Herzklappenfehler - Allgemeine Informationen und Ursachen

Hilfe bei Herzklappenfehler

Bei einem Herzklappenfehler handelt es sich um eine Funktionsstörung von einer oder mehreren Herzklappen. Diese Klappen sorgen normalerweise dafür, dass das Blut nur in eine Richtung fließen kann. In den meisten Fällen handelt es sich bei einem Herzklappenfehler um eine Verengung (Stenose) der Herzklappen oder um Herzklappen, die nicht mehr richtig schließen. Für einen Herzklappenfehler kommen viele verschiedene Ursachen in Frage. Man unterscheidet hier zwischen angeborenen und erworbenen Herzklappernfehlern. Die so genannte Stenose, also eine Verengung der Herzklappen kann zum Beispiel durch Verkalkungen entstehen, die die Herzklappen unflexibler machen.

Der Grund für solche Verkalkungen ist in den meisten Fällen der natürliche Alterungsprozess, aber auch falsche Ernährung und zu wenig Bewegung können Verkalkungen begünstigen. Die Herzklappe verkalkt zunehmend, wird kleiner und kann mit ihrer Umgebung verwachsen. Eine Stenose ist in 90 Prozent der Fälle ein erworbener Herzklappenfehler, der durch die oben genannten Gründe entsteht.

 

Nur in zehn Prozent der Fälle ist ein solcher Fehler angeboren. Herzklappenstenosen betreffen meistens das Ventil der rechten Herzkammer, das in den Lungenkreislauf führt. In sehr seltenen Fällen können auch Entzündungen der Herzinnenhaut (z. B. durch Rheuma oder Bakterienbefall) zu Stenosen führen. Durch die Entzündung können Narben entstehen und das Gewebe kann sich abbauen, was die Funktion der Herzklappen einschränkt und so ein Herzklappenfehler mit einer verengten Herzklappe entsteht. 


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Herzklappenfehler - Symptome und Diagnose

Ein Herzklappenfehler äußert sich durch viele verschiedene Symptome, nur in einigen Fällen bleibt er völlig symptomlos. Infolge eines Herzklappenfehlers ändert sich der Druck und die Fließgeschwindigkeit des Blutes im Herzen und den umliegenden Organen, vor allem in der Lunge. Es kann dadurch zu einem Rückstau des Blutes kommen, in dessen Folge sich die Struktur des Herzmuskels, der Gefäße und der Lungen verändert. Dies kann man zum Beispiel daran erkennen, dass jemand unter Bluthochdruck und/oder einer Herzinsuffizienz leidet. Ein weiteres Anzeichen für einen fortgeschrittenen Herzklappenfehler sind Herzrhythmusstörungen und Atemnot.

Wenn eine Herzklappe nicht mehr richtig schließt und beim Zusammenziehen des Herzens Blut in den Vorhof zurückfließt („Pendelblut“), kommt es irgendwann zur Vergrößerung des linken Vorhofs und zum Rückstau in den Lungenvenen. Durch diesen Rückstau steigt der Druck in den Arterien der Lunge und es entsteht ein Lungenhochdruck, der nach einiger Zeit nicht mehr umgekehrt werden kann und zum Sauerstoffmangel führt.

Eine weitere Begleiterscheinung ist ein starker Leistungsabfall mit schneller Ermüdung und Atemnot bei körperlicher Belastung. Bei einem Herzklappenfehler wird die Diagnose zunächst anhand einer ausführlichen Befragung (Aufnahme der Krankengeschichte, Anamnese) und einer physischen Untersuchung gestellt. Durch Abhören und Tasten der Herzbewegungen kann man feststellen, welche Herzklappe betroffen ist. 

Therapie und Prophylaxe eines Herzklappenfehlers

Wenn ein Herzklappenfehler vorliegt, hängt die Therapie davon ab, welche Herzklappe betroffen ist. Handelt es sich um eine so genannte Aortenstenose (Verengung der Aortenklappe), wird auch bei älteren Patienten eine Operation durchgeführt, in dem die defekte Herzklappe ersetzt wird. Ebenfalls operativ wird die so genannte Klappeninsuffizienz behandelt, bei der eine Klappe nicht mehr richtig schließt. Es wird dann eine künstliche Herzklappe eingesetzt oder die bestehende Herzklappe wird rekonstruiert. Nach der Operation sollte der Patient Medikamente einnehmen, um das Blut zu verdünnen.

Dadurch kann er Thrombosen (Blutgerinnsel) und Embolien vermeiden. Des Weiteren ist vor, während und nach jeder Operation am Herzen die Gabe von Antibiotika wichtig, um zum Beispiel eine Entzündung der Herzinnenhaut (bakterille Endokarditis) zu vermeiden. Eine Entzündung der Herzklappen wird ebenfalls mit Antibiotika gegen die auslösenden Bakterien behandelt.

Es ist nicht immer möglich, einem Herzklappenfehler vorzubeugen. Es gibt jedoch einige hilfreiche Maßnahmen, die man zur Prophylaxe der Herzklappenfehler durchführen kann. Hierzu gehört zum Beispiel, Krankheiten, die dazu führen können, rechtzeitig zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Um ein gesundes Herz zu erhalten, sind eine ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung sehr wichtig. Besteht bereits ein Herzklappenfehler, kann man durch die Einnahme von Antibiotika der so genannten bakteriellen Endokarditis (Entzündung der Herzinnenklappen) vorbeugen. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass Patienten mit Herzklappenfehlern ein erhöhtes Risiko haben, dass der Verlauf der Entzündung sehr viel heftiger sein kann als bei gesunden Menschen.

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