Fische im Gartenteich

Sehr viele Gartenbesitzer legen ihren Teich gleich mit dem Plan an, hier auch Fische auszusetzen. Fische beleben den schönen Teich, erlauben interessante Beobachtungen. Viele Fischarten vermehren sich auch sehr gut in einem Teich. Sollen Fische im Teich leben, so müssen dafür gleich bei der Anlage des Gewässers die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden.

Der Teich muss also über ausreichend Wasserpflanzen verfügen, damit die Fische auch unter Wasser ein natürliches Umfeld vorfinden. Der Fischteich muss mindestens 0,80 m bis 1 m tief sein. Ein Fischteich sollte an einem ruhigen Platz im Garten angelegt werden. Ungeeignet ist ein Platz, wo zum Beispiel im Freien laute Arbeiten verrichtet werden. Zur Sicherheit der Kinder, aber auch für die Lebensbedingungen der Fische sollte der Fischteich nicht in direkter Nähe zum Spielplatz angelegt werden.

Fische sollten immer erst ausgesetzt werden, wenn alle Bauarbeiten am Teich und dem Teichufer endgültig beendet sind. Lärm und Unruhe stören die empfindlichen Tiere. Auch sollte der Teich vor dem Aussetzen von Fischen einige Zeit ruhen, damit sich das Ökosystem der Wasseranlage entwickeln kann. Sehr wichtig ist Wasserbewegung, sauberes Wasser und gute Teichpumpen und Filter zur Reinhaltung und ausreichenden Sauerstoffversorgung des Wassers. Die Anzahl der Fische sollte immer der Größe des Teichs entsprechen. 


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Fische ansiedeln

Für die Ansiedlung im Gartenteich eignen sich einige Fischarten besonders gut. Das sind zum Beispiel die Goldfische. Sie stammen ursprünglich aus China und sind seit langem weltweit verbreitet. Sie leben im Schwarm, wühlen gern im Teichboden. Daher sollten die Wurzeln der Teichpflanzen mit Steinen gefestigt werden. Des Weiteren gut geeignet sind Goldorfen, Moderlieschen, Elritzen, Bitterlinge, Stichlinge, Graskarpfen, Schmerle, Schneider, Stör und der gemeine Sonnenbarsch.

Fische, die nie im Teich angesiedelt werden sollten sind die Welsarten, Waller, Hecht und Gelbling. Fische heimischer Arten dürfen nicht aus freien Gewässern zum Aussetzen gefangen werden, sondern müssen aus einer Fischzucht stammen.

Das Ansiedeln der Fische im Teich sollte nach und nach erfolgen, damit sich im Teich ein gesundes biologisches Klima entwickeln kann. Es sollten immer nur acht bis zwölf Fische ausgesetzt werden, eine Weile im Teich leben, bis neue Fische dazu gesetzt werden.

Auf keinen Fall soll ein kleiner Teich übersiedelt werden. Ebenso muss ein gesundes Gleichgewicht zwischen Pflanzen und Fischen herrschen. Eine gute Bepflanzung des Teichbodens ist unabdingbar wichtig, jedoch sollten nicht so viele hoch wachsende Pflanzen gepflanzt werden, dass sie den Bewegungsraum der Fische beeinträchtigen.

Sehr beliebt wurde in den letzten Jahren der Koiteich. Kois kommen ursprünglich aus Japan, fühlen sich in unseren Teichen sehr wohl. Die Fische werden sehr alt und groß. Sie vermehren sich auch. Daher sollte der Teich ausreichend groß und mindestens 1m bis 1,30 m tief sein. Auf einen Koi rechnet man mindestens 1.000 l Wasser. Kois sind gesellig. Mindestens fünf Kois sollten gleich in den Teich gesetzt werden. Zu beachten ist die besondere Wasserqualität, die durch spezielle Koitechpumpen gewährleistet wird. 

Überwintern der Fische im Gartenteich

Für die Überwinterung müssen gute Bedingungen für die Tiere geschaffen werden. Im Herbst sollten sie ein Mehr an Nahrung bekommen. Im Winter werden sie nicht gefüttert. In den Teich sollte ein Eisfreihalter gesetzt werden. Das sorgt dafür, dass es einen ständigen Austausch von Sauerstoff mit der Luft für das Wasser im Teich gibt. Nicht ratsam ist es, Löcher in das Eis zu schlagen. Die Erschütterungen, die dadurch entstehen, können die Schwimmblasen der Fische beschädigen.

 

Gerade für eine gute Überwinterung ist die Tiefe vom Teich von großer Bedeutung. Ist ein Teich nicht ausreichend tief, oder hat er für die vorhandene Fischanzahl eine zu kleine Zone tiefen Wassers, so friert das Wasser bis zum Grund durch und den Tieren wird der Lebensraum entzogen.

 

Wenn das Eis geschmolzen ist, brauchen die Fische unbedingt wieder Nahrung. Sie haben während des Winters die angelegten Reserven aufgebraucht. Daher sollte nach der Eisschmelze kräftig gefüttert werden. Die Fütterruhe im Winter sollte allerdings auch dann eingehalten werden, wenn er weniger strenger Winter herrscht und das Wasser nur eine dünne Eishaut oder gar kein Eis hat.  

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