Informationen zur Epilepsie

Epilepsie richtig behandeln

Der Begriff Epilepsie bezeichnet ein Krankheitsbild, bei dem zumindest ein spontan auftretender Krampfanfall ausgelöst wird. Dieser Anfall wird durch eine von außen nicht erkennbare Ursache ausgelöst und ist eine Folge anfallsartiger synchroner Entladungen im Gehirn, die zu unwillkürlichen Verhaltens- oder Befindensstörungen führen. Diese synchronen Entladungen im Gehirn beschreiben viele von Epilepsie Betroffene als „Gewitter im Gehirn“. Im Volksmund wurde diese Krankheit auch als Fallsucht oder auch Krampfleiden genannt. Sie gehört aber nicht zu den Geisteskrankheiten, auch wenn viele Menschen sie dort immer noch einordnen. Die ersten Berichte und Behandlungsvorschläge stammen aus dem Mittelalter und sogar noch früher, wo die Betroffenen als von Dämonen besessen galten und die Behandlungen sogar von Exorzisten vorgenommen wurden.

 

Die Krankheit selbst wurde und wird deshalb auch heute noch als Schande betrachtet und teilweise auch innerhalb der Familien geheim gehalten. Dabei ist Epilepsie eine der häufigsten chronischen Erkrankungen des zentralen Nervensystems und Schätzungen zufolge leiden mehr als 500.000 Menschen in Deutschland daran. Das Risiko an Epilepsie zu erkranken ist in den ersten Lebensjahren und ab dem 60. Lebensjahr sehr hoch. Sie ist aber keine Erbkrankheit, sondern es scheint nur eine erhöhte Bereitschaft vererbt zu werden.


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Ursachen und Symptome von Epilepsie

Sucht man nach den Ursachen der Epilepsie, unterscheidet man grundsätzlich zwei Formen: Zum einen die idiopathische oder auch genuine Form, die keine hirnorganischen oder metabolischen Ursachen zu haben scheint. Diese Form tritt aber immer weiter in den Hintergrund zurück, da fortschreitende diagnostische Maßnahmen eine genauere Feststellung der Auslöser ermöglicht und, wenn dieser gefunden wird, eine symptomatische Form der Epilepsie vorliegt.

 

Sie ist die zweite Unterscheidungsform und wird durch eine identifizierbare Ursache ausgelöst. Ursache einer symptomatischen Epilepsie können unter anderem eine Schädigung des Gehirns, ein Tumor, ein Schädel-Hirn-Trauma, eine Infektion des Gehirns oder auch eine Stoffwechsel-Erkrankung sein. Das Wissen um die Entstehung der Epilepsie hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, aber die Zusammenhänge, die einen epileptischen Anfall auslösen, sind noch nicht vollends geklärt. Es scheint so, dass es im Nervensystem zum einen zu krampfhaften Entladungen in den Nervenzellenbündeln kommt und durch eine Störung in der Hemmung zu einer gesteigerten Erregbarkeit der Nervenzellen.

 

Die Symptome können sich dabei stark unterscheiden, da die krampfhaften Entladungen der Nervenzellen in unterschiedlichen Regionen stattfinden können. Einige Betroffene zeigen nur einen kurzen Aussetzer, bei anderen äußert sich ein Anfall durch Zuckungen, Bewegungserscheinungen, Krämpfen oder Bewusstseinsstörungen. Diese durch die Epilepsie ausgelösten Anfälle unterscheidet man in fokale und generalisierte Anfälle. Bei den generalisierten Anfällen sind beide Hirnhälften von dem Anfall betroffen und sie äußern sich unter anderem durch Bewusstseinseintrübungen, Zungenbiss und Streckkrämpfen.

 

Bei den fokalen Anfällen ist nur ein Teil des Gehirns betroffen und entsprechend sind die Auswirkungen auf die Teile begrenzt, die von dem Hirnbereich kontrolliert werden. Die Symptome reichen unter anderem von Störungen beim Hören oder Sehen, einem gestörten Temperaturempfinden an den Extremitäten oder auch Schmerzen.

Therapie von Epilepsie

Wenn bei einem Betroffenen mit Epilepsie ein heftiger Anfall auftritt, sind umgehend Maßnahmen notwendig, um ihn zu schützen, da er während eines Anfalls im Allgemeinen keine Kontrolle über das Gleichgewicht hat und deshalb schwerere Verletzungen durch Stürze oder durch nicht beiseite geräumte Gegenstände nicht auszuschließen sind. Die Anfälle dauern meistens nicht länger als 2 Minuten und klingen dann ab. Führen die Anfälle zu Bewusstlosigkeit oder dauern sie länger an, liegt ein akuter Notfall vor, der umgehend medizinisch versorgt werden muss. Keinesfalls sollte man versuchen, dem Betroffenen während eines Anfalls einen Gegenstand zwischen die Zähne zu schieben, damit er sich nicht durch beißen auf Zunge oder Wange selbst verletzt. Das Risiko, ihn anderweitig zu verletzen oder selbst gebissen zu werden ist zu hoch.

 

Eine vollständige Heilung der Epilepsie ist aktuell immer noch nicht möglich. Die Epilepsie ist eine chronische Erkrankung, aber durch Medikamente haben Betroffene mittlerweile eine gute Prognose, ohne Anfälle leben zu können. Es ist sogar möglich, dass die Betroffenen nach mehreren Jahren die Medikamente absetzen können und trotzdem keinen Rückfall erleiden. Aktuelle Studien belegen dies mit einer 70%-igen Wahrscheinlichkeit unter bestimmten Voraussetzungen.

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