Eileiterschwangerschaft - Allgemeine Informationen und Ursachen

Eileiterschwangerschaft der Frauen

In einer normalen Schwangerschaft nistet sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter ein. Jedoch kann es in etwa 1 bis 2 Prozent der Schwangerschaften zu so genannten extrauterinen Schwangerschaften, zu denen auch die Eileiterschwangerschaft gehört. Eine extrauterine oder Eileiterschwangerschaft kann nicht bis zum Ende ausgetragen werden. Bei einem Riss des Eileiters kann sie außerdem lebensgefährlich für die Betroffenen werden. Die Anzahl der Eileiterschwangerschaften ist in den letzen Jahrzehnten angestiegen.

 

Grund hier für sind mögliche Ursachen wie vermehrt auftretende Eileiterentzündungen durch sexuell übertragbare Krankheiten, die Verwendung einer Spirale als Verhütungsmittel oder die Behandlung der Betroffenen bei einem bisher unerfüllten Kinderwunsch. Als Ursachen für eine Eileiterschwangerschaft kommen vorhergehende Bauch- und Beckenoperationen sowie Eileiterentzündungen vor allem durch Chlamydien, frühere Eileiterschwangerschaften, Fruchtbarkeitsstörungen und daraus resultierende künstliche Befruchtungen, lokale Schädigungen des Eileiters zum Beispiel durch Endometriose sowie die Verwendung der Spirale in Frage.

 

Die Verwendung der Spirale begünstigt Infektionen, die von der Scheide in die Eileiter wandern und dort Entzündungen hervorrufen, die dann eine Eileiterschwangerschaft begünstigen. Auch können Eileiterentzündungen durch Chlamydien entstehen. Eine Infektion mit Chlamydien ist eine sexuell übertragbare und verbreitete Geschlechtskrankheit. Durch die Infektion werden der Eileiter und die feinen Flimmerhärchen (Zilien) geschädigt, die die Eizelle in Richtung der Gebärmutter „schieben“. Durch die Zilienschädigung bleibt das Ei im Eileiter hängen und nistet sich dort ein.


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Symptome und Diagnose einer Eileiterschwangerschaft

Zu Beginn einer Eileiterschwangerschaft machen sich keine Auffälligkeiten bemerkbar. Der Schwangerschaftstest ist ebenfalls positiv und auch leichte Schmerzen im Unterbauch und das Ausbleiben der Menstruation sind völlig normal. Einen Arzt sollte man dann konsultieren, wenn in der 6. bis 9. Woche Beschwerden (ungewöhnliche Schmerzen im Unterleib, Blutungen, Schwindelgefühl, Ohnmachtsanfälle und allgemeines Unwohlsein) auftreten. Wenn eine Eileiterschwangerschaft nicht früh genug bemerkt wird, kann diese auch zu lebensbedrohlichen Situationen führen. Bei starken, unerträglichen Schmerzen im Bauch oder Unterleib und gleichzeitigen Kreislaufstörungen kann eine Eileiterriss vorliegen, der zu inneren Blutungen führen kann.

 

Daher sollte in so einem Fall sofort ein Notarzt gerufen werden. Die Diagnose einer Eileiterschwangerschaft kann durch eine vaginale Untersuchung erfolgen. Handelt es sich um eine extrauterine Schwangerschaft, ist die Gebärmutter kleiner, als sie im entsprechenden Stadium der Schwangerschaft eigentlich sein sollte. An der Stelle, an der das befruchtete Ei im Eileiter eingenistet ist, kann anhand einer schmerzhaften Schwellung ertastet werden. Ein Gynäkologe kann anhand eines Ultraschalls feststellen, ob eine Gebärmutterschwangerschaft vorliegt. Ist dies nicht der Fall, ist die Schwangerschaft entweder noch nicht weit fortgeschritten, der Embryo wurde abgestoßen oder es liegt tatsächlich eine Eileiterschwangerschaft vor.  Auch durch die Bestimmung von HCG kann eine Eileiterschwangerschaft ans Licht bringen.

Ursachen, Therapie und Prophylaxe einer Eileiterschwangerschaft

Die Therapie beginnt mit einer Laparoskopie, also einer Bauchhöhlenspiegelung, um herauszufinden, wo das befruchtete Ei sich eingenistet hat. Da eine Eileiterschwangerschaft nicht voll ausgetragen werden kann, wird das Ei meistens operativ entfernt. Dies passiert meistens durch drei kleine Einschnitte in der Bauchdecke, in selteneren Fällen muss die so genannte „offene Chirurgie“ eingesetzt werden. Die Ärzte bemühen sich dabei, den Eileiter möglichst zu erhalten.

 

In einzelnen Fällen kann eine Behandlung mit Medikamenten erfolgen, zum Beispiel mit einem Zellgift, das als Infusion verabreicht wird und allgemein wachstumshemmend wirkt. Die Folge davon ist das Absterben der Eizelle und eventuell die Vermeidung einer Operation. Außerdem gibt es die Möglichkeit, dass der Arzt ein paar Tage abwartet, wenn die Betroffene keine Beschwerden oder nur leichte Schmerzen hat. Jedoch sollte man wissen, dass der Eileiter recht schnell und innerhalb kürzester Zeit aufplatzen und ein sehr großer Blutverlust mit einem hohen Risiko für die Betroffene eintreten kann.

 

Eine stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus sollte daher in Betracht gezogen werden, um dieses Risiko für die Patientin so gering wie möglich zu halten. Einer Eileiterschwangerschaft vorzubeugen, ist nicht möglich. Jedoch kann man die Risiken so gering wie möglich halten. Das größte Risiko für die Entwicklung von Eileiterschwangerschaften sind Entzündungen der Eileiter. Die einzige Möglichkeit, das Risiko einer Eileiterschwangerschaft zu minimieren besteht also darin, bei einem Verdacht auf Eileiterentzündungen sofort zum Arzt zu gehen und sofort eine Therapie zu beginnen.

Zellschutzvorsorge

Salvestrole Basic 350 schützt Ihre Zellen.

Bestellen Sie hier!

Natürlich Verhüten

Natürlich Verhüten, nur mit der ganzen Wurzel.

Das ABO mit 10 % Rabatt!

Mexican Wild Yam.

Allergien lindern!

Lindern Sie Ihre Beschwerden bei Allergien.

MSM kann helfen!

Nierenreinigung

Reinigen Sie Ihre Nieren nach Dr. Clark

Gleich hier bestellen!

Wechseljahre

Bei Beschwerden in den Wechseljahren.

Yams Wurzel hilft!