Allgemeine Informationen und Ursachen eines Feuermals

Informationen zu Feuermals

Als Feuermal oder Naevus flammeus bezeichnet man eine gutartige, angeborene Gefäßfehlbildung. Das Feuermal tritt auch bereits bei Neugeborenen als hell- bis dunkelroter Fleck von unterschiedlicher Größe auf und vergrößert sich mit zunehmendem Alter proportional zum Wachstum, wobei es an Farbintensität deutlich zunimmt. Besonders im Bereich der Lippen kann sich die Haut verdicken, es entsteht eine so genannte Weichteilhyperplasie. Gelegentlich entstehen einzelne dunkelblaue oder schwärzliche Knoten, die aufplatzen und dabei stark bluten können. Genaue Ursachen und auch die erbliche Grundlage bei der Entstehung eines Feuermals sind bisher nicht bekannt, jedoch tritt es in seltenen Fällen auch in Verbindung mit anderen Erkrankungen, zum Beispiel dem so genannten Sturge-Weber-Syndrom, auf.

 

Das Feuermal ist in den meisten Fällen jedoch als „Spiellaune der Natur“ anzusehen. Gerüchte, dass ein Feuermal durch die Lebensführung der Mutter, zum Beispiel den Genuss von Rotwein oder das Tragen von zu enger Kleidung sowie Ereignisse innerhalb der Schwangerschaft wie Stöße, plötzliches Erschrecken oder Trauer oder den Einsatz von bestimmten Medikamenten, Saugglocken oder auch Zangen während der Geburt entstehen kann, sind schlichtweg falsch. Seltener kann es auch im Rahmen einer anderen Erkrankung zu Bildung von Feuermalen kommen. Hierzu zählen zum Beispiel das bereits erwähnte Sturge-Weber-Syndrom, das Klippel-Tranauney-Weber-Syndrom oder das Proteus-Syndrom. Bei diesen Erkrankungen liegt meistens ein genetischer Zusammenhang zur Bildung von Feuermalen vor.


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Symptome und Diagnose Herpes

Die Symptome eines Feuermals treten oft schon bei der Geburt in vollständiger Ausdehnung auf. Seltener wird es erst in den ersten Lebenstagen sichtbar. Ein Feuermal kann sich durch hellrote, rotweinfarbene oder auch blaurote, scharf begrenzte Farbveränderungen der Haut diagnostizieren lassen. Drückt man auf die betroffenen Hautstellen, verschwindet das Feuermal kurzzeitig, tritt jedoch wieder auf, wenn der Druck nachlässt. Die Größe eines so genannten asymmetrischen Feuermals kann von wenigen Zentimetern bis zur Bedeckung ganzer Körperpartien reichen. Dabei wächst es im Laufe des Lebens im Verhältnis zum Größenwachstum mit. Ohne Behandlung verbleibt das asymmetrische Feuermal ein Leben lang.

 

Im Gegensatz dazu sitzt das symmetrische Feuermal an Stellen wie den Oberlidern, den Nasenflügeln oder in der Nähe des Kreuzbeins. Dies sind die so genannten embryonalen Verschlussstellen. Sonderformen sind hier der so genannte Storchenbiss im Nacken und der Lachsfleck in der Stirnmitte. Ein symmetrisches Feuermal bildet sich in 70 – 80% der Fälle von selbst zurück. Der Hautarzt kann die Diagnose anhand des Erscheinungsbildes und des Verlaufs in den ersten Lebensmonaten stellen. Eine Biopsie der betroffenen Haut ist überflüssig, weil sich nur eine vermehrte Anzahl von Gefäßen in der Haut nachweisen ließe. Wichtig ist die Abgrenzung eines Naevus flammeus vom Blutschwämmchen. Säuglinge mit einem unklaren roten Fleck sollten regelmäßig untersucht werden, um im Fall eines Blutschwämmchens unnötige Komplikationen zu vermeiden.

Therapie und Prophylaxe eines Feuermals

Bei einem Feuermal gibt es zwei mögliche Therapieansätze. Die erste, so genannte nicht invasive Möglichkeit besteht darin, die rötliche Hautveränderungen mit dem so genannten Camouflage, einem stark deckenden Make-up, abzudecken. Diese Methode ist jedoch sehr zeitaufwändig und erfordert eine fachkundige Anleitung, beispielsweise durch eine Kosmetikerin. Außerdem verschafft sie häufig nur eine verübergehende, zeitweise Verbesserung. Beim ersten Kontakt der Haut mit Wasser wird das Camouflage häufig gleich wieder abgewaschen und das Mal wird wieder sichtbar. Der zweite Ansatz wäre alternativ, die Hautveränderung mit einem invasiven Laserbehandlung zu entfernen. Das Mal wird hierbei mit einem FPDL (Flashlamp pumped dye laser, einem Farbstofflaser) behandelt.

 

Durch die kurzen Pulslängen von 200 bis 1500 µs löst dieser Laser ein Zerreißen oder Zerplatzen der kleinen Blutgefäße aus. Dadurch verschwindet nach mehreren Sitzungen auch das Feuermal. Behandlungen mit anderen Lasersystemen, wie zum Beispiel dem Kuopferdampflaser, dem KTP-Laser und dem Nd:YAG-Laser werden ausschließlich für spezielle Indikationen, zum Beispiel knotige Veränderungen durch tuberöse Transformationen oder eruptive Angiome verwendet. Jedoch ist die Komplikationsrate viel höher, so dass sie im Allgemeinen nicht zur Behandlung von Feuermalen eingesetzt werden. Bisher ist es nicht möglich, der Entstehung von einem Feuermal vorzubeugen, jedoch kann ein rechtzeitiges Erkennen und eine daraus resultierende frühzeitige Behandlung dabei helfen, eventuell auftretende Komplikationen und sogar psychische Beeinträchtigungen zu verringern und zu vermeiden.

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