursachen

Eierstockkrebs bei Frauen

Bei Eierstockkrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Eierstöcke. Eierstockkrebs tritt häufig erst bei älteren Frauen auf. Die Ursachen für Eierstockkrebs sind bisher noch weitestgehend unbekannt. Es sind jedoch Risikofaktoren bekannt, die das Auftreten von Ovarialkarzinomen begünstigen können. Hierzu gehören in erster Linie ein höheres Alter sowie schädliche Umwelteinflüsse und ungesunde Essgewohnheiten. Es besteht die Annahme, dass der Eisprung, der im Normalfall jeden Monat stattfindet, mit der Entstehung von Eierstockkrebs eng zusammenhängt.

Die Begründung dafür ist, dass frühe und häufige Schwangerschaften und die langjährige Einnahme der Anti-Baby-Pille den Eisprung unterdrücken. Gleichzeitig zählen diese zu Faktoren, die das Risiko für die Entstehung von Eierstockkrebs senken. So genannte Mutationen, also Veränderungen der Erbinformation erhöhen ebenfalls das Risiko, ein Ovarialkarzinom zu entwickeln. Dabei scheinen etwa zehn Prozent der auftretenden Fälle genetisch bedingte Ursachen zu haben.

Dies bedeutet zum Beispiel dass in einer Familie die Entstehung von Ovarialkarzinomen gehäuft und oftmals auch zusammen mit anderen Krebserkrankungen (z. B. Brustkrebs) auftritt. Mutation von bestimmten Genen, zum Beispiel den so genannten „Brustkrebsgenen BCRA 1 und BCRA 2) sind in dieser Häufung von Krebsfällen innerhalb von einer Familie entscheidend involviert. Eine besondere Art des Eierstockkrebses ist der so genannte Borderline-Tumor. Die Bezeichnung (Borderline=Grenzfall) soll deutlich machen, dass es sich hierbei weder um einen gutartigen noch einen gutartigen Tumor handelt.


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Symptome und Diagnose von Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ruft erst in fortschreitendem Stadium Symptome hervor. Dazu zählen Leistungsschwäche, Schmerzen im Unterbauch oder Verstopfung. Diese Symptome können auf ein Ovarialkarzinom hindeuten, meistens stecken jedoch harmlosere Krankheiten dahinter. Als weiteres Warnsignal gelten Zwischenblutungen, also Blutungen, die außerhalb der regulären Regelblutung oder auch nach Eintreten der Wechseljahre auftreten, wobei letzteres wahrscheinlicher ist, da Eierstockkrebspatientinnen oft etwas älter sind.

In jedem Fall sollten solche Symptome von einem Arzt abgeklärt werden, um Eierstockkrebs auszuschließen. Im Fall von Ovarialkarzinomen und einem Befall der Bauchhöhle mit Metastasen stellen die Patientinnen eine Zunahme des Leibesumfangs durch Ansammlungen von Flüssigkeit im Bauchraum fest, obwohl sie gleichzeitig deutlich an Gewicht verlieren. Bei einem begründeten Verdacht auf Eierstockkrebs tastet der Arzt die Bauchdecke und die Geschlechtsorgane der Betroffenen ab, um mit der Entdeckung von Tumoren die Diagnose zu festigen.

Ist ein Tumor entdeckt worden, führt der Arzt eine so genannte Sonographie durch, mit deren Hilfe er die Lage, Größe und die Beschaffenheit von Geschwulsten genauer bestimmen kann. Mit Hilfe einer Computer- oder Magnetresonanztomographie kann der Arzt eventuelle Metastasen im Bauch- oder Brustraum erkennen. Letztendlich gibt nur eine Operation Aufschluss darüber, ob ein Ovarialkarzinom vorliegt. Ein Pathologe entnimmt Gewebe und untersucht dieses unter einem Mikroskop. Vor Beginn der Therapie untersuchte Tumormarker haben den Zweck, auf einen Tumorrückfall oder gewachsene Metastasen hinzudeuten.

Therapie und Prophylaxe von Eierstockkrebs

Die Wahl der Therapie ist in erster Linie vom Stadium des Tumors abhängig. Es gibt dabei die Möglichkeiten einer Operation oder auch eine Chemotherapie. In den meisten Fällen wird Eierstockkrebs mit einer Kombination aus beidem behandelt. Bei der Operation hängt die Prognose maßgeblich davon ab, ob der Tumor komplett entfernt werden konnte. Im Normalfall entfernen die Chirurgen die Eierstöcke, die Gebärmutter, die Eileiter und einen Teil des Bauchfells, das so genannte große Netz. In Ausnahmefällen und in sehr frühen Stadien kommen auch Teilentfernungen in Frage.

 

Dabei dient die Operation auch der Diagnose: Aus dem entnommenen Gewebe aus vergrößerten Lymphknoten kann der Arzt Proben entnehmen und während der Operation kann außerdem der Bauchraum systematisch nach Metastasen abgesucht werden. Im Laufe der Chemotherapie werden überwiegend Zytostatika eingesetzt, die Krebszellen abtöten.

 

Gerade Eierstockkrebs reagiert sehr empfindlich auf diese Art von Medikamenten. Die Chemotherapie dient außerdem dazu, nach der Operation übriggebliebene Reste des Tumors und Metastasen zu entfernen. Befindet sich der Eierstockkrebs noch im Anfangsstadium, kann eine Operation alleine helfen, in allen anderen Fällen schließt sich eine Chemotherapie an die Operation an. Für Eierstockkrebs gibt es bisher keine Möglichkeit zur Vorbeugung. Jedoch ist das Risiko deutlich geringer, wenn Frauen bereits in jungen Jahren schwanger waren, die Anti-Baby-Pille längere Zeit einnehmen oder bereits mehrere Schwangerschaften hinter sich haben.

Aminosäuren

Lassen Sie Ihre Muskeln wachsen, mit dem richtigen Eiweiss.

Bestellen Sie gleich hier!

Tarifvergleich

Online Ihre Versicherungen vergleichen und einfach abschließen.

Hier zum Vergleich!

Vitamine

Vitamine lebensnotwendig für Ihren Körper.

Erfahren Sie mehr!

Leberreinigung

Reinigen Sie Ihre Leber nach Dr. Hulda Clark.

Gleich bestellen!