Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

Einige Kinder lernen bestimmte Fähigkeiten schneller, andere langsamer. Mit 9 Monaten ist die geistige Entwicklung schon weit fortgeschritten. Das Kind zeigt durch sein Verhalten, dass es eine Reihe von Wörtern versteht. Auf Bitten lässt es einen festgehaltenen Gegenstand los. Es spricht einzelne Worte, wie »ma-ma« oder »da-da«, und macht mit den Händen »winke-winke«. Das Kind kann jetzt frei sitzen, mit Unterstützung stehen, sich zum Sitzen und Stehen aufrichten und krabbeln.

 

Mit etwa 10 Monaten sucht und findet das Kind einen Gegenstand, der unter der Bettdecke verborgen ist. Es benutzt die Klapper, um Krach zu machen, und weiß im Voraus, ob sein Verhalten von der Mutter gebilligt oder missbilligt wird. Im Umgang mit anderen Menschen ist das Kind noch völlig ichbezogen. Mit 12 Monaten beschäftigt es sich längere Zeit mit einfachen Spielsachen und spricht mehrere Wörter. Es kann aus dem Becher trinken. Das Kind wird in seinen Bewegungen immer sicherer.

 

Es steht jetzt frei und läuft mit Festhalten. Mit 1 ½  Jahren kann das Kind bis zu 10 Wörter sprechen. Es benutzt beim Essen den Löffel und kann sich allein ausziehen. Es läuft frei durch die Wohnung, wirft einen Ball und kann ihn wieder auffangen (indem es ihn mit den Armen an sich drückt). Es kann einen Gegenstand in eine Flasche stecken und wieder herausholen.


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Fortschritte in der Entwicklung von Kindern

Mit 2 Jahren kann das Kind Kreise und gerade Linien nachzeichnen. Es ist fähig, aus 3 Wörtern einen Satz zu bilden. Die Aussprache ist manchmal noch etwas undeutlich. Das Kind ahmt ständig Erwachsene und Geschwister nach. Es hat große Freude daran, Schränke zu untersuchen. Besonders in diesem Alter müssen Reinigungsmittel, Chemikalien und Medikamente für das Kind unerreichbar aufbewahrt werden. Treppensteigen (mit Festhalten) und schnelles Laufen sind möglich.

 

Mit 3 Jahren kann das Kind bis 3 zählen, sein Alter und sein Geschlecht angeben und einfache Figuren nachzeichnen. Es isst selbständig und kann sich oft schon allein ankleiden. Es kann Dreirad fahren, hüpfen und springen. Mit 4 Jahren benennt das Kind Farben, putzt sich die Zähne und spielt kooperativ mit anderen Kindern. Mit 5 Jahren zählt es bis 10, fragt nach Wortbedeutungen und will alles wissen. Das Kind kleidet sich selbständig an und aus.

 

Es kann symbolhaft denken (z. B. schiebt es einen Baustein vor sich her, der ein Auto darstellen soll). Es versteht aber noch nicht den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung und neigt daher zur Überschätzung seiner Fähigkeiten (z. B. springt das Kind von einer hohen Mauer und weiß nicht, dass es sich dabei verletzen kann). Seine Gefühle sind jetzt differenzierter, und man kann deutlich erkennen, wann das Kind Wut, Freude, Angst, Eifersucht, Neugier oder Neid empfindet. Beim Spiel übernimmt es bestimmte Rollen und passt sich anderen Kindern teilweise an. Der Kontakt zur Mutter und zum Vater wird immer enger, und das Kind verhält sich in bestimmten Situationen (z. B. beim Spazierengehen) oft schon so, wie es von ihm erwartet wird. In diesem Alter erkennen Kinder, dass sie verschiedenen Geschlechts sind, zeigen sich gegenseitig ihre Geschlechtsteile und spielen daran herum.

Freundschaften und Schule

Im 7.-10. Lebensjahr entwickelt sich die Fähigkeit zu konkretem Denken. Das Kind kann jetzt Zeit und Strecken zueinander in Beziehung bringen und hat eine sichere Raumorientierung. Es eignet sich viele Fertigkeiten an. Das Kind pflegt Freundschaften in der Nachbarschaft und in der Schule. Beim Spiel mit anderen Kindern fordert es die Einhaltung von Regeln, ist aber selbst nicht immer bereit, sich daran zu halten. Das Kind kann zwischen Gut und Böse unterscheiden, wobei es die Moralbegriffe der Eltern übernimmt. In dieser Zeit lernt das Kind, sich besser in den Verband Gleichaltriger einzufügen, und passt seine Gefühle teilweise den Anforderungen der Gruppe an. Das Gemeinschaftsgefühl mit gleichaltrigen Kindern verleiht ihm eine gewisse Unabhängigkeit von den Eltern.

 

Mit II Jahren beginnt das formale Denken. Das Kind kann verschiedene Möglichkeiten erwägen, abstrahieren, Gemeinsamkeiten erfassen, Regeln verstehen, kombinieren und nach einem Plan vorgehen. Die Sprache wird differenzierter, das Denken (Vergleichen, Abwägen, Urteilen) kritischer. Auch das Gedächtnis hat sich verbessert. So kann ein Kind mit 11 Jahren mindestens von 15 gelesenen Wörtern 7 ohne Schwierigkeiten wiederholen. In der Pubertät setzt sich der Jugendliche für die Gruppe ein (z. B. im Sportverein) und entwickelt soziale Einstellungen (z. B. hilft er alten Leuten).

 

Zeitweise fällt er in die frühere Egozentrizität (Ichbezogenheit) zurück, wendet sich aber bald wieder seiner Gruppe zu. Der Jugendliche vertritt moralische Regeln aus Überzeugung. Wenn im Elternhaus Harmonie herrscht, fällt ihm die Einordnung in den Kreis von Jugendlichen leichter, weil er mehr Selbstvertrauen hat. Mit den verstärkten sexuellen Antrieben treten neue Probleme auf. Jugendliche leben sich erst langsam in die weibliche bzw. männliche Rolle ein und sollten dabei von den Eltern unterstützt werden. In dem Streben nach Unabhängigkeit kommt es häufig zu Anpassungsstörungen und Streit mit den Eltern.

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