Informationen zu Hammerzeh

Informationen zu Hammerzeh

Bei einem sogenannten Hammerzeh hat der Zeh, wie der Name schon andeutet, seine gerade Form verloren und ist deformiert. Das Mittelglied ist dabei nach oben gebogen und das Endglied hammerartig nach unten. Diese Zehenfehlstellung ist oft begleitet von einer Fehlstellung der Großzehe. Ein Hammerzeh ist in den seltensten Fällen angeboren, sondern er entwickelt sich über Jahre durch das Tragen von zu engem Schuhwerk oder nach einem Unfallereignis.

Der Hammerzeh ist eine der häufigsten Zehendeformationen. Anfangs ist es nur eine leichte Fehlstellung, welche sich aber über die Jahre immer weiter verstärkt. Wird der Hammerzeh frühzeitig erkannt, kann man diesen mit konservativen (nicht operativen) Methoden behandeln. Allerdings kann diese Behandlung in den meisten Fällen die Ausbildung der Hammerzehe nur aufschieben und nicht verhindern. Im weiteren Verlauf oder auch früher, wenn die Fehlstellung unbehandelt bleibt, versteift sich die Fehlstellung immer weiter und kann nur noch mit einem operativen Eingriff und entsprechender Nachbehandlung beseitigt werden.

Bei einem leiden die Betroffenen im Verlauf immer öfter unter Hühneraugen und Druckstellen am Fuß. Auch haben viele mit den ästhetischen Auswirkungen der Erkrankung zu kämpfen. Bei dem Hammerzeh steht die betroffene Zehe höher heraus, daher wird auch die Auswahl von passendem Schuhwerk immer schwieriger. Auf einem Röntgenbild kann man die Fehlstellung eindeutig erkennen.



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Symptome und Diagnose eines Hammerzeh

Die Ursache für einen Hammerzeh ist oftmals verschieden. Nur in absolut seltenen Fällen ist er angeboren. In der Mehrzahl der Fälle ist das jahrelange Tragen von zu engem Schuhwerk die Ursache für die Fehlstellung. Auch zu hohe Absätze können dazu führen. Bei zu engen Schuhen, haben die Zehen nach vorne keinen Platz und stoßen innen gegen die Schuhspitze. Um dem beständigen Druck zu entgehen und Wundstellen zu verhindern, verkrümmen sich die Zehen. Hält dieser Zustand über Jahre an und kommt erschwerend noch ein Bewegungsmangel hinzu, verkümmern letztlich die Muskeln, die für die Streckung der Zehen zuständig sind. Andere Fußfehlstellungen wie Plattfuß und Knickfuß führen ebenfalls zu einer Fehlstellung der Zehen und es kann sich ein Hammerzeh bilden. Neben diesen Ursachen können aber auch Unfälle, neurologische Störungen oder eine Erkrankung Ursache sein.

 

Neben den rein ästhetischen Problemen, die die Betroffenen mit der Fehlstellung haben, treten teilweise auch Beschwerden auf, die ein normales Leben einschränken. Durch diese Fehlstellung kommt es zu Druckstellen und Hühneraugen, die sehr schmerzhaft sein können. Die verkrümmten Zehen steigen weiter in die Höhe und sie stoßen und scheuern gegen die Schuhdecke, was zu weiteren Wundstellen und Schmerzen führt. Da der Hammerzeh oft von anderen Fußfehlstellungen begleitet wird, führen deren Symptome ebenfalls zu einer weiteren Einschränkung der Lebensqualität für die Betroffenen.

Ursache, Therapie und Prophylaxe bei Hammerzeh

Als Therapie bei einem Hammerzeh sind sowohl konservative als auch operative Maßnahmen möglich. Wobei in der Mehrzahl der Fälle eine zuerst konservativ geführte Therapie nicht auf Dauer erfolgreich ist und letztlich dann doch eine Operation der betroffenen Zehe notwendig ist. Entscheidend ist es, die Ursache der Fehlstellung zu beseitigen, weil sich ansonsten die Zehe immer weiter verformt.

 

Mit der konservativen Therapie wird grundsätzlich eine Behandlung begonnen. Dabei wird versucht, die Fehlstellung durch den Einsatz von Hilfsmitteln wie Schienen und Zügelverbände auszugleichen. Mit Zehengymnastik wird ein weiterer Rückgang der Streckmuskulatur verhindert und durch passende Einlagen und Polsterung wird den Füßen wieder mehr Platz in bequemen Schuhen aus weichem Leder verschafft. Die Druckstellen und Hühneraugen werden durch Medikamente  und Vermeidung der Ursachen bekämpft. Ist dann letztlich doch eine Operation unabwendbar, hat diese eine hohe Erfolgsquote.

 

Die Fehlstellung wird korrigiert und durch eine Teilentfernung des Zehenknochens wird die passive Sehnenspannung entlastet. Mit Hilfe der Operation kann der Hammerzeh dauerhaft beseitigt werden. In der Nachbehandlung wird der Zeh dann meistens mit einem Draht oder einem Verband für wenige Wochen fixiert, damit er in seiner gewünschten Position verbleibt. Danach kann der Fuß wieder voll belastet werden. Verhindern lässt sich ein Hammerzeh durch die Wahl des richtigen Schuhwerks begleitet durch Fußgymnastik. Beim Laufen sollte man auf ein korrektes Abrollen der Füße über die Zehen achten. Diese sollten sich dabei nicht einrollen.

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