Gingivitis (Zahnfleischentzündung)

Zaahnarzt Gingivitis (Zahnfleischentzündung)

Zähne sind für die Verdauung sehr wichtig. Sie zerkleinern die Nahrung zu einem Brei, der dann im Magen und den Verdauungsorganen weiterverarbeitet wird. Die Gingivitis ist eine meistens schmerzlose Entzündungen des Zahnfleisches, die aber nicht zu verwechseln ist mit der Parodontitis, bei der Zahnhalteapparat an sich angegriffen wird. Im Allgemeinen wird eine Gingivitis durch Bakterien ausgelöst, die sich im Mundraum aufgrund mangelnder Mundhygiene ausbreiten. Gesundes Zahnfleisch hat eine leicht rosa Farbe und füllt die Zahnzwischenräume aus. Zu Beginn der Entzündung ist das Zahnfleisch nur gerötet und angeschwollen, aber im weiteren Verlauf führen selbst leichteste Berührungen zu Zahnfleischbluten. Die meisten Betroffenen gehen erst dann zum Zahnarzt, der dann die Gingivitis anhand der Symptome schnell diagnostizieren kann.

Wird diese Entzündung nicht behandelt, sind irreparable Zahnschäden die Folge, da sich eine Parodontitis entwickeln kann, die zum Verlust der Zähne führt. Die Gingivitis gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Zahnraums und in Deutschland leidet fast jeder vierte Erwachsene daran. Die Erkrankung an sich lässt sich allerdings gut und erfolgreich innerhalb weniger Wochen behandeln. Dabei werden zuerst die vorhandenen Zahnbeläge oder Zahnstein beseitigt. Der Zahnbelag besteht aus Bestandteilen des Speichels, Stoffwechselprodukten der Bakterien und Nahrungsresten. Um ein Wiederauftreten einer Gingivitis vorzubeugen sollte von den Betroffenen in der Folge auf eine umfassende und regelmäßige Mund- und Zahnpflege geachtet werden. 


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Gingivitis (Zahnfleischentzündung) - Symptome und Diagnose

Die Ursache der Gingivitis sind meistens Bakterien an der Zahnoberfläche. Regelmäßige Zahnpflege verhindert eine Ansammlung dieser Bakterien. Nicht entfernt vermehren sich die Bakterien und bilden dann die sogenannte Plaque am Zahnfleischrand und dem Zahn selbst. Diese Plaque kann dann mineralisieren und wird damit zu Zahnstein. Die von den Bakterien abgesonderten Stoffe führen am Zahnfleischrand zu entzündlichen Prozessen. Diese Stoffe sind unter anderem Endotoxine, die in den Körper eindringen.

Das körpereigene Immunsystem reagiert dann mit der Entzündung. Das Zahnfleisch rötet sich, schwillt an und schon kleinste Berührungen können zu Zahnfleischbluten führen. Neben den Bakterien können auch Verletzungen des Zahnfleisches die Ursache einer Gingivitis sein. Andere Risikofaktoren sind unter anderem hormonelle Einflüsse während der Schwangerschaft, Vitamin-C-Mangel, Unterernährung, Karies und Rauchen sein. Typische Symptome sind gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch. Dadurch umfasst das Zahnfleisch die Zähne nicht mehr fest genug und beginnt sich zu lockern. Schmerzen treten im Normalfall nicht auf, daher werden diese Symptome von den Betroffenen zuerst gar nicht wahrgenommen. Erst wenn das Zahnfleischbluten einsetzt, bemerken die Betroffenen die Veränderungen und suchen einen Arzt auf. Wichtig ist es, dass die Gingivitis aufgehalten wird um die Folgeschäden, wie Verlust der Zähne, zu verhindern.

Gingivitis (Zahnfleischentzündung) - Ursachen, Therapie und Prophylaxe

Für eine erfolgreiche Therapie werden die Zähne zuerst von sämtlichen Zahnbelägen und Zahnstein befreit. Antibakteriell wirkende Mundspülungen helfen im weiteren Behandlungsverlauf dabei, die Zahl der Bakterien im Mundraum zu verringern. Der Betroffene sollte nach der erfolgreichen Behandlung auf eine regelmäßige und gründliche Mundhygiene achten, um einen erneuten Ausbruch der Gingivitis zu verhindern. Sollte die Behandlung nicht erfolgreich sein, liegen wahrscheinlich andere Umstände vor, die die Heilung behindern. Diese Faktoren sollten dann ebenfalls behandelt werden.

Bei richtiger Behandlung heilt die Entzündung innerhalb von wenigen Tagen aus und das Zahnfleischbluten lässt nach. Ist das Zahnfleisch durch mechanische Ursachen verletzt worden, heilt diese Verletzung ebenfalls in kurzer Zeit aus. Mechanische Verletzungen entstehen meistens, wenn zu fest geputzt wird, die Zahnborsten also durch den Druck in das Zahnfleisch einschneiden. Eine nicht behandelte Gingivitis kann in kürzester Zeit einen chronischen Verlauf nehmen. Der gesamte Zahnapparat ist gefährdet, wenn sich in Folge der chronischen Gingivitis eine Parodontitis entwickelt. Durch die Lockerungen können im Extremfall die kompletten Zähne ausfallen.

 

Vorbeugen lässt sich die Gingivitis durch eine regelmäßige und gründliche Mundhygiene. Zweimal täglich Zähneputzen und auch die Reinigung der Zahnzwischenräume können schon vollkommen ausreichend sein. Die Bakterienschicht kann sich dann nicht ausbilden und Zahnstein kann sich nur schwer entwickeln. Damit sinkt dann auch die Belastung des Zahnfleisches durch die abgesonderten Endotoxine. Mundspülungen können die übermäßige Entstehung der Bakterien ebenfalls verhindern, doch sollten Betroffene hier Vorsicht walten lassen, da einige Spülungen zu Geschmacksirritationen und Zahnverfärbungen auslösen können.

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