Läusebefall - Allgemeine Informationen und Ursachen

Informationen zu Läusebefall

Der Mensch kann im Allgemeinen von drei Läusearten befallen werden. Hierbei handelt es sich um die Kopflaus, die Körperlaus (auch Kleiderlaus) oder der Scham- oder Filzlaus. Ein Läusebefall findet in der Regel direkt von Mensch zu Mensch statt. Manchmal findet auch eine indirekte Übertragung durch gemeinsames Benutzen von Kämmen und Bürsten, Matratzen oder Kleidungsstücken statt. Bei einem Läusebefall sollten alle Personen darüber informiert werden, mit denen man in Kontakt war, so zum Beispiel die Schule, die Familie oder auch der Kindergarten. Ein Kind mit Kopflausbefall kann in der Regel einen Tag nach der Behandlung schon wieder in die Schule oder in den Kindergarten gehen. Kopfläuse werden in den meisten Fällen vom Kindergarten oder der Schule mit nach Hause gebracht, während Kleiderläuse vor allem bei Obdachlosen und in Wohnheimen auftreten und Filzläuse sich überwiegend beim Geschlechtsverkehr übertragen.

 

Dabei wandern die Kopfläuse meisten direkt von einem Haar zum nächsten. Es spielt dabei auch keine Rolle, wie gepflegt die Haare sind. Die Benutzung von Decken, Bürsten, Kämmen sowie Kissen, Mützen, sogar Kopfstützen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Handtücher innerhalb kürzester Zeit können einen Läusebefall durch Kopfläuse fördern. Filzläuse übertragen sich eher über engen Körperkontakt, zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr oder in seltenen Fällen auch durch gemeinsames Benutzen von Bettwäsche, Decken, Matratzen und sogar Unterwäsche. Kleiderläuse wiederum übertragen sich meistens in Massenquartieren, über gemeinsam benutzte Kleidung oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. 


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Symptome und Diagnose von Läusebefall

Ungefähr 50 Prozent der vom Läusebefall betroffenen Personen zeigen zunächst keine Symptome. Der Grund dafür ist, dass das Immunsystem erst dann reagiert, wenn die Anzahl der vorhandenen Läuse sehr groß ist. Häufig reagieren Betroffene dann mit starkem Juckreiz, der überwiegend nachts auftritt. In den vom Läusebefall betroffenen Bereich können außerdem rote Knötchen und Quaddeln auftreten. Manchmal entstehen durch Kratzen auch Ekzeme an den entsprechenden Stellen. Der Juckreiz und die Rötung der Haut entstehen durch den Speichel, den die Laus mit jedem Stich abgibt.

 

Je nach Art der Laus gibt es verschiedene betroffene Bereiche. Die Kopflaus ist dabei eher auf der Kopfhaut anzutreffen, der Läusebefall mit Filzläusen beschränkt sich vor allem auf die Haare im Genital- und Analbereich. Jedoch kann dieser Läusebefall auch in den Achselhöhlen, am Oberschenkel, am Bauch, der Brust und in Bart, Augenbrauen und Wimpern vorhanden sein. Kleiderläuse findet man überwiegend in bedeckten Körperteilen, wobei sie nicht direkt auf der Haut, sondern in der Kleidung leben, vor allem in Nähten und Falten. Die Diagnose von Läusebefall stellt der Arzt durch genaues Betrachten des gesamten Körpers mit Hilfe einer Lupe und bei guter Beleuchtung. 

Therapie und Prophylaxe bei Läusebefall

Wenn ein Läusebefall festgestellt wurde, sollte man am besten noch am gleichen Tag mit der Behandlung beginnen. Um Kopfläuse loszuwerden, werden die Haare regelmäßig mit einem Läusekamm ausgekämmt und gleichzeitig läusetötende Medikamente beim Haarewaschen eingesetzt. Die Haare kurz zu schneiden oder sogar komplett zu entfernen, ist nicht notwendig. Filzläuse werden ebenfalls mit einem läusetötenden Mittel behandelt, das nach ein paar Tagen erneut angewandt werden muss. Um die Infektionskette zu unterbrechen, muss sich auch der Partner dieser Behandlung unterziehen. Bei Kleiderläusen sieht es anders aus, denn diese halten sich in Falten und Nähten der Kleidung auf und wandern nur zu den Mahlzeiten auf den Körper des Menschen.

 

Daher ist es wichtig, die verwendeten Textilien wie Kleidung, Bettwäsche, etc. zu behandeln. Beim einem Läusebefall dieser Art sollten alle Textilien, mit denen man in Berührung gekommen ist, bei 60° C gewaschen werden. Kleiderschränke und Matratzen können mit Pestiziden „entlaust“ werden und Kissen und Bettdecken in Plastikbeuteln für zwei Wochen in ein Gefrierfach gesteckt werden, um sie läusefrei zu bekommen. Einem Läusebefall kann durch besondere Aufmerksamkeit vorgebeugt werden. Bei einem Befall durch Kopfläuse sollte am gleichen Tag mit der Behandlung begonnen und alle Kontaktpersonen informiert werden. Einen Läusebefall durch Kleiderläuse und Filzläuse kann man durch Hygiene verhindern. Bei Kleiderläusen sollten auch Erzieher und Betreuer, zum Beispiel in Kindergärten aufmerksam sein. Filzläuse können durch Verzicht auf engen Körperkontakt und beispielsweise durch eine Intimrasur verhindert werden.

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