Ein Gartenhaus als Mittelpunkt im eigenen Garten

Ein Gartenhaus ist nicht nur funktionstüchtig, sondern kann auch zum Mittelpunkt im eigenen Garten werden. Einerseits kann es als Geräteschuppen dienen, andererseits besteht auch die Möglichkeit, den Raum so zu gestalten, dass man sich auch bei schlechtem Wetter dort aufhalten kann. Eckbank, Tisch oder gar ein Sessel können für das richtige Wohlfühlambiente im eigenen Gartenhaus sorgen, so dass man sich zurücklehnen und ein gutes Buch nach getaner Arbeit genießen kann. Um ein Gartenhaus aufstellen zu können, muss zuallererst ein solides Fundament geschaffen werden.

 

Dazu stehen verschiedene Varianten zur Auswahl, die alle für den Bau eines Gartenhauses geeignet sind. Die einfachste und schnellste Möglichkeit ist das Streifenfundament, der schnell für einen waagerechten Untergrund sorgt und schnell errichtet werden kann. Dabei ist nur zu beachten, dass ein Streifenfundament mindestens 80 cm tief im Erdreich verankert sein muss, denn andernfalls können beim ersten Bodenfrost Risse im Fundament entstehen und die Betonschicht fängt an aufzuplatzen.

 

Eine komplette Auflage für die Konstruktion eines Gartenhauses bietet eine Stahlbetonplatte. Der Beton wird in eine Ausschalung gegossen. Unter dem Beton befindet sich ein Sandkiesgemisch, das durch eine PE-Folie abgedeckt worden ist, damit dem Beton nicht zu schnell das Wasser entzogen werden kann. Der Beton wird abgezogen und ausgeglichen und bereits nach der Aushärtung kann mit dem Bau des Gartenhauses begonnen werden.


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Ein Plattenfundament als schnelle und einfache Lösung

Im Gegensatz zum Streifenfundament bietet das Plattenfundament einen vollständige Auflagefläche für ein Gartenhaus und kann trotzdem ebenso leicht hergestellt werden. Zuallererst muss ein etwa fünf cm hohes Kiesbett in das ausgehobene Erdloch gegeben werden.

 

Danach werden ganz gewöhnliche Betonplatten, wie man sie von Gartenwegen oder Terrassen kennt, auf dieses Kiesbett gelegt und schon ist das Fundament fertig. Nachteil an dem Plattenfundament ist, dass es sich nur für sehr leichte Gartenhäuser und eine geringe Belastung eignet. Müssen die Platten zu viel Gewicht tragen können sie brechen und das Gartenhaus unter Umständen absacken. Ist das Gartenhaus dann erst einmal aufgestellt, muss das Holz auch gepflegt werden, denn ohne regelmäßiges Anstreichen zeigen sich bereits nach einiger Zeit die ersten unschönen Stellen.

 

Diese wieder zu entfernen erfordert mehr Zeit und Aufwand, als das Holz des Gartenhauses jährlich zu pflegen. Bevor allerdings mit dem Streichen begonnen werden kann, muss das Holz erst gereinigt werden, damit Reste von Schmutz, Staub und Spinnweben verschwinden. In den meisten Fällen kann der alte Anstrich auf dem Holz bleiben, außer es handelt sich um stark abblätternde Farben. Diese müssen dann vor dem neuen Anstrich zuerst abgeschliffen werden, damit die Farbe optimal zur Geltung kommt und wirken kann. Als Farben eignen sich spezielle Lasuren oder ein Wetterschutzgel. Türen und Fenstern sollten selbstverständlich vor Beginn der Arbeiten abgeklebt werden.

Mit einer schönen Dachbegrünung einen neuen optischen Akzent setzen

Wem das Dach des eigenen Gartenhauses zu langweilig erscheint, der kann sich für die Begrünung der Dachfläche entscheiden, wobei der Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt sind. Doch das Grün auf dem Dach hat nicht nur einen optischen Wert, sondern trägt auch zur Dämmung des Gartenhauses bei. In der Regel sind die Holzhäuser für den Garten nicht gedämmt, doch mit einer guten Dachbegrünung kann das geändert werden.

 

Allerdings sollte vorher geklärt werden, ob das Dach des Gartenhauses die geplante Begrünung auch wirklich, statisch gesehen, aushält. Die extensive Dachbegrünung, wie sie im Fachjargon genannt wird, ist für kleinere Gartenhäuser geeignet, da sie relativ wenig Gewicht auf das Dach bringt. Moose, Gräser und Kräuter überwiegen bei dieser Form, während bei der intensiven Dachbegrünung eher auf große Sträucher und Stauden gesetzt wird, was das Gewicht immens erhöht.

 

Ein Vlies, eine wasserdichte Schutzfolie und eine spezielle Wurzelschutzfolie sorgen dafür, dass kein Wasser durch das Dach oder auf das Holz dringen kann. Die Pflanzen werden dann in spezielle Erde gepflanzt, wobei wasserspeichernde Pflanzen sehr häufig eingesetzt werden, da sie auch über einen längeren Zeitraum ohne Bewässerung auskommen können. So halten sie auch extremen Sonnenschein stand und verleihen dem eigenen Gartenhaus ein unverwechselbares Erscheinungsbild!

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