Krätze - Allgemeine Informationen und Ursachen

Informationen zu Krätze

Die Krätze wird auch als Skabies bezeichnet und ist eine ansteckende Hautkrankheit, die durch Milben verursacht wird. Die Übertragung erfolgt durch familiäres Zusammenleben und durch engen Körperkontakt, zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr. Daher wird die Krätze auch zu den sexuell übertragbaren Krankheiten gezählt. Die Ursache für Krätze ist sie Infektion der Haut mit einer parasitären Milbe (Sarcoptes Scabiei). Diese Milbe zählt zu den Spinnentieren und kann bei Menschen in der obersten Schicht der Haut leben. Dabei ernähren sie sich von Lymph- und Hautzellen. Durch die Besiedelung mit Milben wird die Haut direkt geschädigt und dadurch das Immunsystem aktiviert. Außerdem entstehen die für die Krätze typischen Hautveränderungen. Ein großer Teil der Symptome wird von weiblichen Krätzmilben ausgelöst.

 

Sie bohren jeden Tag millimeterlange Gänge in die Hornschicht der Haut, in die sie ihre Eier ablegen. Nach drei bis fünf Tagen schlüpfen die Larven und werden innerhalb von drei Wochen zu geschlechtsreifen Milben. Männliche Krätzmilben sind dabei kleiner als die weiblichen, leben eher auf der Hautoberfläche und haben eine kürzere Lebensdauer als die Weibchen, die etwa zwei Monate alt werden können. Krätzmilben vermehren sich sehr stark. Dass sie nach einigen Monaten nicht zu Tausenden die Haut besiedeln und die Anzahl auf zehn bis zwanzig reduziert bleibt, liegt daran, dass durch die Krätze das Immunsystem aktiviert wird und da dadurch auftretende Juckreiz die Betroffenen dazu bringt, sich zu kratzen.


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Symptome und Diagnose bei Krätze

Die Symptome, die bei einer Krätze auftreten, werden durch eine Hautentzündung ausgelöst und treten hauptsächlich an den Handgelenken, den Zwischenräumen der Finger, am Nabel, im Brust- und Achsel- sowie im Genitalbereich auf. Der Grund dafür ist, dass die weiblichen Krätzmilben Körperstellen mit hoher Temperatur und einer dünnen Hornschicht bevorzugen, um ihre Gänge zu bohren. Bei einer Infektion mit der Krätze tritt vor allem nachts im warmem Bett ein starker Juckreiz auf.

 

Die befallene Haut sieht außerdem schuppig-krustig aus und bildet Papeln oder Knötchen. Durch den Juckreiz sind außerdem auf der befallenen Haut Kratzspuren zu sehen und man kann die Milbengänge als feine, gewundene Linien von einer rötlich bis schieferfarbenen Linie zu erkennen. Wenn nach vier bis sechs Wochen das Immunsystem durch die Milbe aktiviert worden ist, bilden sich großflächigere, entzündliche Hautveränderungen. Teilweise treten auch kleine Papeln auf, die von einem roten Hof umgeben sind. Auffällig ist des Weiteren, dass das Gesicht und die Handflächen, bzw. Fußsohlen, außer bei Kleinkindern, nicht von Hautveränderungen betroffen sind.

 

Die Diagnose Krätze wird durch Schilderung der typischen Symptome gestellt. Der Arzt benutzt außerdem das so genannte Auflichtmikroskop, mit dem er die Hautveränderungen vergrößern und so leichter erkennen kann. Wenn das äußere Erscheinungsbild keine genaue Diagnose zulässt, kann der Arzt die Gänge der weiblichen Krätzmilben mit der so genannten Tintenmethode erkennbar machen, indem er einige Tropfen wasserlösliche Tinte auf eine intakte Papel aufträgt. Die Tinte wird dann mit einem Alkoholtupfer abgewischt und der nun mit Tinte gefärbte Gang wird sichtbar. Die wirkungsvollste Methode besteht darin, die Papel vorsichtig mit einem Skalpell zu öffnen und das abgeschabte Material zu untersuchen.

Therapie und Prophylaxe bei Krätze

Die Krätze wird mit auf die Haut aufgetragenen Mitteln behandelt. Diese Therapie soll einerseits die Milbe vernichten und eine erneute Infektion verhindern. Es ist ratsam, das gesamte Umfeld mitzubehandeln. Da die Symptome der Krätze erst nach einigen Wochen auftreten, ist es ratsam, auch Menschen zu behandeln, die zum Zeitpunkt der Therapie noch keine Symptome zeigen. Des Weiteren sollte benutzte Bettwäsche und Kleidung gewaschen und anschließend einige Tage ausgelüftet werden.

 

Um die Krätze zu behandeln, wird einmalig eine Creme oder Salbe mit dem Wirkstoff Permethrin auf den gesamten Körper mit Ausnahme des Gesichtes aufgetragen. Es handelt sich dabei um ein künstlich hergestelltes Insektizid. Nach einer Einwirkzeit von zwölf Stunden wird das Mittel abgewaschen. Wenn zwei Wochen nach der Behandlung noch Anzeichen für einen Milbenbefall bestehen, muss die Behandlung wiederholt werden. Um einer Krätze vorzubeugen, ist es notwendig, den Kontakt zu Infizierten zu vermeiden. Häufiges Baden und Duschen kann die Vermehrung der Milben erschweren.

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