Der Keller als wichtiger Bestandteil des Hauses

Da die meisten Häuser unterkellert sind, kommt dem Keller eine besondere Bedeutung zu. Als geschlossener Gebäudeteil liegt der Keller entweder ganz oder zum größten Teil unter der Erdoberfläche und ist ringsum von Außenwänden umgeben. Während der Keller früher wegen seiner niedrigen Temperaturen fast ausschließlich zur Lagerung von Lebensmitteln diente, wird er inzwischen auch als zusätzlicher Wohn-, Arbeits- oder Partyraum genutzt.

Auf Grund der Werterhaltung und der veränderten Nutzungsmöglichkeiten, aber auch aus rein gesundheitlichen Gründen, ist es wichtig, dass der Keller immer in einem einwandfreien Zustand ist. Das kann sich jedoch schnell ändern, wenn Feuchtigkeit im Keller entsteht und das kann verschiedene Ursachen haben. Von einem kaputten Wasserrohr über Eindringen von Regen- und Tauwasser bis hin zum Eindringen von Bodenfeuchtigkeit ist alles möglich.

Auch falsche oder zu wenig Lüftung führt unweigerlich zu Feuchtigkeit und Kondenswasser in Kellerräumen. Wird der Schaden rechtzeitig festgestellt, kann er schnell behoben werden. Wird die Feuchtigkeit erst auf Grund des muffigen Geruches oder Schimmel festgestellt, ist eine Kellersanierung unausweichlich. Doch auch Materialverschleiß und Abnutzung können zu einer Sanierung des Kellers führen. 


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Die Kellernutzung ist mitentscheidend für die Sanierung

Da jeder Hausbesitzer an der Erhaltung seines Hauses interessiert ist, kommt der Kellersanierung eine große Bedeutung zu. Wenn der Keller saniert werden muss, bedeutet das immer viel Arbeit, Lärm und Schmutz. Auch die Kosten sollten nicht aus den Augen gelassen werden. Kennt sich der Bauherr nicht mit Bau- und Sanierungsmaßnahmen aus, ist es empfehlenswert, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Er kennt sich aus und kann die Sanierungsarbeiten übernehmen.

Er macht eine Bestandsaufnahme und eine genaue Analyse aller vorhandenen Schäden. Wenn ein Auftrag zur Kellersanierung vergeben wird, sollte man sich einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Er enthält eine Übersicht über die zu verwendenden Materialien, die Vorgehensweise und alle zu erbringenden Leistungen. Reichen die eigenen finanziellen Mittel für die Sanierung nicht aus, kann ein Kredit aufgenommen werden. Über die Kreditmöglichkeiten sollte man sich dann allerdings von einem unabhängigen Berater oder der eigenen Hausbank beraten lassen. Nicht zu empfehlen ist das Ausbessern oder Sanieren nur einzelner Wände oder Gebäudeteile.

Das ist zwar bedeutend kostengünstiger, doch wenn die Feuchtigkeit oder Abnutzung nicht richtig oder vollständig beseitigt wird, kommt die Feuchtigkeit wieder und zieht auch in die Teilsanierung ein. Weitere nicht unwichtige Punkte für die Kellersanierung sind seine Wertsteigerung und  Nutzungsmöglichkeiten.

Die Sanierung des Kellers sollte gut vorbereitet sein

Nicht immer ist es auf Grund der baulichen Gegebenheiten möglich, den Keller von außen zu sanieren. Mit einer Innenabdichtung bleiben die Kellerwände zwar feucht, aber die Feuchtigkeit kann nicht mehr in das Innere gelangen. Für die Innenabdichtung werden zementgebundene starre oder elastische Dichtungsschwämme verwendet. Auf ihnen lässt sich später, nachdem die Dichtungsschwämme abgebunden haben,  jeder beliebige Belag aufbringen. Optimal ist eine Wärmedämmung oder ein Sanierputz. Gerade bei einem älteren Haus sollte unbedingt überprüft werden, ob eine Horizontalsperre eingebaut ist.

Die Horizontalsperre oder auch Horizontaldichtung verhindert, dass Bodenfeuchtigkeit im Mauerwerk aufsteigen kann. In Neubauten ist sie seit Jahren bereits Standard, aber in alten Häusern fehlt die Horizontalsperre oder sie ist im Laufe der Jahre undicht geworden. Ein entscheidender Faktor bei der Sanierung des Kellers ist die richtige Wahl der Materialien für die Wände und den Boden. Bei der Vielfalt der verschiedenen Estriche  lässt sich schnell der herausfinden, der für den Kellerboden die besten Voraussetzungen mitbringt. Dabei muss jedoch beachtet werden, ob bereits Estrich verwendet wurde oder ob dieser erstmals aufgebracht werden soll. Damit der Keller nach der Sanierung trocken bleibt, muss ein Trennstreifen an der Kellerwand angebracht werden. Erst danach wird eine möglichst zweilagige Trennschicht auf dem gesamten Boden und an den Wänden bis zur Höhe des Trennstreifens angebracht.

Dadurch werden Untergrund und Estrich voneinander getrennt, was das erneute Eindringen von Feuchtigkeit verhindert. Um einen neuen Estrich aufbringen zu können, muss ein tragender Untergrund vorhanden sein. Die Dicke des Estrichs sollte zwischen zwei und sieben Zentimetern liegen. Die Sanierung war erfolgreich, wenn sich keine neue Feuchtigkeit im Keller sammelt. 

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