Grüner Star – Informationen, Vorsorge und Behandlung

Behandlungen beim Augenarzt

Das Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, ist der Oberbegriff für Augenerkrankungen, die den Verlust von Nervenfasern im Auge und bei zu später oder gar keiner Behandlung die Erblindung des betroffenen Auges zur Folge haben. Experten unterscheiden hierbei zwischen Offenwinkelglaukomen und Engwinkelglaukomen. Die am häufigsten auftretende Glaukomart sind die primären Offenwinkelglaukome. Diese Art des Glaukoms schädigt den Sehnerv langsam, aber dauerhaft. Die Betroffenen haben zunächst keine Beschwerden. Einer weitere Art sind akute Glaukome, die eine sofortige Behandlung vonnöten machen.

 

Außerdem gibt es noch angeborene Glaukome und Sekundärglaukome, die aus anderen Augenkrankheiten resultieren. Laut Statistik sind etwa ein bis zwei Prozent der deutschen Bevölkerung von einem Glaukom betroffen, wobei die Dunkelziffer wesentlich höher liegt.  Ein höheres Lebensalter sowie eine familiäre Vorbelastung, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Entzündungen am Auge, Kurzsichtigkeit sowie Behandlungen mit Kortison können dazu führen, dass ein erhöhtes Risiko besteht, an einem primären Offenwinkelglaukom zu erkranken. Ein akutes Glaukom entsteht im Gegensatz dazu eher bei Patienten mit einem zu kurzen Augapfel, der häufig bei weitsichtigen Menschen auftritt sowie bei einer familiären Vorbelastung.

 

Das primäre kongenitale Glaukom entsteht wahrscheinlich durch erbliche Veranlagung, wobei es hier noch keine endgültigen Forschungsergebnisse gibt. Glaukome bilden eine der häufigsten Ursache für Erblindung, sowohl in Industriestaaten als auch in Entwicklungsländern. Als bekanntester Risikofaktor wird ein erhöhter Augeninnendruck angegeben.


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Diagnose und Behandlung bei Grünem Star

Zur Diagnose von Glaukomen werden verschiedene Tests durchgeführt, unter anderem die Messung des Augeninnendrucks. Hierbei wird die Krafteinwirkung gemessen, die für eine Abplattung der Hornhaut benötigt wird. Je höher die Kraft, die hierfür benötigt wird, desto höher ist der Augeninnendruck und somit auch das Risiko, an einem Glaukom zu erkranken. Werden bei einer Untersuchung Schäden am Sehnerv festgestellt, die durch ein Glaukom entstanden sein könnten, muss zunächst der Augeninnendruck dauerhaft gesenkt werden. Der Druck im Auge entsteht dadurch, dass der Ziliarkörper im Inneren des Auges permanent Flüssigkeit (das so genannte Kammerwasser) produziert, die den vorderen Teil des Augapfels ausfüllt. Wenn dieses Kammerwasser nicht mehr abfließen kann, erhöht sich der Druck im Augapfel.

 

Dieser Druck ist von Patient zu Patient unterschiedlich und muss durch Kontrollen erst festgestellt und durch entsprechende Behandlung unterschritten werden. Hierzu wird zunächst die lokale Behandlung durch Augentropfen, später in Kombination mit anderen Medikamenten in Betracht gezogen. Zur medikamentösen Behandlung werden unter anderem Betablocker, Cholinergika, Alpha-2-Adrenorezeptor-Agonisten sowie Carboanhydrasehemmer oder Prostaglandine eingesetzt. Hierbei handelt es sich überwiegend um lebenslange Therapien. Ist es nicht mehr möglich, durch medikamentöse Behandlung Linderung zu erzielen, wird eine operative Therapie in Betracht gezogen. Hier gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, den Ziliarkörper, der das Kammerwasser bildet, zu veröden und durch die Narbenbildung weiterhin das Kammerwasser abfließen zu lassen, wodurch eine Senkung des Innendrucks bewirkt wird. Des Weiteren kann man durch eine Laseranwendung am Kammerwinkel den Abfluss des Kammerwassers verbessern und die Passage des Kammerwassers von der hinteren in die vordere Kammer bewirken, indem man eine Öffnung in der äußeren Regenbogenhaut schafft.

 

Ebenso ist eine Senkung des Augeninnendrucks durch eine Kataraktoperation möglich. Durch die Entfernung der Linse und Einsatz einer künstlichen Linse wird die Vorderkammer vertieft, wodurch der Augeninnendruck sinken kann. Eine Ausnahme bilden die akuten Glaukome, bei denen eine kontinuierliche Behandlung weniger von Nutzen ist. Klagt ein Patient über Schmerzen und Sehstörungen und ist das Auge hart und gerötet, muss das Glaukom sofort behandelt werden. Geschieht dies nicht, kann das akute Glaukom schnell zur Erblindung führen.

Vorsorge und Prophylaxe bei Grünem Star

Um eine Entstehung des Grünen Star zu vermeiden, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen vonnöten, um die Erkrankung noch im Frühstadium zu erkennen und eventuelle Beeinträchtigungen zu vermeiden. Gerade nach Augenverletzungen ist es ratsam, regelmäßig Messungen des Augeninnendrucks durchzuführen. Eine Fortschreiten der Krankheit und die damit verbundene Erblindung kann nur verhindert werden, wenn das Glaukom rechtzeitig behandelt wird. Augenärzte empfehlen ab dem 40. Lebensjahr alle drei bis fünf Jahre eine Untersuchung auf Glaukome. Wer bereits unter Beschwerden leidet oder einer Risikogruppe angehört, sollte sich entsprechend öfter testen lassen. In diesen Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse diese Untersuchungen.

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