Informationen zu Heilpflanzen

Heilpflanzen und deren Wirkung für Ihre Gesundheit

Die seit Jahrtausenden praktizierte Anwendung von in der Regel speziell aufbereiteten Pflanzen und Kräutern zur Heilung oder Linderung einer Reihe von Erkrankungen. Die Pflanzenmedizin wurde und wird in praktisch jedem Land der Erde durchgeführt und bildete die Ausgangsbasis für die moderne Pharmakologie (Arzneimittellehre). Der im alten Griechenland lebende Arzt Hippokrates hinterließ eine wertvolle Beschreibung der zu seiner Zeit angewandten pflanzlichen Heilmittel, von denen manche heute noch eingesetzt werden, und Dioskurides verfasste die materia medica, eine Liste mit über 500 Pflanzenheilmitteln.

 

Bücher über solche Heilmittel erschienen bald nach der Erfindung der Buchdruckkunst, und ihre Verbreitung ermöglichte es jedem, der wollte (und lesen konnte), sich selbst zu behandeln. Mit der offiziellen Einführung des Arztberufes begannen operative Methoden und die Anwendung von chemischen Substanzen (wie Arsen und Quecksilber) die Verwendung von pflanzlichen Mitteln in der Medizin zu ersetzen. Die Pflanzenheilkunde überlebte jedoch, vornehmlich durch mündliche Weitergabe, bis sie in der Mitte des 20. Jahrhunderts immer mehr in Verruf geriet.

 

Die Pharma-Firmen stellten mehr und mehr und angeblich bessere chemische Heilmittel her, oft indem sie im Labor organische Substanzen synthetisierten, d.h. im Prinzip die Natur im Labor nachahmten. In den siebziger Jahren lebte das Interesse an der Pflanzenheilkunde wieder auf, zum Teil durch die Frauenbewegung mit ihrer Betonung des Rechts der Frauen, ihren Körper selbst zu kontrollieren, und zum Teil durch die Vertreter einer vegetarischen und »natürlichen« Ernährung.


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Pflanzliche Heilmittel für Ihre Gesundheit

Genau betrachtet sind pflanzliche Heilmittel jedoch nur insofern »natürlicher«, als ihre Herstellung nicht im Labor erfolgt und alle Bestandteile organisch sind. Chemisch gesehen können sie, mit künstlich hergestellten anorganischen Mitteln identisch und auch genauso giftig sein. Pflanzliche Heilmittel werden aus Blüten, Wurzeln, Blättern, Stängeln, Samen oder Keimlingen von Pflanzen hergestellt. Man kann sie inhalieren (einatmen), als Salbe oder Öl auf die Haut auftragen, als Zäpfchen einführen oder als Tee oder Tablette einnehmen.

 

Oft werden zur Erzielung einer besseren Wirkung verschiedene Pflanzen miteinander kombiniert. Da auch pflanzliche Heilmittel Nebenwirkungen haben können und sie nicht bei jedem gleich gut wirken, ist es ratsam, zunächst immer nur eine Pflanze (und z.B. keine Teegemische) und niedrige Dosierungen einzusetzen. Sobald man sich einigermaßen sicher ist, dass keine nachteiligen Effekte entstehen, kann man nach und nach die Dosis erhöhen und andere Pflanzensorten hinzufügen.

 

Pflanzen haben immer einen im Volksmund gebräuchlichen und einen wissenschaftlichen Namen. Da diese Namen im Volksmund oft verschieden sind und manchmal ein Name für mehrere verschiedene Pflanzen verwendet wird, ist in diesem Buch immer auch der wissenschaftliche Name mit angegeben, um eine exakte Identifizierung zu ermöglichen.

Pflanzliche Stoffe und deren Wirkung

Pflanzliche Stoffe können eine extrem wirksame Medizin darstellen. Die Blätter des Fingerhutes z.B. wurden schon lange zur Behandlung von Herzerkrankungen eingesetzt, bevor ihr wirksamer Bestandteil, das Digitalis, isoliert wurde. Es wird noch heute bei Patienten mit bestimmten Herzerkrankungen verwendet. Pflanzliche Heilmittel wirken auf den Körper in der gleichen Weise wie die künstlich hergestellten Medikamente und können potentiell genauso gefährlich sein. In mancher Hinsicht sind sie sogar eher gefährlicher, weil die Wirksamkeit und Mengen weniger genau bemessen werden können, wohingegen die Menge und die Qualität einer wirksamen Substanz in einer Tablette oder Kapsel im allgemeinen streng kontrolliert werden. Pflanzliche Heilmittel können ernste Nebenwirkungen und extreme allergische Reaktionen hervorrufen, so dass ausdrücklich betont werden muss, dass Pflanzenheilmittel kein Ersatz für eine professionelle ärztliche Betreuung bei einer akuten Erkrankung oder einer andauernden gesundheitlichen Störung sind.

 

Kräuter und Pflanzen können von speziellen, allerdings in Deutschland selten zu findenden Pflanzenhändlern gekauft werden. Die häufigeren Sorten gibt es oft auch in Naturkostläden. Die beste Art, frische Kräuter zu erhalten, ist es, sie selbst zu sammeln. Viele wachsen in der freien Natur oder wild in Gärten, Feldern und Stadtparks. Nach dem Sammeln trocknet man sie entweder, indem man sie in Sträußen an einem gut durchlüfteten Ort mit dem Kopf nach unten aufhängt, oder indem man sie in einen kaum erhitzten Ofen (nicht mehr als 35 °C) legt. Sie sollten nicht in Sonnenlicht getrocknet werden. Einmal getrocknet, kann man sie in Dosen, Gläsern oder Taschen bis zu etwa drei Jahren aufbewahren.

 

Zur Anwendung wird aus den meisten Kräutern ein Aufguss oder Tee zubereitet, in der Regel indem man einen Teelöffel getrockneter (oder drei Teelöffel frischer) Kräuter pro Tasse mit kochendem Wasser übergießt. Wurzeln lässt man gewöhnlich für 15 Minuten bei leichter Hitze köcheln. Bei Blättern oder Blüten gießt man das kochende Wasser über die Pflanzen und lässt sie zugedeckt 10 bis 20 Minuten lang ziehen. Für ein Mittel aus Wurzeln und Blättern werden zunächst die Wurzeln gekocht und dann das Kochwasser samt den Wurzeln zum Ziehen über die Blätter oder Blüten gegossen. Das Ganze wird vor Gebrauch durch ein Sieb passiert. Ein Aufguss hält an einem kühlen, dunklen Ort aufbewahrt ein bis zwei Tage.

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