Das Knie - Beschwerden und Schmerzen richtig behandeln

Beschwerden im Knie und Kniegelenk

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers und relativ kompliziert gebaut. In ihm wirken acht Gelenkkörper zusammen, wodurch neben Beuge- und Streckbewegungen (Scharniergelenk) auch Drehungen des Unterschenkels um seine Längsachse möglich werden (Drehgelenk), dies ist allerdings nur in der in Beugestellung des Beins möglich.    

Die stark gekrümmten Oberschenkelknorren ruhen nur punktförmig auf den sehr flachen Gelenkflächen des Schienbeins. Diese Inkongruenzen werden durch zwei halbmond- oder C-förmige Menisken aus Faserknorpel ausgeglichen, die zwischen die Gelenkkörper von der Seite eingeschoben erscheinen. Ihre Stärke nimmt keilförmig von außen nach innen ab, ihre Ränder sind mit der Gelenkkapsel, ihre Enden (Hörner) mit dem Schienbeinkopf verwachsen.

 

Beide Menisken sind vorn durch ein kleines Querband verbunden. Trotz ihrer Befestigungen sind sie beweglich und verschieben sich so, dass sie in den verschiedenen Stellungen des Gelenkes die Gelenkpfanne den jeweils verschiedenen Krümmungsradien des Gelenkkopfes anpassen. Durch die Menisken wird der Kniegelenkspalt an seiner Peripherie in einen oberen Spalt (Menisco- Femoral- Gelenk) und einen unteren Spalt (Menisco-Tibial- Gelenk) unterteilt; im oberen Spalt bewegt sich beim Beugen der Oberschenkelknochen, im unteren Spalt bewegt sich bei Rotationsbewegungen das Schienbein.

 


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Der Aufbau des Kniegelenks

Die bindegewebige Schicht der Kniegelenkkapsel wird hauptsächlich aus Muskelsehnen aufgebaut: im Bereich der vorderen Wand durch die des vierköpfigen Schenkelstreckers, in der hinteren und den beiden seitlichen durch die Sehnen des Zwillingswadenmuskels, des Plattsehnenmuskels und des Kniekehlenmuskels. Die innere seitliche Wand wird durch das innere Seitenband verstärkt, das am inneren Knochenvorsprung des Oberschenkels entspringt und sich unterhalb des inneren Schienbeinknorrens an der medialen Schienbeinfläche befestigt. Ein äußeres Seitenband, das nicht mit der Kapsel verwachsen ist, zieht vom äußeren Knochenvorsprung des Oberschenkels zum Köpfchen des Wadenbeins.

 

Die Seitenbänder sind in Streckstellung gestrafft und verhindern bei dieser Stellung die Überstreckung und auch die Drehung des Unterschenkels, in Beugestellung erschlaffen sie und ermöglichen dann die Drehung so weit, bis sie wieder gespannt sind. Die Führung des Gelenkes in den Beugestellungen ist vor allem durch die beiden überkreuzenden Kreuzbänder gesichert. Das vordere laterale Kreuzband ist zwischen der medialen Fläche des lateralen Schenkelknorrens und der vorderen Bandgrube des Schienbeins, das hintere mediale Kreuzband zwischen der lateralen Fläche des medialen Knorrens und der hinteren Bandgrube gespannt. Bei Beugung, Streckung und Innenrotation sind sie oder Teile von ihnen durch Hemmung beteiligt, während sie die Außenrotation ungehemmt freigeben, indem sie sich voneinander abwickeln.

 

Die Kreuzbänder heften Oberschenkelknochen und Schienbein in außerordentlich starker Weise aneinander und bilden zusammen mit den Seitenbändern die sichere Bandführung des Kniegelenks. Bei Überstreckung im Kniegelenk (z. B. Fehlstoß im Fußballspiel) oder bei seitlicher Abknickung des gestreckten Knies (häufige Skisportverletzung) kann es zu Rissen der Seitenbänder oder zum teilweisen Abriss der Menisken kommen. Ein abgerissenes freies Meniskusstück (Gelenkmaus) kann zu schmerzhaften Einklemmungen führen und die Operation notwendig machen.

Die Kniescheibe - Behandlungen bei Beschwerden

In die vordere Kapselwand, die Quadrizepssehne, ist der größte Sesamknochen des menschlichen Körpers, die Kniescheibe (Patella), eingebaut. Die abgeplattete Kniescheibe hat dreiseitige Gestalt, ihre Spitze ist nach distal, ihre Basis nach proximal gerichtet. Im Gegensatz zur vorderen rauhen Fläche ist die hintere mit Knorpel überzogene Fläche in zwei ungleiche Felder geteilt: ein größeres laterales, leicht konkaves und ein kleineres mediales, mehr konvexes Feld. Der die Flächen trennende senkrechte First fügt sich in die genutete Kniescheibenrinne des Oberschenkelknochens ein. Die Kniescheibe ist durch das von ihrer Spitze zur Schienbeinrauhigkeit ziehende Kniescheibenband, einen Teil der Quadrizepssehne, am Schienbein in einem gewissen Abstand fixiert und folgt diesem bei den Beugebewegungen des Kniegelenks. Sie ergänzt die Gegenfläche für die Femurknorren und verbessert die Ansatzrichtung der Quadrizepssehne am Schienbein im Sinne einer günstigeren Hebelwirkung(schräg von vorn).

 

Die synoviale Schicht der Kniegelenkkapsel ist am Schienbein am Rand der überknorpelten Gelenkflächen, am oberen und unteren Rand der Menisken und am Oberschenkel etwas außerhalb der Knorpelgrenzen der Knorren befestigt. Die Rauhigkeit zwischen den Schienbeinknorren und die Kreuzbänder liegen außerhalb des Synovialsackes. Die Synovialhaut bildet vorn und hinten je eine große Ausbuchtung. Die vordere oder obere Ausbuchtung ragt über die Kniescheibe nach oben hinaus und liegt zwischen der Quadrizepssehne und dem Oberschenkelknochen, die hintere Ausbuchtung liegt unter der Sehne des Kniekehlenmuskels. Diese und einige weitere Ausbuchtungen sind Schleimbeutel, das heißt mit einer der Gelenkschmiere ähnlichen Flüssigkeit gefüllte Bindegewebstaschen, die teilweise mit dem Gelenk in Verbindung stehen und Schutz gegen Druck und Reibung bieten. Zwischen die bindegewebige und die synoviale Kapselschicht ist unterhalb der Kniescheibe reichlich Fettgewebe eingelagert. Dieser Fettkörper bildet in den Gelenkraum vorspringende Falten, von denen eine sagittal gestellte bis zum vorderen Kreuzband ziehen und eine Unterteilung des Kniegelenks in eine rechte und linke Kammer andeuten kann. Das synoviale Baufett stellt eine formelastische, sich bei jeder Stellung des Kniegelenks den Gelenkkörpern anpassende Masse dar, die zwischen Kniescheibe und Schienbein den konkaven Gelenkkörper ergänzt.

 

Durch die vergleichsweise vielen am Gelenkaufbau beteiligten Teile wird das Kniegelenk zu einem relativ komplizierten Gelenk. So ist es auch verständlich, dass Erkrankungen oder Verletzungen des Kniegelenks viel schwerer zu heilen sind als solche an allen anderen Gelenken des menschlichen Körpers.

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