Kinderheilkunde – Schwerpunkt auf Präventivmedizin

Kinderarzt und Kinderheilung

Die Kinderheilkunde beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit der Behandlung und Heilung von Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen. Der Schwerpunkt liegt hier in der so genannten Präventivmedizin (also der Vorbeugung von Krankheiten durch Impfung, engmaschige Kontrollen und Hygiene (zum Beispiel durch regelmäßige Untersuchungen beim Zahnarzt).


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Kinderheilkundliche Schwerpunkte und die bekanntesten Kinderkrankheiten

Die Ärztekammer hat im Jahre 2008 die folgenden vier Schwerpunkte für die Kinder- und Jugendmedizin festgelegt: Kinderhämatologie und Kinderonkologie, die sich mit Blut- und Krebserkrankungen bei Kindern beschäftigen, die Kinderkardiologie, die sich mit der Diagnostik und der nicht-operativen Behandlung von angeborenen und erworbenen Herzfehlern, Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelerkrankungen auseinandersetzt, der Neonatologie (der Versorgung von Frühgeborenen und erkrankten Neugeborenen mit Schwerpunkt auf der so genannten Intensivmedizin) und der Neuropädiatrie, die sich mit der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen des kindlichen Nervensystems befasst.

 

Ebenfalls eine große Rolle im Rahmen der Kinderheilkunde spielt seit relativ kurzer Zeit die so genannte Sozialpädiatrie, also die Betreuung und Behandlung entwicklungsgestörter Kinder. Ärzte, die sich in diesem Bereich bewegen, sind in der Neuropädiatrie ausgebildet und arbeiten eng mit Ärzten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie zusammen. Weiterhin beschäftigen sich die Mediziner der Kinderheilkunde auch mit der Humangenetik, die einen wesentlichen Beitrag zur Diagnose von Erbkrankheiten leistet. Die Kinder- und Jugendmedizin ist des Weiteren ein nicht operativer Bereich; die Kinderchirurgie ist, genau wie die Kinderpsychiatrie, ein eigenständiger Bereich.

 

Die bekanntesten Kinderkrankheiten sind heutzutage sicherlich die Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Die Masern werden vom Kinderarzt anhand der bekannten Symptome wie dem rötlichen Hautausschlag diagnostiziert und gehören zu den meldepflichtigen Infektionskrankheiten, das heißt, der behandelnde Arzt ist verpflichtet, den Fall dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Die Ursache der Masern liegt in einer Virusinfektion, die so nicht behandelt werden kann. Lediglich die Symptome (Hautausschlag, Fieber, Müdigkeit, Kopfschmerzen) lassen sich behandeln.

Bei Mumps handelt es sich um eine Virusinfektion, die aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit vor allem im Kindesalter vorkommt. Die Übertragung der Viren erfolgt mittelns Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen). Erste Symptome sind Fieber und eventuell Kopf- und Gliederschmerzen. Wie bei den Masern ist auch hier eine Behandlung der Ursache nicht möglich. Mit fiebersenkenden Medikamenten und Schmerzmitteln können ebenfalls nur die Symptome behandelt werden.

 

Ebenfalls als Viruserkrankung im Kindesalter treten die Röteln auf. Die Viren werden durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Erste Symptome sind der typische Hautausschlag, der den Röteln ihren Namen verleiht, außerdem Fieber und geschwollene Lymphknoten. Es kann allerdings auch vorkommen, dass die Röteln völlig ohne Symptome verlaufen und man gar nicht merkt, dass man sie hat. Wenn ein Kind an den Röteln leidet, ist unbedingte Bettruhe einzuhalten. Die Ursache der Krankheit lässt sich auch in diesem Fall nicht behandeln, man kann jedoch die Symptome mit fiebersenkenden Medikamenten und Schmerzmitteln für die kleinen Patienten etwas erträglicher machen.

 

Eine sehr häufig vorkommende Virusinfektion sind die Windpocken. Hauptsymptom für eine Windpockenerkrankung ist ein heftig juckender Ausschlag mit roten Bläschen. Da auch in diesem Fall die Ursache nicht bekämpft werden kann, beschränkt man sich weitestgehend darauf, bei den betroffenen Kindern den Juckreiz zu lindern und weitere Infektionen, zum Beispiel durch Bakterien, zu vermeiden. Die gute Nachricht ist, dass inzwischen allen oben genannten Krankheiten durch rechtzeitige Impfungen vorgebeugt werden kann.

Geschichte der Pädiatrie

Schon in der Steinzeit gab es Erkrankungen, die nur bei Kindern auftraten, wie zum Beispiel die Rachitis oder der Wasserkopf (Hydrocephalus). Später existierten ab ca. 500 v. Chr. in Indien Schriften, in denen Maßnahmen, die von Ärzten zur Pflege der Neugeborenen und zur Feststellung ihrer Lebensfähigkeit durchgeführt wurden, sehr detailliert beschrieben sind.

 

Auch erste Kinderkrankheiten wie Migräne, Epilepsie, Wundstarrkrampf, verschiedene Haut- und Darmerkrankungen wurden bereits festgehalten. Selbst chirurgische Eingriffe wurden in Schriften aus dieser Zeit bereits erwähnt. Lange Zeit passierte nicht viel Neues, bis Anfang des 19. Jahrhunderts mit der Entdeckung der Antiobiotika und der Entwicklung weiterer Impfungen die Kindersterblichkeit zumindest in entwickelten Ländern drastisch gesenkt werden konnte. Die Entwicklung der Antibiotika gilt als Meilenstein in der Humanmedizin, galt sie doch als Möglichkeit, viele Krankheiten zu bekämpfen.

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