Vielfalt im Garten – schöne Beete für Auge und Küche

Beete gehören einfach zum Garten. Es gibt unzählige Möglichkeiten, Beete schön und nützlich zu gestalten. Zu den Grundarten von Gartenbeeten gehören die Blumenbeete, Staudenbeete, Kräuterbeete und Gemüsebeete. Bei jeder einzelnen Art von Gartenbeet gibt es noch eine riesige Vielfalt für die Art der Bepflanzung und der Gestaltung.

Doch bevor die schönen Beete zur Augenweide im Garten werden, müssen sie erst einmal geplant und angelegt werden. Damit nicht jedes Jahr aufs Neue auch eine neue Gartengestaltung ins Auge gefasst werden muss, sollten bei der Anlage des Gartens gleich die verschiedenen Beete geplant werden. Bei einjährigen Pflanzen wird zwar jährlich neu gepflanzt, jedoch sollte die Größe und Struktur der Beete bereits vorgegeben sein.

Wie viele Beete und welche Arten von Beeten im Garten angelegt werden sollen, hängt vom eigenen Geschmack, der Größe des Gartens aber auch von der Beschaffenheit der Böden und der Lage der Beete ab. Zum Beispiel spielt es eine Rolle, ob Beete im Schatten, Halbschatten oder an sonnigen Plätzen angelegt werden. Ein Kräuterbeet sollte immer dabei sein. Kräuter sind gesund und schmackhaft. Kräuterbeete können klein sein, denn die Küchenkräuter brauchen alle nicht viel Platz. Für Gemüse- und Staudenbeete muss dagegen schon mehr Platz eingeplant werden. So schön die Beete im Garten sind, es sollte auch noch Platz für eine ausreichend große Rasenfläche zum Sitzen und für die Kinder zum Spielen bleiben.


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Weg mit dem Unkraut und den Boden vorbereiten

Bei der Neuanlage heißt die erste Regel: Weg mit sämtlichem Unkraut und mit Steinen. Sind im Boden viele kleine Steine, sollte die Erde durch ein Sieb geschaufelt werden. Die Erde für alle Beete sollte sehr gründlich umgegraben werden.

Je größer und wurzelstärker die Pflanzen auf dem Beet sein sollen, desto tiefer sollte umgegraben werden. Das kann entweder im Herbst geschehen, dann ruht die Erde über den Winter, oder im Frühjahr. In beiden Fällen wird im Frühjahr der Boden noch einmal gut aufgelockert und beim Pflanzen aller Pflanzen gut gewässert und gedüngt. Mancher Gartenfreund bringt auch erst Kompost auf das Beet, lässt es damit ein wenig ruhen und pflanzt dann.

Es ist sinnvoll, die Beete einzufassen. Sie können entweder mit aufrecht stehenden Steinplatten oder Natursteinen eingefasst werden oder auch mit sehr kleinen Hecken. Hecken sind jedoch nur dort angebracht, wo sie ein Beet mit hoch wachsenden Pflanzen säumen. Das Erdreich vom Beet ist im besten Fall etwas höher als der Rasen und der Weg.

Wo keine sehr große Gartenfläche für ausgedehnte Beete vorhanden ist, können auch Terrassenbeete als Hochbeete angelegt werden. Dabei wird jeweils eine Terrassenstufe mit Steinen eingefasst. Es sollte eine sichere Befestigung geschaffen werden und darunter sollte sich festes Erdreich befinden. Hier ist die Ruhe der Terrassen über einen Winter besser,  bevor gepflanzt wird. Dann ist zu sehen, ob die Erde nachgegeben hat.

Welche Beete sollen in den Garten?

Die Pflanzen können noch so hübsch sein, sie kommen nicht zur Geltung, wenn die Beete ein wildes Durcheinander bieten. So können die Gemüsebeete ein wenig entfernt von den Blumenbeeten angelegt werden. Schöne Stangenbohnen können die Gemüsebeete einfassen.

Bei den Blumenbeeten sollte gleich überlegt werden, wo winterharte Pflanzen und einjährige Blumen oder Zwiebeln gesetzt werden sollen. Damit schon im Frühling Farbe in den Garten kommen, ist es schön, wenn im einjährigen Beet bereits etliche Frühlingszwiebeln ruhen. Dann gibt es schon bei den ersten Sonnenstrahlen eine Blütenpracht.

Beim Staudenbeet sind die Pflanzabstände sehr wichtig. Die jungen Pflanzen täuschen leicht, was ihre spätere Größe anbelangt. Es gib eine Faustregel für je den Quadratmeter. Danach können bis 15 Bodendecker, bis zehn niedrige, bis acht mittlere und höchstens zwei bis drei von den hohen Stauden gesetzt werden.

Gerade bei den Stauden, die auch winterhart sind, spielen Boden und Sonne eine Rolle. Für trockene Böden eignen sich beispielsweise Fingerkraut, Heidennelke, Königskerze oder Eberraute. Im Schatte gedeihen Stauden wie Fingerhut, Silberkerze, Waldgeißbart oder Engelwurz, und in der Sonne fühlen sich Astern, Grasnelke, Fetthenne Sonnenauge, Mohn und Sonnenhut wohl.

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