Gestose richtig behandeln

Hilfe bei Gestose

Das Wort Gestose heißt ‚“gestörte Schwangerschaft“. Über viele Jahrhunderte haben sich immer wieder neue Begriffe für diese Krankheit entwickelt. In den letzten Jahren ist man dazu übergegangen, diese Erkrankung als multifaktorelle Erkrankung einzustufen, d.h. mehrere Faktoren spielen bei der Gestose eine Rolle. Aufgrund der Vielzahl der Begriffe und der Vielzahl von Störungen ist die Krankheit aber auch heute noch schwierig zu beschreiben und zu therapieren. Die meisten Störungen beginnen in der 28. SSW (Schwangerschaftswoche) und verstärken sich in kurzer Zeit.

 

Die Störungen können dazu führen, dass die Schwangerschaft nicht mehr normal verläuft und eine vorzeitige Geburt des Kindes notwendig wird. Aufgrund der rapiden und schwerwiegenden Störungen ist eine genaue und stetige Überwachung eines Arztes oder in einer Klink notwendig. Neben anderen sind diese Komplikationen anzutreffen: erhöhter Blutdruck mit Eiweißausscheidungen (Präeklampsie),  schwangerschaftinduzierter Bluthochdruck, epilepsie-ähnliche Anfälle (Eklampsie) oder auch die Propfgestose, die einen weiteren Blutdruckanstieg mit Eiweißausscheidungen bezeichnet. Es gibt noch keinen genauen Hinweis darauf, was der eigentliche Auslöser der Gestose ist. Auch Krankheitserreger haben offenbar keinen Einfluss. Bei der klassischen Gestose (auch EPH-Gestose genannt) und ihren Symptomen Ödeme (Edema), Eiweiß im Urin (Proteinurie) und erhöhtem Blutdruck (Hypertonie), wird eine Mangelernährung als Auslöser vermutet.


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Gestose - Symptome und Diagnose

Die Ursachen für eine Gestose sind noch nicht eindeutig geklärt. Die Präeklampsie, als eine der Erscheinungen der Gestose, ist für 5% der Frühgeburten verantwortlich, aber der Auslöser ist unbekannt. Man weiß bisher nur, dass die Erkrankung in der Plazenta ihren Ursprung hat. Der extreme Blutdruckanstieg kann schwere Nierenschäden bei der Mutter zur Folge haben. Viele Vermutungen wurden aufgestellt, die die Gestose erklären sollten. Von einer Neigung der Gefäße zum Verkrampfen bis zu Immunreaktionen, hat man viele Theorien und Thesen aufgestellt, aber bisher noch keine schlüssig beweisen können. Im Kern scheint es aber, dass der Körper der Frau mit den verschiedenen notwendigen Anpassungen an die Schwangerschaftssituation überfordert ist und es deshalb zu einer Gestose kommt. Weitere Folgen der Erkrankung können Funktionsstörungen in anderen Organen der werdenden Mutter sein, die bis zu einer Beeinträchtigung des Stoffaustauschs zwischen Mutter und Kind reichen.

 

Es scheint eine Reihe von Risikofaktoren zu geben, die den extremen Blutdruckanstieg während der Schwangerschaft zu begünstigen scheinen. Unter anderem sind das Übergewicht (BMI von mehr als 35), eine bestehende Diabetis, eine Nierenerkrankung und Präeklampsie in einer vorherigen Schwangerschaft.

 

Als eines der Symptome einer Gestose steigt der Blutdruck auf erhöhte Werte. In Ruhe werden dann Werte von 140 zu 90 gemessen. Bei der Präeklampsie kommen dann noch vermehrte Eiweißausscheidungen über den Urin sowie Ödeme hinzu. Die Präeklampsie kann in einer schweren Form auch das HELLP-Syndrom auslösen, welches sich durch starke Schmerzen im Oberbauch äußert und neben einer Störung der Blutgerinnung auch schwere Leberschäden verursachen kann.

Therapie und Heilungschancen bei Gestose

Die Gestose kann durch Medikamente behandelt werden, erfordert aber aufgrund der vielen verschiedenen Ausprägungen der Komplikationen grundsätzlich eine angemessene und individuelle Therapie. Die früher vorgenommenen Maßnahmen wie Reis-/Obsttage, salzarme Ernährung und Reduzierung der Flüssigkeitszufuhr eher eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes herbeiführten, statt ihn zu verbessern.

 

Im Extremfall muss die Schwangerschaft bei einer Gestose durch Holen des Kindes abgebrochen werden um eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Mutter und eine Gefährdung des Kindes, zu verhindern. Liegt nur ein erhöhter Blutdruck vor, kann dieser durch Arbeitsfreistellung und Medikamente therapiert werden. Allerdings kann durch die Blutdrucksenkung eine Verschlimmerung der Gestose nicht verhindert werden. Kommt es zu einer Präeklampsie muss die Behandlung im Krankenhaus vorgenommen werden, um die entscheidenden Werte wie Blutdruck, Gewicht und Eiweißausscheidungen genau überwachen zu können. Auch hier wird der Blutdruck über Medikamente gesenkt und die übermäßigen Eiweißausscheidungen durch eine eiweißhaltigere Ernährung ausgeglichen. Beim HELLP-Syndrom wird versucht die Störungen in der Blutgerinnung durch Heparin zu bremsen und das Kind schnellstmöglich zu entbinden, um diese lebensbedrohliche Situation zu beenden. Dies wird meist nicht vor der 28. SSW gemacht, da dann die Überlebensfähigkeit des Kindes sicher ist.

 

Im schwereren Verlauf der Präeklampsie, der sogenannten Eklampsie, kommen zu den bestehenden Symptomen noch epilepsie-ähnliche Bewusstseinsstörungen vor, die aber mit Medikamenten weitestgehend verhindert werden können.

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