Die Hausstauballergie - Informationen und Hinweise

Fragen an den Hautarzt - Hausstauballergie

Die Hausstauballergie gehört neben dem Heuschnupfen zu den Allergien, die in Deutschland am häufigsten auftreten. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Hausstaubmilbenallergie, denn die Betroffenen reagieren nicht auf den Staub an sich, sondern auf die Milben, die darin leben. Der Auslöser der Allergie ist der Kot dieser Milben. Dabei zeigen die Betroffenen das ganze Jahr über Symptome, da sich das Allergen ständig in den Wohnräumen der Betroffenen befindet. Im Winter kann es sogar öfter zu Hausstauballergie kommen, da die Milben durch die Heizungsluft in den Wohnräumen absterben und dadurch besonders viele Allergene freigesetzt werden.

 

Wie bei allen Allergien ist auch die Ursache eine Abwehrreaktion des Körpers gegen bestimmte, eigentlich harmlose Stoffe. Im Fall der Hausstauballergie richtet sich diese Abwehrreaktion gegen den Kot und die verwesenden Körper von toten Hausstaubmilben. Diese Milben gehören zu den Arten Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae und sind eigentlich natürliche „Mitbewohner“.

 

Es ist außerdem noch wichtig zu wissen, dass diese Milben keine Krankheiten übertragen und entgegen der landläufigen Meinung auch nicht durch mangelnde Hygiene auftreten. Die Konzentration der Milben ist im Spätsommer und im Herbst am größten. Jedoch treten die Symptome im Winter häufiger auf. Die Ursache hierfür ist, dass im Winter die Hausstaubmilben absterben und die verwesenden Körper eine Unmenge an Allergenen an die Atemluft abgeben.


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Symptome und Diagnose einer Hausstauballergie

Wie alle Allergien macht sich auch die Hausstauballergie durch Symptome wie tränende oder juckende Augen, Husten, den so genannten Fließschnupfen, also eine Art „allergischen“ Schnupfen, der die Schleimhäute reizt und anschwellen lässt. Außerdem können Hautrötungen und –schwellungen und im schlimmste Fall auch Atemnot bis hin zum Asthma bronchiale auftreten. Besonders auffällig ist außerdem, dass die Symptome einer Hausstauballergie vor allem nachts und morgens nach dem Aufstehen verstärkt auftreten. Der erste Schritt zur Diagnose besteht darin, festzustellen, wann und wo die Symptome auftreten.

 

Wenn die Symptome Husten, Schnupfen, Niesen, tränende Augen überwiegend nachts und früh morgens auftreten, ist die Wahrscheinlichkeit einer Hausstauballergie sehr hoch. Zur Festigung der Diagnose wird ein Allergietest durchgeführt. Hierbei handelt es sich meistens um den so genannten Pricktest, bei dem die Haut am Unterarm oder am Rücken mit Testlösungen beträufelt und danach eingeritzt wird.

 

Wenn eine Hausstauballergie vorliegt, ist die Hautstelle, an der der Test durchgeführt wurde, nach etwa einer Viertelstunde gerötet und geschwollen. Dieser Test, bzw. das Ergebnis kann noch mit Hilfe einer Blutuntersuchung gefestigt werden. Dabei wird das Blut der Betroffenen auf Antikörper untersucht. In einigen speziellen Fällen hilft auch ein nasaler Provokationstest, bei dem das Allergen in die Nase eingebracht wird. Der Betroffene sollte noch eine halbe Stunde überwacht werden, da sich eine starke allergische Reaktion entwickeln kann. 

Therapie und Prophylaxe von Allergien

Die Behandlung einer Hausstauballergie zielt in erster Linie auf die Verminderung des Kontakts zum Allergen, bzw. zum Auslöser ab. Das bedeutet vor allem, die Hausstaubmilbe zu bekämpfen und den Hausstaub zu beseitigen. Zwar ist es nicht möglich, eine absolut staub- und milbenfreie Wohnung zu erreichen, jedoch ist es bei einer Hausstauballergie sehr wichtig, dagegen vorzugehen. Ein Milbentest zur Ermittlung der Milbenbelastung kann in Apotheken gekauft werden. Der erste Schritt zur Therapie besteht dann darin, das Bett allergikergerecht zu gestalten.

 

Da die Milben, die die Hausstauballergie auslösen, vor allem regelmäßig genutzte Matratzen als Lebensraum bevorzugen, ist es wichtig, als erstes dagegen vorzugehen. Hierzu wird die Matratze mit einem so genannten Encasing, einem allergendichten Matratzenüberzug aus einem wasserdampfundurchlässigen Material bezogen. Für das Bettzeug sollte außerdem milben- bzw. allergendichte Bezüge zu besorgen oder es alternativ regelmäßig bei mindenstens 60° C zu waschen. Eine andere Alternative besteht in Bettzeug, die mit Substanzen aus dem Neembaum behandelt sind.

 

Diese Substanzen hindern die Milben an der Fortpflanzung. Zur weiteren Behandlung einer Hausstauballergie stehen Milbensprays, Pulver und Waschmittelzusätze zur Verfügung. Zur Prophylaxe von Hausstauballergie kann man einige Maßnahmen ergreifen, um weitere allergische Reaktionen zu vermeiden. Hierzu gehören zum Beispiel regelmäßiges Lüften der Räume, außerdem ein Staubsauger mit speziellen Feinstaubfiltern und der Verzicht auf Staubfänger (Kissen, Stofftiere, Polstermöbel und offene Bücherregale).

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