Informationen zu Knochenbrüche

Knochenbrüche - Hilfe bei Knochenbrüchen

Das menschliche Skelett besteht aus 206 verschiedenen Knochen. Die Knochen bestehen aus mineralischen und elastischen Teilen, sowie einem Bindegewebe, Nervenfasern und Blutgefäßen. Zu Knochenbrüchen kann es kommen, wenn ein oder mehrere Knochen punktuell oder im Ganzen zu stark belastet werden. Einige Knochen, wie zum Beispiel der Oberarm, verfügen über Sollbruchstellen, an denen sie bei gleichartigen Unfällen an einer typischen Stelle brechen. Das Alter eines Menschen spielt bei der Häufigkeit und Schwere der Knochenbrüche eine Rolle, was mit den Veränderungen der Zusammensetzung der Knochen zusammenhängt.

 

Kinder haben einen sehr hohen elastischen Anteil in ihren Knochen. Bei Knochenbrüchen verbiegen diese sich deshalb mehr und statt zu splittern kommt es zu einem sogenannten „Grünholzbruch“. Bei Erwachsenen haben die Knochen im Normalfall eine ausgewogenes Verhältnis von mineralischen, elastischen und bindegewebsartigen Anteilen. Mit steigendem Alter nehmen besonders die elastischen und bindegewebsartigen Anteile ab und der Knochen wird spröde und neigt zum splittern. Durch die steigende Entmineralisierung wird die Knochenstruktur zusätzlich geschwächt. Die Folge ist, dass ältere Menschen ein fast 3 mal so hohes Risiko für Knochenbrüche haben, als ein junger Erwachsener.

 

Das Risiko für Knochenbrüche kann auch durch Krankheiten weiter steigen. Bei der Osteoporose zum Beispiel verlieren die Knochen immer mehr ihren mineralischen Anteil und durch diese Schwächung können Knochenbrüche schon durch kleinere Verletzungen oder Stößen entstehen.


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Knochenbrüche bei Kindern

Grundsätzlich unterscheidet man Knochenbrüche in zwei Kategorien. Zum einen sind das die geschlossenen Knochenbrüche, welche nicht durch die Haut nach außen treten. Bei dem offenen Bruch hingegen werden die Haut und andere Teile wie Muskeln oder Bindegewebe verletzt, wodurch ein hohes Infektionsrisiko besteht. Die Medizin teilt die offenen Brüche je nach schwere der Verletzungen in vier Grade ein. Beim Grad I haben die Knochenstücke nur die Haut durchbohrt und nur kleine Verletzungen von Haut und Weichteilen verursacht. Im Grad II sind die zusätzlichen Weichteilverletzungen umfangreicher. Der Grad III beschreibt dann eine breitflächigere Zerstörung der Haut durch die Knochenstücke und Schäden an Muskeln, Sehnen, Nerven und Blutgefäßen. Der letzte Grad (Grad IV) bezeichnet eine fast komplette Abtrennung der betroffenen Körperteile durch den Bruch.

 

Durch die Art und Weise, wie die Knochenbrüche hervorgerufen wurden, kann es zu Komplikationen kommen, die eine erfolgreiche Behandlung schwierig machen. So können die Bruchenden gegeneinander verdreht oder verschoben sein, der Knochen ist in mehrere Fragmente zersplittert (Trümmerbruch), ganze Knochenstücke sind herausgebrochen oder der Knochen ist gestaucht, gebogen bzw. verdreht worden. Auch Gelenke können durch Knochenbrüche in Mitleidenschaft gezogen werden, was schwerwiegende Folgen für die künftige Beweglichkeit der betroffenen Gliedmaßen haben kann.

 

Bei Kindern neigen Knochen weniger zum Splittern sondern brechen mehr wie ein junger Ast eines Baumes (Grünholzfraktur), da die Knochen durch die noch sehr elastische Knochenhaut zusammengehalten werden. Knochenbrüche können bei Kindern aber dann fatal werden, wenn diese eine der sogenannten Wachstumsfugen schädigen. Diese Schädigung kann ein gestörtes Wachstum verursachen.

Wichtige Hilfen für den Alltag bei Knochenbrüchen

Die Behandlung der Knochenbrüche hängt von der Stelle, dem Grad der Verletzungen und der Art des Bruches ab. Das Alter und andere gesundheitliche Faktoren des Patienten machen immer auch eine individuelle Behandlung notwendig. Grundsätzlich werden Knochenbrüche zuerst einmal in die richtige bzw. ursprüngliche Position zurückgebracht (Reposition). Danach wird die Bruchstelle stabilisiert, damit die Knochenenden wieder zusammenwachsen können (Retention). Um abschließend die Bewegungsfähigkeit zu erhalten bzw. wieder herstellen zu können kommen dann Übungen hinzu (Rehabilitation).

 

Die Repositionierung der betroffenen Knochen kann über zwei Wege erfolgen. Bei der konservativen Behandlung wird die betroffene Extremität ruhiggestellt durch Schienen, Gips oder Verbände bzw. in besonderen Fällen können auch Nägel und Drähte in den Knochen Teil der Behandlung sein. Der zweite Weg ist die operative Methode, bei der die Bruchenden wieder in die korrekte Position gebracht werden und dann unter anderem mit Nägeln, Platten und Schrauben stabilisiert werden. Doch nicht jeder Bruch muss behandelt werden. Bei einem unkomplizierten Bruch der Rippe kann dieser Bruch durch eine Bekämpfung der Schmerzen und eine äußere Stabilisierung behandelt werden.

 

Richtig behandelt heilen die meisten Knochenbrüche und mögliche sekundäre Verletzungen gut aus und haben keine ernsteren Folgen für die Betroffenen.

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