Informationen zur Gehirnerschütterung

Gehirnerschütterung behandeln

Im Kopf des Menschen sind viele wichtige Sinnesorgane vorhanden, daher ist mit Kopfverletzungen immer vorsichtig umzugehen. Gehirnerschütterungen kommen im Alltag nicht selten vor und Erwachsene und Kinder sind davon gleichermaßen betroffen. Kinder erleiden sie oft beim Spielen oder kleineren Rangeleien. Ebenfalls kommt sie oft bei einem Unfall im Straßenverkehr, im Beruf oder im Haushalt vor. Auch bei einigen Sportarten, wie z.B. Boxen oder Kampfsport, sind Gehirnerschütterungen nicht selten.

 

Mit dem Begriff Gehirnerschütterung wird eine leichte Schädigung des Gehirns bezeichnet. Medizinisch gesehen handelt es sich dabei um ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma, welches durch einen Schlag oder Sturz auf den Schädel ausgelöst wird und für einen kurzen Moment das Gehirn in seiner Funktion stört.

 

Einige Betroffene verlieren dabei kurzzeitig das Bewusstsein. In einigen Fällen kann es auch zu Symptomen wie Gedächtnisverlust kommen. Die meisten Betroffenen leiden aber nur unter Kopfschmerzen, allgemeinem Unwohlsein und einem kurzzeitigen Gedächtnisverlust.

 

Bei einer leichten Gehirnerschütterung klingen die Symptome schon nach wenigen Tagen wieder ab und es bleiben im Allgemeinen keine bleibenden Schäden zurück, während es bei der mittleren und schweren Gehirnerschütterung durchaus zu ernsten Komplikationen und dauerhaften Schäden kommen kann. Grundsätzlich sollte daher bei Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ein Arzt konsultiert werden, da eine Gehirnerschütterung, je nach Schweregrad der Erschütterung, potentiell als lebensbedrohlich gilt.


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Ursachen und Symptome von Gehirnerschütterung

Das Gehirn schwimmt in der Hirnflüssigkeit (Liqour) im Schädel. Diese verhindert normalerweise ein Anschlagen an den Schädelknochen oder auch Druckschäden, die durch ein Aufliegen auf dem Schädelknochen entstehen würden. Durch einen heftigen äußeren Stoß wird das Gehirn ruckartig zuerst in eine Richtung beschleunigt und schlägt an dem Schädelknochen an, wenn die Bewegung durch den Aufprall des Betroffenen abrupt gestoppt wird. Durch den Anprall an dem Schädelknochen wird das Gehirn in seiner Funktion kurzzeitig gestört.

 

Durch die dabei entstehende Beeinträchtigung der Nervenbahnen kann der Betroffene kurzzeitig seine koordinativen Fähigkeiten, sein Bewusstsein und seinen Gleichgewichtssinn verlieren. Meistens beschränken sich die Symptome aber auf Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und allgemeines Unwohlsein. Im Normalfall erholt sich das Gehirn innerhalb einer halben Stunde. Es kann aber auch vorkommen, dass sich die Symptome erst nach einigen Stunden zeigen.

 

Die unterschiedlichen Schweregrade werden mit Hilfe der sogenannten Glasgow-Koma-Skala eingeteilt. Bei der leichten Gehirnerschütterung hat der Betroffene meist nur kurzzeitig das Bewusstsein verloren, er hat mit Übelkeit und Erbrechen zu kämpfen und unter Umständen eine anterograde Amnesie erlitten, d.h. er kann sich an den eigentlichen Unfall nicht mehr erinnern. Bei der mittleren Gehirnerschütterung sind die genannten Symptome verstärkt und die Amnesie kann sich auch auf den Zeitraum vor dem Unfall erstrecken. Das ist ein Zeichen dafür, dass das Gehirn schwerere Schäden erlitten hat. Bei der schweren Gehirnerschütterung sind die Symptome nochmal verstärkt und die Betroffenen verlieren immer wieder das Bewusstsein bzw. sind lange bewusstlos. Im Extremfall kann die Bewusstlosigkeit bis zum Koma führen.

Therapie von einer Gehirnerschütterung

Da die Gehirnerschütterung ein von außen einwirkendes Unfallereignis ist, gibt es keine Möglichkeit der Vorsorge. Hat eine Person einen schweren Schlag auf den Schädel erlitten, sollte von einer Gehirnerschütterung ausgegangen werden. Treten dann noch die Symptome auf, muss der Betroffene von einem Arzt untersucht werden, da eine schwerere Verletzung des Gehirns nicht ausgeschlossen werden kann. Dieser kann dann anhand der Glasgow-Koma-Skala den Schweregrad feststellen und gegebenenfalls den Schädel röntgen oder eine Computer-Tomographie veranlassen, um äußerlich nicht sichtbare Schädel-Hirn-Verletzungen auszuschließen.

 

Bei einer leichten Gehirnerschütterung wird der Betroffene meistens 48 Stunden unter ärztliche Aufsicht gestellt. Dabei soll jede Anstrengung vermieden werden, besonders körperliche und hirnanregende Tätigkeiten. Selbst so einfache Dinge wie lesen oder fernsehen werden Betroffenen nicht empfohlen. Im Normalfall erholt sich das Gehirn von dem Trauma innerhalb kurzer Zeit und der normale Alltag kann wieder aufgenommen werden. Bei mittleren Gehirnerschütterungen wird der Betroffene in ein Krankenhaus eingewiesen, da die Verletzungen zu Kreislaufproblemen und komatösen Zuständen führen kann. Bei der schweren Gehirnerschütterung sind im Allgemeinen noch andere Verletzungen zu behandeln, daher ist auch hier der Krankenhaus-Aufenthalt obligatorisch.

 

Bei mehrfachen Gehirnerschütterungen, wie sie z.B. bei Boxern vorkommen, können die Verletzungen langfristig zu einer Demenz führen.

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