Herzinsuffizienz - Behandlung von Herzschwäche

Herzinsuffizienz und Herzschwäche

Herzinsuffizienz ist die Unfähigkeit des Herzens, genügend Blut durch den Körper zu pumpen. Unter Herzinsuffizienz zu leiden bedeutet, dass das Herz nicht einwandfrei funktioniert und es nicht mehr in der Lage ist, den Körper mit der nötigen Menge an sauerstoffreichem Blut in versorgen. Das Ausmaß der Herzschwäche variiert von Person zu Person: Einige haben keinerlei Symptome und können ein beschwerdefreies Leben führen, während andere in ihrer Lebensweise beeinträchtigt sind und aufgrund ihrer Krankheit sogar ans Haus gebunden sind.

 

Alles, was die Fähigkeit des Herzens beeinträchtigt, effektiv zu schlagen, kann zu einer Herzinsuffizienz führen. Bei fast zwei Dritteln der Patienten geht sie auf eine Herzmuskelschädigung zurück, die durch eine schwere Koronararterienerkrankung, besonders infolge eines Herzinfarkts, hervorgerufen wurde. Bluthochdruck ist die zweithäufigste Ursache; jahrelanges Pumpen gegen einen hohen Druck führt durch die ständige Überbeanspruchung des Muskelgewebes zu Schädigungen.

 

Auch undichte oder zu dichte Herzklappen können eine Herzschwäche auslösen. Eine Verletzung durch Giftstoffe im Blut, z. B. Alkohol oder Entspannungsdrogen, gehört zu den selteneren Ursachen einer Herzinsuffizienz. Auch einige virale Infektionen können den Herzmuskel schädigen, z. B. das Coxsackie Virus, das im Normalfall eine leichte, grippeähnliche Erkrankung auslöst. In seltenen Fällen kann die Herzschwäche durch andere Erkrankungen verursacht werden, z. B. eine Schilddrüsenstörung oder Formen von Arthritis sowie durch Vitamin- und Mineralienmangel.


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Symptome und Diagnose und Diagnose von Herzschwäche

Häufig verläuft die Herzinsuffizienz, besonders im Anfangsstadium, symptomlos. Im Allgemeinen lassen sich anhand der Symptome Ausmaß und Ort der Schädigung bestimmen. Beschwerden in der linken Herzkammer (dem pumpenden Ventrikel) z. B. verursachen typische Atemprobleme, da sich Flüssigkeit in den Lungen ansammelt - ein Zustand, der als Lungenödem bekannt ist. Die Atembeschwerden verstärken sich bei körperlicher Anstrengung, weil sich der Sauerstoffbedarf des Körpers erhöht, oder auch im Liegen, wenn die linke Herzkammer den erhöhten Blutrückfluss zum Herzen nicht bewältigen kann. Gelegentlich wacht ein Patient am Morgen mit einem Erstickungsgefühl, Keuchen oder Brustenge und nach Luft ringend auf. In solchen Fällen sollte sofort der Notarzt gerufen werden.

 

Weitere Symptome, die auf eine verminderte Durchblutung verschiedene Körperorgane schließen lassen sind Muskelschwäche; Appetitlosigkeit; kalte Hände und Füße; Benommenheit und Orientierungsverlust. Ist die Pumpfähigkeit der rechten Herzkammer beeinträchtigt, sammelt sich überschüssige Flüssigkeit im Körpergewebe an; am offensichtlichsten spürt man dies in den Füßen und Beinen. In den meisten Fällen sind bei einer Herzinsuffizienz jedoch beide Herzkammern geschädigt, und die betroffenen Patienten zeigen eine Kombination der jeweiligen Symptome.

 

In der Regel kann der Arzt eine Herzinsuffizienz anhand der Symptome und der körperlichen Untersuchung feststellen und sogar das Ausmaß der Herzschädigung sowie deren Ursache bestimmen. Dennoch sind zur eindeutigen Bestätigung der Diagnose weitere Untersuchungen zu empfehlen wie etwa: Echokardiographie, mit dieser Untersuchung des Herzens lassen sich die zugrunde liegenden Krankheiten feststellen. Elektrokardiographie, der Arzt kann die Aufzeichnungen zur elektrischen Aktivität des Herzens prüfen.

 

Radionukliduntersuchungen, diese speziellen Untersuchungen heben Anormalitäten hervor und helfen, die Blutversorgung des Herzmuskels zu bestimmen. Koronarangiographie, sie wird hei Verdacht auf ein koronares Herzleiden durchgeführt. Eine medizinische Neuentwicklung der letzten Jahre ist der Nachweis des natriuretischen Peptids, einer Substanz, die das Herz bei nachlassender Funktion erzeugt. Künftig könnte also eine Herzinsuffizienz durch einen Bluttest festgestellt werden.

Therapien und Heilungschancen bei Herzschwäche

Zunächst behandelt der Arzt die Ursachen der Herzinsuffizienz. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass das Fortschreiten einer Herzinsuffizienz durch die Kontrolle des Blutdrucks, den Ersatz geschädigter Herzklappen und manchmal auch durch angioplastische oder operative Öffnung verengter Koronararterien verlangsamt werden kann.

 

Zur Kontrolle der Symptome können Medikamente beitragen. Diuretika unterstützen die Niere dabei, den vorwiegend im unteren Beinbereich oder in den Lungen angesammelten Flüssigkeitsüberschuss auszuscheiden. Besonders das Diuretikum Spirolakton ist, wie kürzliche Studien ergaben, besonders nützlich bei der Eindämmung einer fortschreitenden Herzinsuffizienz.

 

In den letzten 10-15 Jahren haben ACE (Angiotensin converting enzyme)-Hemmer die Behandlung der Herzinsuffizienz revolutioniert. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass diese blutdrucksenkenden Medikamente, die in manchen Fällen eine weitere Herzmuskelschädigung verhindern können, die Arbeitslast des Herzens stark reduzieren können. Vor kurzem konnte nachgewiesen werden, dass Betablocker, die die Herzfrequenz und Kontraktionsstärke erniedrigen, die Überlebensrate bei Herzinsuffizienz erhöhen und die Symptome lindern können.

 

Eine Herzinsuffizienz ist eine fortschreitende Erkrankung, die unbehandelt letztlich zum Tod führt. Die für die Behandlung zur Verfügung stehenden Medikamente sind jedoch sehr wirksam und können sowohl das Leben verlängern als auch die Lebensqualität der Patienten verbessern.

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