Informationen zur Hirntumor

Hirntumor

Mit dem Begriff Hirntumor werden sowohl gutartige als auch bösartige Geschwulste im Schädel bezeichnet, die direkt aus dem Gewebe oder den Hirnhäuten entstehen. Das sind die primären Hirntumore. Daneben gibt es noch die Hirnmetastasen, die indirekt durch Streuung eines Tumors, der in einer anderen Körperregion entstanden ist, im Gehirn entstehen. Mit den Begriffen gutartig und bösartig wird schon eine erste grundlegende Unterteilung der Tumore vorgenommen. Gutartige Tumore wachsen langsam und sind vom gesunden Gewebe abgegrenzt. Die bösartigen Tumore wachsen schnell und völlig unkontrolliert in das gesunde Gewebe hinein und zerstören es dadurch.

 

Im Gegensatz zu allen anderen Krebserkrankungen tritt der Hirntumor bei Kindern relativ oft auf. Bei Erwachsenen zählt diese Krankheit eher zu seltenen Krebsleiden. In den westlichen Industrienationen erkrankt ungefähr einer von 10.000 Menschen daran, aber eine spezielle Risikogruppe konnte noch nicht ausgemacht werden, da es auch keine genauen Erkenntnisse über den Auslöser für die Erkrankung gibt. Einen Hirntumor bemerken die Betroffenen im Allgemeinen erst, wenn er schon weit fortgeschritten ist, da zu Beginn der Erkrankung die gesunden Hirnareale die Aufgaben der geschädigten übernehmen und es somit erst später zu den typischen Symptomen kommt.


Suchen Sie in unserer Datenbank:

Ursachen und Symptome von Hirntumor

In den westlichen Industrienationen erkrankt ungefähr einer von 10.000 Menschen an einem Hirntumor, aber eine spezielle Risikogruppe konnte noch nicht ausgemacht werden, da es auch keine genauen Erkenntnisse über den Auslöser für die Erkrankung gibt. Die erbliche Veranlagung scheint keinen Einfluss zu haben, ebenso wie ein ungesunder Lebensstil. Schädliche Umwelteinflüsse, seelische Leiden oder Stress begünstigen den Ausbruch der Krankheit ebenso wenig. Auch konnte noch kein medizinischer Beweis erbracht werden, dass ein Hirntumor die Folge eines Schädel-Hirn-Traumas ist.

Die Symptome für einen Hirntumor sind oftmals nicht charakteristisch und gleichen denen einer völlig anderen Erkrankung. Dazu gehören unter anderem häufige Kopfschmerzen, Wesensveränderungen, steigende Vergesslichkeit.

 

Wenn bestimmte Ausfallerscheinungen wie Lähmungserscheinungen, Sprach- oder Bewegungsstörungen sowie auch Sehprobleme einsetzen, kann die Lage des Tumors recht genau bestimmt werden. Ein sehr häufig auftretendes Symptom sind Kopfschmerzen, die immer stärker werden und sich mit den klassischen Medikamenten kaum oder gar nicht lindern lassen. Da der Hirntumor eine Schwellung des rundum gut durchbluteten Gewebes verursacht, sind die Kopfschmerzen besonders nachts verstärkt. Das liegt daran, dass durch die liegende Position die Blutmenge im Kopf ansteigt und so ein höherer Druck ausgeübt wird.

 

Weitere Symptome können Wesensveränderungen sein, die dann von nahestehenden Personen wahrgenommen werden. Bei jedem vierten Betroffenen kommen noch Krampfanfälle (epileptische Anfälle) hinzu.

Therapie von einem Hirntumor

Da die Ursachen nicht genau bekannt sind, ist die Vorsorge nicht möglich. Eine gesunde Lebensweise, die Vermeidung unnötiger Strahlungsbelastungen und regelmäßige Bewegung sind empfehlenswert, aber noch keine Garantie, nicht an einem Hirntumor zu erkranken.

 

Bei der Therapie steht die operative Entfernung des kranken Gewebes im Vordergrund. Dafür ist aber auch eine genaue Abschätzung des Risikos notwendig, da eine Verletzung von gesundem Hirngewebe ernste Folgen nach sich ziehen kann. Liegt der Hirntumor in der Nähe des Hirnstamms, ist eine Operation fast nicht möglich, da in diesem Teil des Gehirns grundlegende Vorgänge wie die Atmung im Körper gesteuert werden.

 

Sollte der Hirntumor nicht oder nicht gänzlich entfernt werden können, wird auf die Strahlentherapie zurückgegriffen. Bei dieser Methode wird der Hirntumor einer erhöhten Strahlendosis ausgesetzt mit dem Ziel, ihn zu schädigen und damit zu schrumpfen. Die Methode hat allerdings teilweise schwere Nebenwirkungen wie beispielsweise Haarausfall, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit. Die Nebenwirkungen sind allerdings im Allgemeinen nicht chronisch und klingen nach Absetzung der Behandlung wieder ab.

 

Die dritte Möglichkeit der Therapie stellt die Chemotherapie dar. Sie bietet nur bei bestimmten Tumoren eine Chance auf Heilung, allerdings ist sie für Kinder besser geeignet als die Bestrahlung. Die Substanzen werden dem Erkrankten entweder direkt in das Nervenwasser (Liquor) über einen Einstich in den Rückenmarkskanal (Lumbalpunktion) gespritzt oder über das Blut (intravenös) verabreicht.

 

Die Heilungsaussichten sind unterschiedlich. Bei einem gutartigen Hirntumor, der leicht erreichbar ist, bestehen gute Chancen. Bei aggressiven bösartigen Varianten kann es immer wieder zu neuen Ausbrüchen kommen. Daher ist die regelmäßige Nachsorge in jedem Fall sehr wichtig.

Fit ab 50

Richtig versorgt, dann auch fit mit 50.

Hier einmal reinschauen

Enkelsparplan

Die richtige Vorsorge für Ihren Enkel.

Enkelsparplan hier!

Darmreinigung

Gesundheit kommt von innen.

Darmreinigung!

Zellbehandlung

Wenn die Zellen geschädigt sind, kann Salvestrole unterstützend helfen.

Hier gleich bestellen!