Informationen zu Ganglion

Informationen zu Ganglion

Bei einem Ganglion, auch Überbein genannt, handelt es sich um eine Schwellung im Bereich der Gelenkkapsel oder der Sehnenscheide. Der Begriff Überbein ist dabei aber nicht korrekt, da mit „Bein“ eigentlich Knochen verbunden wird, was in diesem Fall nicht zutreffend ist. Diese Schwellung ist nicht selten und betrifft Menschen zwischen dem 10. Und dem 50. Lebensjahr, wobei die Zeit zwischen 20 und 30 Jahren am häufigsten auftritt. Frauen sind hier viel häufiger betroffen als Männer.

Das Überbein bildet sich vornehmlich am Handgelenk oder den Fingern, kann aber auch an anderen Gelenken auftreten und entsteht durch die übermäßige Ansammlung von Gelenkflüssigkeit. Es bildet sich eine Kammer unter der Haut, die direkt mit dem Gelenk verbunden ist und in der sich diese Flüssigkeit ansammelt. Ganglion kann sehr schmerzhaft sein, vor allem bei Belastungen der betroffenen Gelenke, und die Schmerzen können dabei auch bis in den Körper ausstrahlen. Behandelt werden muss es aber nur, wenn es Beschwerden verursacht. In vielen Fällen bildet es sich von selbst wieder zurück.

Das Ganglion wird als gutartiger Weichteiltumor eingeordnet, wobei aber der Begriff Tumor in diesem Fall auf die Schwellung an sich bezogen ist. Bei der Diagnose muss der Arzt daher das Ganglion von anderen Tumoren abgrenzen. Dabei helfen, neben der eigentlichen körperlichen Untersuchung, Röntgenbilder oder andere bildgebende Verfahren. Macht die Schwellung Probleme, kann man sie konservativ, also ohne operativen Eingriff behandeln, oder auch durch eine Operation.



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Symptome und Diagnose von Ganglion

Warum sich ein Ganglion bildet ist noch nicht vollständig geklärt. Man vermutet, dass durch die übermäßige Produktion von Gelenkflüssigkeit ein Riss in der Gelenkkapsel oder der Sehnenscheide entsteht, durch den dann die Flüssigkeit in das umliegende Weichteilgewebe eindringt und sich in einer abgekapselten Zyste sammelt. Diese entstandene Zyste bleibt auch im weiteren Verlauf mit der Gelenkkapsel verbunden. Als Ursache für die übermäßige Produktion der Gelenkflüssigkeit kommt eine angeborene Störung als auch Überlastung des Gelenks in Frage. Übermäßige Bewegung alleine wird nicht als Ursache angenommen, aber sie kann die Beschwerden verstärken, wenn ein Ganglion entstanden ist.

 

Die Symptome eines Ganglions können sehr vielfältig sein. Bei einigen Betroffenen löst es überhaupt keine Beschwerden aus, andere leiden unter enormen Schmerzen, die in den ganzen Körper ausstrahlen können. Die Schwellung ist meistens sichtbar, tastbar und auch berührungsempfindlich. In einigen Fällen schwillt es so stark an, dass die Nervenbahnen beeinflusst werden und es zu einem Kribbeln oder zu Taubheitsgefühlen kommt. Hauptsächlich sind das Handgelenk oder die Grundgelenke der Finger betroffen. Es sind Fälle bekannt, in denen die Füße und Knie betroffen waren und in Ausnahmefällen auch Schultern oder Ellenbogen.

 

Es kann vorkommen, dass ein Ganglion vorliegt und trotzdem keinerlei Schwellung oder andere Veränderungen sichtbar sind. Dann kann man nur mit Hilfe von Röntgen und Ultraschall eine genaue Diagnose vornehmen, um ein Ganglion von anderen Tumorarten oder Erkrankungen sicher abzugrenzen.

Ursache, Therapie und Prophylaxe bei Ganglion

Macht ein Ganglion keinerlei Beschwerden, muss es auch nicht behandelt werden. Es bestehen gute Aussichten darauf, dass sich die Schwellung von selbst spontan zurückbildet. Hat der Betroffene allerdings Schwierigkeiten in der Bewegungsfähigkeit des Gelenks oder Schmerzen, dann ist eine Behandlung notwendig. Dabei kann entweder eine konservative oder eine operative Behandlung helfen.

 

Die konservative Behandlung kommt zum Tragen, wenn die das Ganglion keine großen Einschränkungen oder Schmerzen verursacht. Dabei werden Medikamente und Physiotherapie eingesetzt. Durch eine Punktion kann Flüssigkeit aus dem Ganglion entfernt werden, um somit den Druck aus Flüssigkeitsansammlung zu nehmen.

 

Die operative Behandlung wird nur eingesetzt, wenn die Möglichkeiten der konservativen Behandlung erschöpft sind, oder die Beschwerden derart umfangreich sind, dass eine konservative Behandlung keine Aussicht auf Erfolg hätte. Bei dieser Behandlung wird das Ganglion zuerst einmal entfernt. Daneben ist es sehr wichtig, dass die Zuflüsse aus dem Gelenk in Richtung des Ganglions nach Möglichkeit vollständig verschlossen werden, damit sich nicht eine neue Schwellung bilden kann. Die Aussichten auf Heilung sind aber insgesamt sehr gut. Die meisten Schwellungen bilden sich selbst spontan zurück und bei den operativ behandelten kommt es nur in einem geringen Maße zu Neubildungen.

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