Zusammensetzung und Erkrankungen der Hand

Erkrankungen der Hände

Ebenso wie auch der Fuß, besteht die menschliche Hand aus drei Abschnitten. Es handelt sich hierbei um die Handwurzel, die Mittelhand und die Finger. Außerdem besteht das komplexe Greifwerkzeug aus vielen Muskeln, Sehnen und Nerven. Die Hand hat 27 Knochen. Die Handwurzel besteht aus dem Kahnbein, dem Mondbein, dem Erbsenbein, dem Kopfbein, dem großen und dem kleinen Vieleckbein, dem Hakenbein und dem Dreieckbein. Die fünf Finger beinhalten insgesamt 14 Fingerknochen, davon zwei für den Daumen und je drei für die vier Finger. Durch ihren komplexen Aufbau ist die menschliche Hand anfällig für Erkrankungen. Im Folgenden werden Informationen über die häufigsten Erkrankungen der Hand zusammengestellt.


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Übersicht über die häufigsten Erkrankungen der Hand

Die häufigste Erkrankung der Hand ist sicherlich die Sehnenscheidenentzündung. Die Sehnenscheidenentzündung entsteht meistens durch eine Überbelastung aufgrund bestimmter beruflicher oder sportlicher Tätigkeiten. Sie kann aber auch als Folge einer Zerrung oder Quetschung der Hand oder durch Fehlhaltungen der Hand auftreten. Die Behandlung der Sehnenscheidenentzündung erfolgt anfangs durch Ruhigstellung mittels Gipsverband oder mit einer Schiene, die mit Klettverschluss verschlossen wird. Zur Unterstützung können außerdem kühlende und abschwellende Salben verschrieben werden. Ist die Sehnenscheidenentzündung bereits weiter fortgeschritten oder sogar chronisch, kann man auch eine Operation in Betracht ziehen, bei der die entzündeten Sehnenscheiden und eventuell vorhandene Überbeine entfernt werden.

 

Eine andere, sehr häufig auftretende Erkrankung der Hand ist das Karpaltunnelsyndrom. Es wird durch eine nicht erklärbare Enge im Karpaltunnel hervorgerufen. Die Ursache für diese Enge könnte eine Sehnenscheidenentzündung sein, durch die ein Druckanstieg im Karpaltunnel entsteht. Weitere mögliche Ursachen können Verletzungen wie Zerrungen oder Brüche im Handgelenk, altersbedingte Verschleißerscheinungen, rheumatische Erkrankungen oder auch Gewichtszunahme und Wassereinlagerungen während der Schwangerschaft sein. Betroffene berichteten über Symptome, die von Kribbeln in den Händen bis hin zum Einschlafen der gesamten Hand oder auch einzelner Finger reichen, die bei bestimmten Positionen des Handgelenkes auftauchten.

 

Das Karpaltunnelsyndrom wird anfangs, ähnlich wie die Sehnenscheidenentzündung, mit einer Lagerungsschiene und Antirheumatika behandelt. Bringt diese Vorgehensweise nach etwa drei Monaten keine Besserung mit sich, sollte über eine Operation nachgedacht werden, bei der das Karpalband durchtrennt wird. Diese Operation kann ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Patienten, die unter dem Karpaltunnelsyndrom litten, berichteten nach einer Operation über einen deutlichen Rückgang der Beschwerden, besonders im Hinblick auf den beträchtlichen Nachtschmerz. Nach der Operation wird empfohlen, noch ca. drei bis fünf Tage eine Gipsschiene zu tragen und etwa drei Tage danach mit leichten Bewegungsübungen anzufangen. Ein Wiederauftreten des Karpaltunnelsyndroms nach der Operation kommt selten vor.

Schmerzen in der Hand behandeln

Eine ebenfalls weit verbreitete Krankheit ist der so genannte Tennisarm oder Tennisellenbogen. Dieser entsteht, ähnlich wie die Sehnenscheidenentzündung, durch berufliche oder sportliche Überbelastung, jedoch nicht am Handgelenk, sondern in Höhe des Ellenbogengelenks. Betroffene Patienten berichteten von Druckerlebnissen auf den betroffenen Stellen und über Schmerzen bei einer bestimmten Drehung des Unterarms. Der Tennisarm wird in der Regel durch das Anlegen von Salbenverbänden mit Schmerz- oder Sportgels oder durch Injektionen mit Entzündungshemmern oder Analgetika (Schmerzmittel). Des Weiteren wird der Arm mittels einer Oberarmgipsschiene ruhiggestellt, um eine weitere Belastung der betroffenen Stelle zu vermeiden und den Tennisarm nicht zu verschlimmern.

 

Falls die Behandlung mit Schmerzmitteln und der Oberarmschiene nicht das gewünschte Ergebnis bringt, kann man hier ebenfalls über eine Operation nachdenken. Bei der Operation muss zunächst sichergestellt werden, dass es sich wirklich um den so genannten Tennisarm handelt, Nicht selten wird dieser diagnostiziert, obwohl es sich um das Supinatorlogensyndrom, ein Nervenkompressionssyndrom, handelt. Wenn feststeht, dass es sich um einen Tennisarm handelt, kann man nach zwei Methoden operieren.

 

Bei der ersten Methode werden am äußeren Ellenbogen die Ursprünge der Muskulatur abgelöst und eventuelle knorpelige oder knochige Veränderungen entfernt. Die zweite Methode besteht in der Durchtrennung und Verödung selbst kleinster Nerven, die der Versorgung des äußeren Ellenbogenbereichs dienen. Von Chirurgen wird meistens eine Kombination aus beiden Methoden bevorzugt. Danach wird zur Ruhigstellung das Tragen einer Gipsschiene für 14 Tage verordnet, bevor mit leichten Bewegungsübungen oder, abhängig von der Schwere der Erkrankung, mit Krankengymnastik begonnen wird.

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