So wird die Hecke schön und dicht

Die meisten Pflanzen, die sich für Hecken eignen, sind pflegeleicht. Sie müssen kaum Dünger, werden etwa dreimal im Jahr geschnitten. Nadel- und Laubgehölze für Hecken sind Baumarten. Sie haben somit Wurzeln, die tief ins Erdreich wachsen. Auf diese Weise nehmen sie gewöhnlich auch ausreichend natürliche Nährstoffe auf. Bei der Hecke muss nicht, wie bei etlichen anderen Gartenpflanzen, zwischendurch die Erde gelockert werden, sie brauchen auch keinen Spezialdünger für ein gesundes Wachstum. Das ist ein großer Vorteil der Hecken. Sind sie einmal gut geplant und in den richtigen Abständen gepflanzt, können sie während der meisten Zeit gut für sich selbst sorgen.

 

Eine Hecke sollte zum ersten Mal im März geschnitten werden. Das begünstigt, dass der erste Austrieb schön dicht und kräftig wird. Zum zweiten Schnitt der Hecke eignet sich die Zeit um Ende Juni und Anfang Juli. Dann kann noch einmal zum Winter geschnitten werden. Dieser Heckenschnitt ist er spät, nämlich im Oktober bis November vorzunehmen. Allerdings sollte er immer erfolgen, bevor es die ersten Bodenfröste gibt. Dieser Arbeitsaufwand ist also auch nicht so enorm, dass er einen Gartenbesitzer vom Heckenpflanzen abschrecken sollte.

 

Natürlich wird für den Schnitt, je nach Höhe und Länge der Hecken etliche Zeit drauf gehen, doch damit ist dann auch für einige Monate getan. Im Vergleich zu Blumen, Rasen und Gemüse ist die Hecke also doch recht anspruchslos. Das trifft natürlich nur dann zu, wenn es sich um einfache und möglichst natürliche Hecke handelt. Soll die Hecke dagegen zu einem kleinen Kunstwerk werden, dann ist eben auch mehr Können gefragt.


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Schöne Formhecken

Kunstvoll geschnittene Formhecken begeistern immer wieder. Wer Kunst an der eigenen Hecke vollenden möchte, kann mit ein wenig Übung solche schönen Formhecken selbst schneiden. Vielleicht werden die ersten Formschnitte nicht ganz so vollendet, doch das kann geübt werden. Zeit muss hierbei allerdings ausreichend eingeplant werden. Der erste Formschnitt sollte nach einem Muster gemacht werden. Wichtig ist dabei die Gleichmäßigkeit. Es ist empfehlenswert am Anfang ruhig sparsamer zu schneiden und eventuell nachzuarbeiten. Bis eine verschnittene Form wirklich nachwächst, dauert eine Weile. Später werden  die Triebe regelmäßig zurückgeschnitten. Dort bilden sich oben und unten Büschel bei jedem Nachschnitt, die der Formhecke eine herrliche Dichte geben.

Während es beim normalen Heckenschnitt nicht unbedingt auf ein paar Tage eher oder später ankommt, sofern nicht brütende Vögel gestört werden, ist der Nachschnitt bei der Formhecke wichtig. Sonst bilden sich kahle Äste. Nicht nur die Form geht verloren, sondern auch die Dichte der Hecke.

Sehr schön ist auch für Formhecken ein Heckenbogen am Gartentor. Dafür sollte vor dem Pflanzen ein Rosenbogen aufgestellt werden. Daneben müssen hoch wachsende Heckenpflanzen gesetzt werden. Triebe direkt am Bogen werden im Folgejahr nicht nachgeschnitten, die übrigen Triebe in der Form gekürzt. Am Bogen sollten die Triebe mit Schnur befestigt werden.

Schneiden ist wichtiger als düngen

Viel Dünger braucht die Hecke in der Regel nicht. Junge Heckenpflanzen vertragen am besten reifen Kompost, ersatzweise Mineraldünger. Wichtiger für die dichte Hecke ist der kräftige Rückschnitt. Bleibt er aus, wächst die Hecke in die Höhe und bildet unten kahle Zweige. Laubgewächse, die nicht immergrün sind, dürfen im Winter richtig radikal zurückgeschnitten werden. Umso kräftiger treiben sie im kommenden Frühling wieder aus.

In den ersten Jahren sollte jede Hecke mit der Heckenschere geschnitten werden. Ist sie kräftig, groß und dicht geworden, kann später eine Motorsäge eingesetzt werden. Heckenpflanzen mit großen Blättern, wie zum Beispiel der Lorbeer oder Buchen sollten allerdings ausschließlich mit einer Heckenschere manuell geschnitten werden.

Damit der Heckenschnitt gut gelingt, ist gutes Werkzeug nötig. Die Heckenschere sollte gut in der Hand liegen und immer scharf sein. Bei der Motorsäge sollten auch technische Details beachtet werden, da hier ein Sicherheitsrisiko bestehen kann. Sehr sicher sind motorbetriebene Heckensägen, die zwei Handgriffe haben, welche auch mit je einem eigenen Schalter ausgerüstet sind. So kann die Säge ausgeschaltet werden, auch wenn sie nur mit einer Hand gehalten wird. Auch über einen Sofortstopp sollte das Gerät verfügen.

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