Die Geburt eines Kindes - Informationen zur Schwangerschaft

Die Geburt eines Babys Frauen in der Schwangerschaft

Als Geburt wird der Vorgang bezeichnet, der zur Ausstoßung der Frucht, d. h. des Kindes und der Nachgeburt, führt. Die Geburt ist durchaus wörtlich zu nehmen, physikalische Arbeit, das heißt die Erzeugung von Bewegung gegen einen Widerstand. Die bei der Geburt beteiligten Kräfte sind die Muskeln der Gebärmutter, des Beckenbodens und der Bauchdecke.

 

Die Geburt läuft in drei aufeinander folgenden Etappen ab: Eröffnungsperiode, Austreibungsperiode, Nachgeburtsperiode. Das Geburtsobjekt passt sich dabei durch Drehungen, Beugungen und gestaltliche Veränderungen (Verformung des Kopfes durch Verschieben der Schädelknochen) dem Geburtskanal weitgehend an.

 

Während der Eröffnungsperiode führen rhythmische Kontraktionen der Uterusmuskulatur, wegen der mit ihnen einhergehenden Schmerzen als „Wehen" bezeichnet, zum Tiefertreten des vorangehenden Teils der Frucht und zur Dehnung des Muttermundes. Die Eröffnungswehen folgen in zunächst etwa 10-, später 2- bis 3minutigen Abständen aufeinander und haben eine Dauer von etwa 30 Sekunden. Mit zunehmender Muttermundseröffnung wölbt sich der untere Pol der Amnionblase mehr und mehr vor, springt schließlich auf (Blasensprung), und ein Teil des Fruchtwassers (Vorwasser) fließt ab.


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Die Austreibungsperiode am Ende der Schwangerschaft

Ist der Muttermund vollständig erweitert, beginnt die Austreibungsperiode (Dauer 1/2  bis 1 Stunde). Jede Wehe wird durch eine gleichzeitige Anspannung der Bauchmuskulatur unterstützt, was zu einer weiteren Erhöhung des intraamnialen Drucks führt. Durch diese Austreibungs- oder Presswehen wird das Kind mit dem vorangehenden Teil immer weiter in das dehnbare Weichteilansatzrohr hinein geschoben, bis es schließlich in der Vulva sichtbar wird, in jeder Wehenpause jedoch immer wieder zurückgeleitet. Schließlich bleibt der vorangehende Teil auch in der Wehenpause sichtbar und tritt aus.

 

Bei vorderer Hinterhauptslage (häufigste Lage) erscheinen als erstes die die kleine Fontanelle bedeckende, gefältelte Kopfhaut, dann Scheitel, Stirn und Gesicht. Nach kurzer Pause erfolgt eine Drehung des Kopfes als Folge der inneren Drehung der Schultern. Nachdem zunächst die vorn liegende, dann die hinten liegende Schulter geboren sind, folgt der Rumpf zwanglos nach.

 

Mit dem Abfließen des restlichen Fruchtwassers ist die Austreibungsperiode beendet. Die das Kind noch mit der Mutter verbindende Nabelschnur wird zwischen zwei Unterbindungen durchtrennt und das Kind damit von der Mutter entbunden.

Die Nachgeburtsperiode

In der Nachgeburtsperiode (Dauer etwa 30 Min.) wird unter dem Einfluss der Nachgeburtswehen die Plazenta von der Gebärmutterwand gelöst. Die Ablösung führt zur Eröffnung von Gefäßen und zu einem damit verbundenen Blutverlust von 250 ml bis 300 ml. Durch die erste kräftige Uteruskontraktion wird die abgelöste Plazenta in die Scheide ausgestoßen, und die eröffneten Gefäße werden abgeklemmt; gleichzeitig wird durch einen vermehrten Zerfall von Blutplättchen der Verschluss der Gefäße mit Thromben erreicht. Die Fruchthüllen werden durch die tiefertretende Plazenta von der Uteruswand abgezogen und folgen ihr bei der Ausstoßung. Damit ist die Nachgeburtsperiode bzw. die Geburt beendet.

 

Die mächtig erweiterte Gebärmutter und der Geburtsweg werden in der Folgezeit (Wochenbett genannt) wieder zu normaler Größe zurückgebildet. Bei nichtstillenden Frauen kommt nach ungefähr 6 Wochen der Menstruationszyklus wieder in Gang, bei Stillenden oft erst nach Beendigung der mehr oder weniger langen Stillperiode

 

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