Beschwerden und Erkrankungen des Hüftgelenk

Beschwerden in der Hüfte

Im Hüftgelenk können wir entweder das Bein (Spielbein) gegen das Becken oder das Becken gegen das Bein (Standbein) bewegen. Das Hüftgelenk ist wie das Schultergelenk ein Kugelgelenk mit 3 Hauptachsen der Bewegung (1. Transversalachse für Ante- und Retroversion, 2. Sagittalachse für Ad- und Abduktion und 3. Longitudinalachse für Innen- und Außenrotation).

 

Die Normallage ist die Stellung des Oberschenkels zum Becken im Stehen. Aus dieser Stellung heraus kann man den Oberschenkel im Hüftgelenk bei gestrecktem Knie bis zu 800, bei gebeugtem Knie über 90° heben (Anteversion). Passiv lässt sich diese Bewegung sogar so weit führen, dass die Vorderseite des Oberschenkels Brust und Bauch berührt.


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Die Hüfte - Bewegungen und deren Kombinationen

Die Retroversion des Beines im Hüftgelenk ist aus der Normallage heraus nur in ganz geringem Ausmaß möglich (10 bis 15°). Man kann zwar das Spielbein weit nach hinten schwingen, aber diese Bewegung erfolgt nicht im Hüftgelenk der betreffenden, sondern in dem der anderen Seite, und zwar so, dass sich das Becken nach vorne neigt, was an der Stellungsänderung der Spina iliaca anterior superior leicht festzustellen ist.

 

Die Abduktion beträgt bei aufrechtem Stand 40°, in beiden Hüftgelenken zusammen (Grätschstellung beider Beine) also 80°. Beugt man den Rumpf und damit das Becken vor, so kann die Abduktion in beiden Hüftgelenken zusammen bis zu 140° betragen. Aus der Abduktionsstellung kann das Bein um den gleichen Betrag wieder adduziert werden. Wird das Bein nach vorn gehoben und zugleich etwas nach außen gedreht, so kann die Adduktionsbewegung noch über die Mittellinie weitergeführt werden. So können wir im Sitzen wie im Stehen das Spielbein vor das Standbein bringen, „die Beine übereinanderschlagen".

 

Schließlich sind im Hüftgelenk auch Rotationsbewegungen, Außen- und Innenrotation, möglich. Man kann die Ausschläge dieser Bewegungen bei gestrecktem Knie am Fuß oder bei gebeugtem Knie am Unterschenkel ablesen.

 

Durch Kombination dieser Bewegungen entsteht die Zirkumduktion oder das Beinkreisen. In der Normalstellung ist das Bein immer etwas abduziert, gebeugt und nach außen rotiert. In dieser Stellung befindet sich der Gelenkkopf zentralisiert in der Gelenkpfanne.

Anatomie des Hüftgelenkes

Die beiden Knochen, die sich im Hüftgelenk gegeneinander bewegen, sind das Becken und das Schenkelbein. Die Gelenkpfanne des Hüftgelenks ist das Acetabulum des Hüftbeines, eine halbkugelige Aushöhlung, deren Rand an der kaudalen Seite unterbrochen ist, Um den Rand dieser Pfanne legt sich ein faserknorpeliger Ring, der auch die Incisura acetabuli überbrückt und dort Lig. transversum acetabuli heißt. Im Gegensatz zum Schultergelenk springt das Labrum acetabulare des Hüftgelenkes mit freiem, scharfem Rand in die Gelenkhöhle vor.

 

Das Acetabulum ist nur an einer ungefähr halbmondförmigen Fläche, mit Gelenkknorpel bedeckt. Der nicht überknorpelte Rest ist die Fossa acetabuli, die mit lockerem Binde- und Fettgewebe gefüllt ist. Aus ihrem kaudalen Teil entspringt ein rundliches Band, das sich in der Fovea capitisfemoris befestigt. Inmitten dieses Bandes, gegen Druck und Zerrung geschützt, zieht eine kleine Arterie zum Oberschenkelkopf, die diesen arteriell versorgt. Beim aufrechten Stehen ist die Gelenkpfanne in 2 Ebenen geneigt: In der Horizontalebene ist sie um 60°, in der Sagittalebene ist sie um 40° nach vorn gedreht.

 

Der Gelenkkopf des Hüftgelenkes ist der kugelige Oberschenkelkopf. Zwei Drittel seiner Oberfläche sind mit Knorpel überzogene Gelenkfläche.

 

Die Gelenkkapsel des Hüftgelenkes ist derb und fest, im ganzen trichterförmig gestaltet. Ihre Basis liegt am Hüftbein, wo sie am knöchernen Rand des Acetabulum entspringt. Am Oberschenkel befestigt sie sich vorne an der Linea intertrochanterica, hinten reicht sie nicht so weit nach abwärts, sondern nur bis zur Mitte des Schenkelhalses.

 

Im Gegensatz zum Schultergelenk ist die Gelenkkapsel des Hüftgelenkes durch mehrere kräftige Bänder verstärkt, die teils hemmend auf die Bewegungen des Spielbeines wirken, teils aber auch für die Ausbalancierung des Rumpfes auf den beiden Standbeinen von großer Bedeutung sind.

 

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