Holzfußböden für das neue Haus – Tipps für den richtigen Kauf

Fussböden neu machen

Das neue Haus soll auch innen besonders chic werden und durchgehend Holzfußböden erhalten. Ein erster Gang durch den Fachhandel oder den Baumarkt bringt schnell die Ernüchterung. Das Angebot ist derart reichhaltig, dass eine Entscheidung fast unmöglich scheint.  Holzfußböden zählen aber zu den qualitativ hochwertigen Bodenbelägen.

 

Das heißt, dass sie auch im Preis oft deutlich höher liegen als Teppichböden, Laminat oder Fliesen. Vor dem Kauf eines Holzbodens ist also entweder der Gang zum Fachhändler notwendig, der sehr schnell herausfinden wird, welche Anforderungen an den neuen Holzboden gestellt werden. Aus diesen Angaben kann er dann die Materialien auswählen, die für gerade dieses Haus in Frage kommen. Auch in guten Baumärkten kann man inzwischen fachliche Beratung voraussetzen. 


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Welcher Holzboden für welches Haus – die Nutzung entscheidet

Was für andere Bodenbeläge ebenso gilt, trifft auch für die Kaufentscheidung bei einem Holzboden zu. Zunächst einmal muss die Nutzungsart genau ermittelt werden. Wird eine Familie mit noch kleineren Kindern das neue Haus bewohnen, muss der Fußboden einiges vertragen können. Zu Boden fallendes hartes Spielzeug muss er ebenso aushalten wie matschverklebte Kinderstiefel. Kinder sind ebenso ständig in Bewegung und rennen durch die Räume. Ein Fußboden, der das mitmacht, muss von harter Beschaffenheit und gut versiegelt sein. Kinder bringen Freunde mit, und das über viele Jahre.

 

Parties werden gefeiert. All dies gehört in das Kalkül, bevor der Holzboden gekauft wird. Sind die Bewohner schon älter und bewohnen sie das Haus nur mit zwei Personen, muss der Holzfußboden nicht so vielen Attacken widerstehen. Die zweite Frage, die sich die Bauherren vor dem Kauf stellen müssen, beschäftigt sich mit der Farbgebung. Ein Fußboden verändert den Raum, verleiht ihm ein sehr eigenes Ambiente. Und natürlich muss er zu den Möbeln passen. Rustikale Landhausmöbel sehen gut auf einem Dielenboden aus. Das Biedermeiersofa dagegen macht sich auf einem edlen glänzenden Parkettboden besser. Die dritte wichtige Frage ist die der Farbgebung des neuen Holzbodens.

 

Auch Holz gibt es in vielen Farben und Strukturen. Holzdielen mit einer kräftigen Maserung passt gut zu einer rustikalen Einrichtung. Grundsätzlich gilt: Je zierlicher und feiner die Einrichtung, desto feiner sollte auch die Struktur des Holzes sein. 

Auf den Fußboden soll ein Parkettboden

Die Entscheidung ist gefallen. Das Wohnzimmer soll ein Parkettboden werden. Soweit so gut. Jetzt müssen aber weitere Entscheidungen folgen. Denn auch hier gibt es unterschiedliche Systeme und Muster. Die wichtigsten sind das Mosaikparkett, das Stäbchenparkett, Industrie-Parkett und Klebeparkett. Bei allen handelt es sich um Echtholz. Das Mosaikparkett ist die häufigste Musterform. Es ist auch unter dem Namen Lamellenparkett bekannt. Das Stab- oder Stäbchenparkett kann in verschiedenen Mustern verlegt werden.

 

Das Industrie-Parkett dagegen ist ein sehr robustes Holz, das wegen seiner großen Strapazierfähigkeit durchaus auch in stark frequentierten Räumen  verlegt werden kann. Am meisten werden Hölzer von Lärche, Kiefer, Fichte und Eiche verwendet. Die Qualität des Holzes, aber auch das Verlegesystem entscheiden letztlich über den Preis. Schnell verlegt und relativ günstig ist das Klick – Parkett, das wie ein Laminatboden mit Klicksystem verlegt werden kann. Wer solche Arbeiten noch nie gemacht hat, sollte sich besser nicht allein daran wagen. Das Material nimmt Fehlbehandlungen übel. Außerdem ist das Echtholzparkett zu teuer, um seine heimwerkerischen Fähigkeiten daran zu üben. Ein Parkettboden muss sehr exakt verlegt werden, um später den Eindruck von Eleganz zu vermitteln. Stümperhaft verlegter Boden ist kein schöner Anblick. Wer sich aber zum Kauf eines Echtholzparkettbodens entschließt, tut auch etwas für das Raumklima.

 

Holz hat die gute Eigenschaft, dieses stabil zu halten. Auch Allergiker profitieren von einem Parkettboden. Er ist leicht staubfrei zu halten, was für Menschen mit einer Hausstaub-Allergie sehr gesundheitsfördernd ist. Ein weiterer Vorteil eines Echtholzparkettbodens: Sollten sich nach vielen Jahren erste Kratzer oder Schrammen einstellen, lässt sich der Boden gut restaurieren. Dazu wird er mit einer Schleifmaschine, die man in jedem Baumarkt mieten kann, abgeschliffen. Danach muss der Boden mit einem feuchten Lappen staubfrei gewischt werden und trocknen. Anschließend erfolgt die erste Versiegelung, der eine zweite folgt.

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