Was tun bei Keuchhusten (Pertussis)? Informationen und Behandlungsmöglichkeiten

Keuchhusten (Pertussis) richtig behandeln

Keuchhusten, auch unter dem Namen Pertussis bekannt, ist eine aktuelle Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Bordetella pertussis ausgelöst wird. Die Zeiten, in denen Keuchhusten als reine Kinderkrankheit angesehen wurde, sind längst vorbei und es erkranken auch immer mehr Erwachsene und Jugendliche. Zwar sind 90% aller schulpflichtigen Kinder gegen Keuchhusten geimpft, jedoch ist es auch wichtig, an die Auffrischimpfungen zu denken, damit ein ausreichender Schutz besteht. Die Ansteckung erfolgt mittels einer Tröpfcheninfektion, zum Beispiel durch Husten oder Niesen.


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Formen des Keuchhusten

Man kann Keuchhusten anhand der Symptome in drei Stadien einteilen. Die gesamte Krankheitsdauer kann sich über ein paar Wochen, aber auch über mehrere Monate hinziehen. Das erste Stadium der Krankheit ist das so genannte Erkältungsartige Stadium, das etwa eine bis zwei Wochen andauert. Während dieser Zeit leidet der Betroffene unter Niesen, Schnupfen, leichtem Fieber, leichtem Husten und manchmal auch unter Heiserkeit und einer Bindehautentzündung. Das zweite Stadium ist das so genannte Anfallsstadium, das sich etwa drei bis sechs Wochen hinzieht. Typische Symptome während dieses Stadium sind der so genannte Stakkatohusten, der für Keuchhusten so charakteristisch ist, ein zäher und glasiger Auswurf, der auch erbrochen wird und in seltenen Fällen Fieber.

 

Es wurde außerdem beobachtet, dass die Beschwerden nachts häufiger auftraten und dass Jugendliche und Erwachsene nicht so starke Beschwerden zeigten wie Kinder. Das dritte und letzte Stadium ist das Erholungsstadium, in dem die Symptome langsam abnehmen. Es dauert etwa sechs bis zehn Wochen. Die Diagnose „Keuchhusten“ kann der Arzt bereits anhand des charakteristischen Hustens stellen. Im Anfangsstadium lässt sich zur Bestätigung der Diagnose das Bakterium durch einen Rachenabstrich nachweisen.

 

Diese Methode ist jedoch nicht immer erfolgreich, da das Bakterium sehr empfindlich ist und im Labor nicht in allen Fällen nachgewiesen werden kann. Eine weitere Möglichkeit, die Diagnose zu stützen, ist die so genannte Polymerase-Kettenreaktion. Bei dieser Methode wird die DNA des Erregers vervielfältigt und untersucht. Das Verfahren ist jedoch sehr aufwändig und teuer. Im weiteren Verlauf lässt sich der Erreger von Keuchhusten auch durch Antikörper im Blut nachweisen, was jedoch frühestens im Anfallsstadium möglich ist.

Symptome und Behandlung von Keuchhusten

Die Ursache für Keuchhusten ist eine bakterielle Infektion. Das Bakterium vermehrt sich auf den Schleimhäuten unserer Atemwege und setzt dort ein sehr spezielles Gift frei, das die Krankheitssymptome auslöst. Das Gift zerstört außerdem die Schleimhäute, zerstört umliegendes Gewebe und schwächt die Abwehrkräfte. Keuchhusten ist hoch ansteckend und wird durch Tröpfeninfektion durch Niesen, Husten, Küssen oder sogar durch Benutzen desselben Geschirrs übertragen. Etwa 80 Prozent der nicht geimpften Menschen, die mit dem Erreger in Kontakt kommen, erkranken an Keuchhusten. Wenn man sich mit einer Pertussis angesteckt hat oder auch nur der geringste Verdacht besteht, ist es am besten, gleich einen Arzt aufzusuchen. Eine frühzeitige Therapie mit Antibiotika, zum Beispiel mit den Wirkstoffen Erythromycin und Cotrimoxazol, sorgt für einen schnelleren und unkomplizierteren Heilungsprozess.

 

Wenn man sich erst einmal mit dem Bakterium infiziert hat, kann man einen Ausbruch nicht mehr verhindern. Die Antibiotika können zwar die Symptome nicht lindern, aber die Zeit, in der man ansteckend für andere ist, wird dadurch wesentlich kürzer. Hat man einmal mit der Therapie begonnen, dauert es etwa fünf Tage, bis keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Wenn sich ein Säugling mit Keuchhusten ansteckt, bleibt den Eltern nur noch, mit ihm ins Krankenhaus zu fahren. Säuglinge können den entstehenden Schleim noch nicht selbständig abhusten, so dass dieser abgesaugt werden muss. bei kranken Kindern können eine ruhige Umgebung, viel zu trinken und viele kleine Mahlzeiten sowie eine kühle und feuchte Raumluft (zum Beispiel durch feuchte Handtücher, die im Zimmer aufgehängt werden) die Beschwerden etwas lindern.

 

Und wie immer, wenn Kinder krank sind, hilft die Zuneigung und Beruhigung durch die Eltern den Kleinen, die Hutenanfälle besser zu überstehen. Keuchhusten kann nur durch entsprechende und rechtzeitige Impfungen vorgebeugt werden. Die ersten drei Impfungen sollten hier im Alter von zwei, drei und vier Monaten erfolgen. Danach werden regelmäßig Auffrischungsimpfungen nötig, ansonsten besteht kein vollständiger Schutz mehr und eine Ansteckung ist wieder möglich.

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